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Miron Schmückles fantastische Pflanzenwelten in Frankfurt

Miron Schmückle, Flesh for Fantasy, 2022

Ab morgen zeigt das Städel in Frankfurt am Main eine Personale zu Miron Schmückle und hat für die Ausstellung „Flesh for Fantasy“ 28 Werke, darunter auch neue Arbeiten, versammelt. In seinem Schaffen verbindet der 1966 geborene, rumänisch-deutsche Künstler seine Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte und sein Interesse an der Flora und Fauna ferner Länder und kreiert Pflanzenbilder, die in der Darstellungstradition botanischer Motive stehen. Dabei ist sein Bilderkosmos mit der Vorstellung von Urwald und Dschungel verbunden und oszilliert zwischen feinmalerischem Hyperrealismus und unverstelltem Eskapismus, präziser Naturbeobachtung und überbordender Vorstellungskraft. Schmückles wissenschaftlich-botanische Herangehensweise täuscht über die Tatsache hinweg, dass seine vielgestaltigen Schöpfungen nicht der Natur entstammen, sondern der Fantasie. Seine technisch ausgefeilten und anspruchsvollen Malereien weisen Verbindungen zu Florilegien und Parallelen zur Pflanzen- und Stilllebenmalerei der Renaissance und des Barock auf.

„Mit seinen hyperrealistischen und zugleich fantastischen Zeichnungen von Pflanzen und Gewächsen reiht sich der Künstler Miron Schmückle in eine kunsthistorische Tradition ein, in der die genaue Beobachtung und Wiedergabe der Natur zentrale Themen sind“, so Städel-Direktor Philipp Demandt, Kurator der Schau. „Werke von Maria Sibylla Merian oder Georg Flegel und auch das ‚Paradiesgärtlein‘ aus der Sammlung des Städel Museums sind herausragende Beispiele, die mit den feingliedrigen Zeichnungen von Miron Schmückle in Verbindung stehen. Seine Mischwesen aus Pflanzen- und Tierwelt amalgamieren Duft und Gift, Schönheit und Vergänglichkeit, Anatomie und Sexualität zu einem ebenso überzeitlichen wie aus der Zeit gefallenen Gesamtwerk zwischen Wahrheit und Erfindung, Leben und Tod.“

Für die Frankfurter Schau hat Miron Schmückle die vierteilige Serie „Cosmic Attractors“ geschaffen, sie auf die Mittelachse des Ausstellungsraumes platziert und präsentiert die Vorder- und eine Rückseite seiner Pflanzengebilde, die er als dreidimensionale Objekte versteht. Dem Eingang zugewandt, hängt das zentrale Werk der Serie „Cosmic Attractors I, recto“. Auf der Rückseite befindet sich „Cosmic Attractors I, verso“, die Rückansicht der Komposition. Durch die Darstellung verschiedener Wachstumsphasen fügt Schmückle der räumlichen Dimension noch eine zeitliche hinzu: „Cosmic Attractors II“ an der gegenüberliegenden Spiegelwand von John Armleders „Mosaic Mirror Wall Piece“ zeigt das Luftgebilde gespiegelt und in einem weiterentwickelten Zustand. Dreht sich der Besucher um, entdeckt er das vierte Werk zwischen den beiden Eingangstüren: „Cosmic Attractors – Nachstudie“ ist zwar das Spiegelbild von „Cosmic Attractors I, recto“, zeigt aber die Pflanzengestalt am Anfang ihres Wachstums und ist daher kleiner als die anderen Darstellungen der Serie. Durch diese Anordnung unterschiedlicher Ansichten und Erscheinungsformen ein- und derselben Pflanzenkomposition im Raum entsteht eine Installation, in der die Besucher den Pflanzen beim Wachsen förmlich zuschauen können.

Die Ausstellung „Miron Schmückle. Flesh for Fantasy“ läuft vom 1. Dezember bis zum 14. April 2024. Das Städel Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend und Silvester. Der Eintritt beträgt 18 Euro, ermäßigt 16 Euro; für Kinder unter zwölf Jahren ist er frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Hatje Cantz zum Preis von 60 Euro.

Städel Museum
Schaumainkai 63
D-60596 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 – 60 50 980


30.11.2023

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Veranstaltung vom:


01.12.2023, Miron Schmückle. Flesh for Fantasy

Bei:


Städel Museum

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


Stürmisch und mild

Bericht:


Alte Meister in neuem Licht

Bericht:


Der Äpfelchen begehrt ihr sehr...

Variabilder:

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