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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Oldenburg würdigt Wolfgang Heimbach

Wolfgang Heimbach, Mahlzeitenstillleben mit Magd hinter Fenster, 1670

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg zeigt ab dem Wochenende eine Retroperspektive zu Wolfgang Heimbach, möchte den gehörlosen Künstler erneut in das Bewusstsein der Besucher rücken und zugleich die Thematik der körperlichen Beeinträchtigung im 17. Jahrhundert beleuchten. Rund 50 filigrane und detailreiche Kleinformate, effektvoll beleuchtete Alltagsszenen, Herrscherbildnisse, seltene Historienbilder und Stillleben geben Einblick in die Weltsicht des Malers, der durch seine Andersartigkeit in die Situation kam, gesellschaftliche Strukturen auf eigene Weise zu reflektieren. In Darstellungen von kranken oder behinderten Menschen, denen damals oft mit Voyeurismus oder Belustigung begegnet wurde, kommt Heimbachs Empathie für das Anderssein zum Vorschein.

Wolfgang Heimbach, um 1605/13 wohl in Övelgönne bei Oldenburg geboren, lebte in Neapel, Rom und Florenz sowie in Oldenburg, Münster und Dänemark, wo er jeweils für den Adel arbeitete. So zeigen sich in seinem Werk Einflüsse der niederländischen Barockmalerei, der italienischen Kunst und vor allem des Caravaggismus. Ihre Mischung auf hohem Niveau eröffnet in der Malerei Heimbachs eine europäische Dimension. Im 17. Jahrhundert war es nicht selten, dass Menschen mit Behinderung in Armut lebten oder kaum Zugang zu Bildung bekamen, da sich nur wenige Erwerbstätigkeiten fanden. Wolfgang Heimbach ist deshalb umso bemerkenswerter, indem er gesellschaftliche Stigmata und körperliche Einschränkungen überwand. So waren seine Auftraggeber unter anderem begüterte Kaufleute aus Bremen, die Medici, Fürst Piccolomini oder Papst Innozenz X.

Die Ausstellung „Wolfgang Heimbach – Ungehört“ ist vom 21. Mai bis zum 28. August im Augusteum in Oldenburg zu sehen. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Ein begleitender Katalog ist im Museum für 29 Euro erhältlich.

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg – Augusteum
Elisabethstraße 1
D-26135 Oldenburg
Telefon: +49 (0)441 – 220 73 00

Quelle: Kunstmarkt.com/Felice Ernst

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Veranstaltung vom:


21.05.2022, Wolfgang Heimbach - Ungehört

Bei:


Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Alte Meister

Stilrichtung:


Barock

Bericht:


Triumph der Schwellung

Bericht:


Inszenierung des Heiligen im Barock

Variabilder:

Wolfgang Heimbach, Selbstbildnis, 1660
Wolfgang Heimbach, Selbstbildnis, 1660

Variabilder:

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