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Verschollenes Goldenes Ei kommt nach Dresden zurück

Das Goldene Ei, wohl Deutschland, um 1700

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) freuen sich über die Rückkehr des Goldenen Eis. Das um 1700 entstandene Meisterwerk der deutschen Schatzkunst, das ehemals August dem Starken und zur Sammlung des Grünen Gewölbes gehörte, konnte mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung erworben werden, die es nun als Dauerleihgabe den Dresdner Museen überlässt. Marius Winzeler, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, sprach von einem außerordentlichen Glücksfall. Das kleine Stück schließe eine große Lücke in den Beständen einer der bedeutendsten Schatzkammern Europas. Auch Dirk Syndram, bis vor kurzem Direktor des Grünen Gewölbes, zeigte sich hocherfreut; er habe 25 Jahre lang nach der Pretiose gesucht. Im März informierte ein Genfer Kunsthändler und Mitglied des Vereins der Freunde des Grünen Gewölbes die SKD über den Verkauf des Goldenen Eis aus Schweizer Privatbesitz. Laut MDR konnte das Werk zu einem niedrigen sechsstelligen Betrag für Dresden gesichert werden.

Das Goldene Ei besaß einen besonderen Rang in der Schatzkammer August des Starken. 1705 erwarb er die Rarität auf der Leipziger Ostermesse. Mit anderen Stücken bildete es den Grundstock für sein Grünes Gewölbe. Im Rahmen der Fürstenabfindung gelangte das Ei 1924 an das Haus Wettin, das es später veräußerte. Das rund fünf Zentimeter große Goldene Ei enthält vier Überraschungen: Öffnet man es auf der Breitseite, kommt eine Henne mit Rubinaugen und emailliertem Gefieder heraus. Der Vogel lässt sich ebenfalls öffnen und offenbart eine mit Diamanten und Perlen besetzte Krone. Auch sie ist aufklappbar und ein Fingerring tritt hervor. Ihn ziert ein großer, von kleineren Edelsteinen umrahmter Diamant. Die Krone zeigt auf der Unterseite einen Siegelstein mit einem Schiff auf stürmischer See. Der französische Schriftzug „Constant Malgré l’Orage“ bedeutet „Standhaft trotz des Sturms“. Die vierte Überraschung ist auf der Schmalseite des Eis zu finden: Der Schraubverschluss versteckt unter seinem halbrunden Deckel eine Tülle, auf der wohl ein parfümierter Schwamm saß.

Die besondere Rolle des Goldenen Eis in der Schatzkammer August des Starkes baut einmal auf seinem materiellen Wert, zweitens auf der hohen Kunstfertigkeit und schließlich auf der symbolträchtigen Aussage und Innovationsfreude auf. Aus dem 18. Jahrhundert sind nur noch zwei weitere Eier bekannt, die dem Goldenen Ei in Aufbau und Machart vergleichbar sind: Eines findet sich in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien und das andere in der Königlich Dänischen Sammlung auf Schloss Amalienborg in Kopenhagen. Im 19. Jahrhundert war es eines der bekanntesten Exponate der Dresdner Sammlung und beeindruckte den jungen Carl Fabergé, der sich Anfang der 1860er in Dresden aufhielt. Das Goldene Ei dürfte ihm als Inspirationsquelle für seine Ostereier gedient haben, die er für das russische Zarenhaus und den europäischen Adel fertigte.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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