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Goltzsche und Hagen im Brandenburgischen Landesmuseum

Dieter Goltzsche, Die Dänin, 1978

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) widmet Dieter Goltzsche und Sylvia Hagen am Standort Packhof in Frankfurt an der Oder die Schau „Folge dem Auge – vertrau der Hand“. Ziel ist das Erkunden der gegenseitigen Wechselwirkung zwischen den Arbeiten des Malers und der Bildhauerin. Sylvia Hagen untersucht in ihren Portraits und Akten „ein existenzielles Ausloten des Figürlichen, während Goltzsches Blätter sowohl zu einem fabulierenden Deuten im ‚Hier und Jetzt‘ als auch zu rhythmischen Farbklängen einladen“, so die Mitteilung des BLMK. Bei Goltzsche kann sich das Museum auf eine großzügige Schenkung an das Haus sowie auf die bereits zum eigenen Bestand gehörenden Werke stützen. Hagens 15 Plastiken umspannen hauptsächlich den Zeitraum der letzten 20 Jahre.

Der Dialog ergebe sich aus der formalen künstlerischen Andersartigkeit sowie einer geistigen Verwandtschaft im schöpferischen Sinne von „Folge dem Auge – vertrau der Hand“, so das BLMK. Es geht etwa um die Erfahrung des Räumlichen und der Fläche. Goltzsche, geboren 1934 in Dresden und in den 1950er Jahren an der dortigen Hochschule für Bildende Künste ausgebildet, thematisiert Natur und Mensch in rhythmischen Linien und einer freien Formenassoziation. In der 1978 gemalten farbfreudigen Dänin ist das Modell rasch erkannt und gliedert sich etwa mit den wenig ausformulierten Füßen in die Flächigkeit der Farbe ein. Das kunstvolle Oszillieren zwischen Abstraktion und Figuration wird auch in der Farblithografie „Da unten die Steine“ von 1990/91 greifbar. Der titelgebende Stein sitzt in der rechten Bildecke; ihn umgeben Farbflächen und sich teils überschneidende Motive.

Die 1947 geborene Brandenburgerin Sylvia Hagen, die in den 1970er Jahren an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bildhauerei studierte, zeigt in ihren Terrakotten und Bronzen eine Orientierung an der menschlichen Form. Die Oberfläche aber lässt sie rau und zerrissen, so dass ein beunruhigendes Element deutlich wird. In einigen Arbeiten gibt es eingefügte Hohlräume, wie in der Terrakotta „Zu Kleist“ von 2016. Die menschliche Figur steht in Hagens Arbeiten zwischen „existenziellem Entschwinden und dem unumstößlichen Beharren auf das physisch noch Mögliche eines glaubwürdigen So-Seins“, erklärt die Mitteilung des Museums. Aufgrund der rauen, beinahe bröseligen Oberfläche wirkt „Zu Kleist“ wie ein zerbrechlicher Mensch, was die quadratischen Durchbrüche verstärken. Über Jahrzehnte entwickelte die Künstlerin das Verunklären der Konturen und Formen in ihren Plastiken.

Die Ausstellung „Dieter Goltzsche und Sylvia Hagen. Folge dem Auge – vertrau der Hand. Aquarelle, Grafiken und Plastiken“ ist bis zum 30. Januar 2022 zu sehen. Das Brandenburgische Landesmuseum im Packhof in Frankfurt an der Oder hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. An den Feiertagen zum Jahreswechsel gelten verkürzte Öffnungszeiten. Der Eintritt beträgt jeweils 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, bis 18 Jahre ist er frei. Das Haus folgt der 2G-Regel.

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst – Packhof
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
D-15230 Frankfurt an der Oder
Telefon: +49 (0)355 – 40 15 629

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


28.11.2021, Dieter Goltzsche und Sylvia Hagen. Folge dem Auge – vertrau der Hand. Aquarelle, Grafiken und Plastiken

Bei:


Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Keramik

Kunstsparte:


Skulptur

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Dieter Goltzsche, Da unten die Steine, 1990/91
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