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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Sieben Jahre Haft für Inigo Philbrick

Inigo Philbrick muss eine siebenjährige Haftstraße absitzen

Der Kunsthändler Inigo Philbrick ist gestern in den USA zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Ein New Yorker Gericht erklärte ihn wegen seiner kriminellen Tätigkeiten im Kunsthandel für schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte Philbrick wegen „einer der bedeutendsten arglistigen Täuschungen in der Geschichte des Kunsthandels“ angeklagt. Demnach hat er Kunden mit unlauteren Geschäftsgebaren um circa 86 Millionen US-Dollar betrogen. Der ehemalige Kunsthändler sitzt seit fast zwei Jahren im Gefängnis. Im Juni 2020 war er auf der Südseeinsel Vanuatu, auf die er untergetaucht war, vom FBI verhaftet worden, im November letzten Jahres gestand er seine Schuld ein.

Der glamouröse Jungstar des Kunstmarkts reagierte zurückhaltend auf die Entscheidung des Gerichts. Am Ende des etwa zweistündigen Prozesses sagte er, dass er Reue und Trauer für seine Taten empfände. Philbrick hat zugestimmt, eine Entschädigung in Höhe von 86 Millionen US-Dollar zu zahlen. Derzeit ist noch unklar, wie viel Geld er überhaupt noch besitzt. Mehrere der Bilder, mit denen er handelte, sind Teil weiterer Gerichtsverfahren zwischen mehreren Investoren und Kreditgebern. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass mehrere der Opfer das verlorene Geld wohl nie zurück erhalten werden.

Der 1987 geborene Amerikaner hat mit dem Spekulationshandel von zeitgenössischer Kunst sein Geld gemacht, dabei oft die selben Anteile an Kunstwerken an mehrere Sammler und Investoren verkauft und ihnen dazu gefälschte Dokumente vorgelegt. Geschickt nutzte er hierbei die Intransparenz und Gier des Kunstmarkts aus. Eines der Opfer war auch Philbricks einstiger Mentor Jay Jopling, Eigentümer der Galerie White Cube in London, der dem jungen Kunsthändler den Einstieg als Praktikant ermöglicht hatte. Als Philbrick es versäumte, Jopling für ein Bild von Christopher Wool zu bezahlen, legte er sich ein falsches E-Mail-Konto unter dem Namen des argentinischen Finanziers Martin Herrero zu. Herrero habe das Bild gekauft. Philbrick sandte daraufhin Jopling eine gefälschte Rechnung zu und führte die Korrespondenz ein Jahr lang samt Erklärungen fort, weshalb sich die Bezahlung verzögere.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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