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Weibliche Pop Art in Kiel

Evelyne Axell, Ice Cream 1, 1964

Die Kunsthalle zu Kiel würdigt aktuell internationale Künstlerinnen der Pop Art. Die Ausstellung „Amazons of Pop! Künstlerinnen, Superheldinnen, Ikonen 1961-1973“ versammelt rund 40 weibliche Positionen aus Europa und Nordamerika, die in ihren Werken ein Jahrzehnt des gesellschaftlichen Umbruchs verarbeiten. Die gut 100 Exponate aus den Gattungen Malerei, Installation, Performance, Skulptur und Film thematisieren mit leuchtenden Farben und neuartigen Materialien wie Kunststoff das Aufbegehren gegen die Apartheid, die Faszination des mit der Mondlandung erschlossenen Weltraumes, die aufblühende Frauenbewegung und beginnende sexuelle Revolution sowie den Kalten Krieg und die Unabhängigkeitsforderungen vieler Länder.

Angestoßen durch ihre Autarkie während des Zweiten Weltkriegs, begannen die Frauen in der Nachkriegszeit, die traditionelle Auffassung von Weiblichkeit und sowie die Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen auf Grund ihrer Hautfarbe oder Herkunft zu hinterfragen. Marjorie Strider kritisiert in ihrem Acrylgemälde „Girl with open mouth“ aus dem Jahr 1963 die erotisierende Darstellung von Frauen in Werbung, Film oder Comic, indem sie sich deren formale Mittel überspitzt zu eigen macht. Sie reduziert die junge Frau mit gebräuntem Teint auf die Konturen ihres Gesichts, das sie in Großaufnahme und Draufsicht zeigt, und hebt insbesondere den knallroten, wie zu einem Stöhnen geöffneten Mund hervor, der sich plastisch von der Leinwand abzuheben scheint. Im Gegensatz dazu zeugt Isabel Oliver Cuevas’ Acrylgemälde „Cosmética“ aus den Jahren 1970/73 von der erstarkenden Wirtschaft und der neuen Wohlstandsgesellschaft. Wie eine Siegesgöttin schreitet eine junge Frau in wallendem Gewand durch ein Meer aus Kosmetikartikeln, während sich das Tuch in ihren Händen vor dem goldenen Strahlenkranz im Hintergrund aufbauscht.

Das Interesse an der Schwerelosigkeit im Weltraum sowie an den Planeten des Sonnensystems fand Eingang in Kiki Kogelniks Gemälde „Miss Universe“ von 1963. Von einem roten Halbrund am unteren Rand des Bildes erstrecken sich strahlenförmig gepunktete Bahnen in unterschiedlichen Blauabstufungen. Davor ist eine weibliche Silhouette mit drei unterschiedlichen Beinstellungen geblendet, vor deren Bauch der Planet Erde schwebt. Bei Evelyne Axell leckt eine junge Frau, die in plakative Farbflächen übergeht, gerade genüsslich an einem Eis, und Elaine Sturtevant nahm sich kurzerhand die Werke ihres Kollegen Andy Warhol vor und imitierte in ihrer Appropriation Art nonchalant etwa dessen berühmte „Flowers“ auf ihre eigene Art. Weitere Exponate stammen unter anderem von Brigitte Bardot, Martine Canneel, Jane Fonda, Dorothy Iannone, Milvia Maglione, Ulrike Ottinger, Marie Menken, Niki de Saint Phalle oder Walentina Tereschkowa. Für einige ausgewählte Werke wurde ein Farbkompass entwickelt, der durch unterschiedlich gestaltete Oberflächen elf verschiedene Farben für Blinde- und Sehbehinderte zugänglich macht.

Die Ausstellung „Amazons of Pop! Künstlerinnen, Superheldinnen, Ikonen 1961-1973“ läuft bis zum 6. März 2022. Die Kunsthalle zu Kiel hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie mittwochs bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 7 Euro, ermäßigt 4 Euro und berechtigt auch zum Besuch der Dauerausstellung. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog zum Museumspreis von 29 Euro.

Kunsthalle zu Kiel
Düsternbrooker Weg 1
D-24105 Kiel

Telefon: +49 (0)431 – 880 57 56
Telefax: +49 (0)431 – 880 57 54

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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