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Heidenheim präsentiert Benjamin Moravec

Benjamin Moravec, Ohne Titel, 2018

Das Kunstmuseum Heidenheim widmet dem Künstler Benjamin Moravec eine Einzelausstellung. In seinen malerischen Arbeiten entwirft Moravec fantasievolle, atmosphärische Bildwelten, die ihr Publikum zum einen beinahe romantisch verzaubern, zum anderen jedoch auch zu philosophischen und kunsttheoretischen Diskursen einladen. Moravec entnimmt seine Motive dem Internet, bearbeitet und positioniert sie in einem ersten Schritt mit Hilfe einer Software und übersetzt die Kompositionen anschließend in Malerei. Dabei stellt der seine Motive im Bild oft einzeln zusammen. Sie ergeben in ihrem bühnenhaften Aufbau kein kohärentes Ganzes.

Auf diese Weise gelingt es Moravec, Reales und Irreales, Virtuelles und Wirkliches miteinander zu vermischen. Mit seiner Komposition reflektiert der Franzose unsere gegenwärtige Bildrezeption und -produktion. An den Bildschirmen und Displays unserer Zeit rauschen Bilder, Motive und Symbole an uns vorbei. Sie verlieren ihren individuellen und einzigartigen Charakter. Löst man sie aus dem Kontext heraus, können sie vielleicht wieder einen besonderen Wert erlangen. Jedoch bleiben sie, wie im Falle des Gemäldes, seltsam stumm, da sie keine gesellschaftlich einheitliche Lesart mehr besitzen.

Der belgische Surrealist Reneì Magritte spielte gerne mit dem Motiv des Bildes im Bild. So malte er etwa 1935 ein Gemälde, auf dem wiederum ein Gemälde die dahinterliegende Landschaft zeigt. Fast 100 Jahre später greift Moravec dieses Motiv wieder auf. Auch er zeigt auf einer titellosen Leinwand von 2021 das Bild eines Naturausschnitts, das auf den ersten Blick mit der dahinter liegenden Welt verschmilzt. Doch weicht die hier gezeigte Malerei im Gemälde, anders als bei Magritte, bei genauerer Betrachtung durch die leicht quere Position vom Hintergrund ab. Dadurch wird eine Bildstörung in Szene gesetzt. Außerdem legt Moravec noch eine Ebene drauf, indem er die Staffelei in eine Art Fensterausblick stellt, dessen Umrandung wiederum artifiziell wirkt.

Benjamin Moravec, der 1977 in Thiais südlich von Paris geboren wurde, studierte an der École nationale supérieure des beaux-arts in Lyon und der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg bei Johannes Grützke, wo er sein Studium als Meisterschüler von Ralph Fleck abschloss. Arbeiten von Moravec wurden bereits in Fürth, Antwerpen, Istanbul, Brüssel und München ausgestellt. Heute lebt er in Nürnberg.

Die Schau „Die Ränder der Fiktion. Benjamin Moravec“ läuft bis zum 3. März. Das Kunstmuseum Heidenheim hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, Am Mittwoch von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Kunstmuseum Heidenheim
Marienstraße 4
D-89518 Heidenheim
Telefon: +49 (0)7321 – 327 4810


29.11.2023

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


26.11.2023, Die Ränder der Fiktion. Benjamin Moravec

Bei:


Kunstmuseum Heidenheim

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Benjamin Moravec, Ohne Titel, 2018
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Benjamin Moravec, Ohne Titel, 2022
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Künstler:

Benjamin Moravec








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