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Camille Pissarro bleibt Berlin erhalten

Die SPK gibt „Une Place à la Roche-Guyon“ von Camille Pissarro an die Erbengemeinschaft Armand Dorville zurück

Die Alte Nationalgalerie hat ein Gemälde von Camille Pissarro an die Erben des durch das Nazi-Regime verfolgten Armand Dorville restituiert und gleichzeitig wieder angekauft. Damit bliebt die Vedute „Une Place à la Roche-Guyon“ im Bestand des Museum und ist weiterhin in Berlin zu sehen. Die entfernten Verwandten Dorvilles nahmen das faire Angebot der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), dem Träger der Alten Nationalgalerie, an. „Dieses Gemälde Pissarros ist für unsere Sammlung von großer Bedeutung, markiert es doch einen wichtigen Schritt hin zur impressionistischen Kunst, die einen Kernbestand der Alten Nationalgalerie ausmacht“, freut sich Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie, über den bekannten Neuzugang.

„Une Place à la Roche-Guyon“ zeigt in warmen Braun- und Beigetönen eine typische Straßenkreuzung der nördlich von Paris liegenden Stadt. Im Erdgeschoss der zusammengewürfelten, verwinkelten Gebäude befinden sich die Auslagen und Schaufenster der kleinen Läden, darüber die Wohnräume. Im Herbst 1867 schuf Camille Pissarro dieses Idyll der ländlichen Provinzstadt. Vermutlich malte er in la Roche-Guyon zusammen mit seinen Freunden Paul Guillemet und Paul Cézanne. Gut 60 Jahre nach seiner Entstehung erwarb Armand Dorville das Bild. Der sozial engagierte Rechtsanwalt und passionierte Sammler, der Werke Renoirs, Vuillards, Delacroix’ und Manets sein Eigen nennen konnte, stellte 1930 „Den Platz von la Roche-Guyon“ für eine Ausstellung in Paris zur Verfügung.

Als die Deutschen 1940 Paris besetzten, konnte der 65jährige Jude mit einem Teil seiner Sammlung in den Süden Frankreichs fliehen. Dort wurde sein Besitz nach seinem Tod 1941 versteigert. Seine erbberechtigten Geschwister und Nichten wurden aber nie am Erlös der Auktion beteiligt. Zudem wurden sie vom Nazi-Regime verfolgt, einige von ihnen gar nach Auschwitz deportiert und 1944 dort ermordet. Nach dem Krieg tauchte das Pissarro-Gemälde im englischen Kunsthandel auf und kam so nach Berlin in die Nationalgalerie. „Ich bin den Erben Armand Dorvilles sehr dankbar, dass sie uns den Ankauf des Werkes für die Alte Nationalgalerie ermöglicht haben und dafür eigens nach Berlin gekommen sind. Wir werden weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, die Vergangenheit aufzuarbeiten, Werke an ihre rechtmäßigen Eigentümer zurückzugeben und das geschehene Unrecht nicht in Vergessenheit geraten zu lassen“, so Hermann Parzinger, Präsident der SPK.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Die SPK gibt „Une Place à la Roche-Guyon“ von Camille Pissarro an die Erbengemeinschaft Armand Dorville zurück
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Camille Pissarro, Une Place à la Roche-Guyon, 1867
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Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie, mit dem Werk „Une Place à la Roche-Guyon“ von Camille Pissarro
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Camille Pissarro








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