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Diane Arbus


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Diane Arbus ist eine der herausragenden Figuren in der zeitgenössischen Dokumentarfotografie. Ihr umfangreicher Werkkorpus birgt unerbittlich direkte Fotografien von Menschen, die an der Grenze gesellschaftlicher Akzeptanz leben und solche Bilder, die vermeintlich normale Menschen so zeigen, dass die Risse in ihren öffentlich zur Schau getragenen Masken offenbar werden. Damals wie heute sind ihre Fotografien kontrovers.


Biographie


1923
Diane Nemerov wird in New York geboren.
Sie wächst in einer wohlhabenden Umgebung in New York auf.

1937
Lernt Allan Arbus kennen, den sie 1941 heiratet.
Während des 2. Weltkrieges bildet sich Allan Arbus zum Fotografen an der Signal Corps Photography School in Fort Monmouth, New Jersey, aus.
Er richtet im heimischen Badezimmer eine provisorische Dunkelkammer ein, und bringt seiner Frau bei, was er bei seiner Ausbildung gelernt hat.
Nach Kriegsende beginnt für beide eine Karriere als Modefotografen.

1950er
Mitte der 1950er Jahre beginnt Diane Arbus das Studium der Fotografie an der New School for Social Research in New York, hauptsächlich bei Lisette Model.
Auf Model’s Anregung hin beendet sie ihre kommerzielle Arbeit, um ihre eigenen künstlerischen Ideen zu verwirklichen.

Schon bald kann sie ihre Bilder in der „Esquire“, im „New York Times Magazine“, im „Sunday Times Magazine“ (London) u.a. veröffentlichen.

1959
Diane Arbus trennt sich von ihrem Mann Allan Arbus.
Sie fotografiert nun einerseits ‚normale Leute’, andererseits Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

1963
Sie wechselt von der 35 mm-Kamera auf eine Kamera mit 6x6 Filmformat. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Herstellung von Abzügen.
Schließlich konzentriert sie sich auf schwarzweiss–Abzüge, die das gesamte Negativ zeigen. Intensive Arbeit mit Blitzlicht.

1963 & 1966
Diane Arbus wird mit dem ‚Guggenheim Fellowship’ ausgezeichnet.
Sie unterrichtet an der Parsons School of Design und der Cooper Union in New York, sowie an der Rhode Island School of Design in Providence.

1967
Ihre Arbeiten werden zusammen mit Werken von Lee Friedlander und Gary Winogrand in der Ausstellung “New Documents” im MOMA, New York, gezeigt.

1971
Sie stellt ein Portfolio mit 10 Aufnahmen für ihre erste limitierte Auflage zusammen.
Im Juli desselben Jahres nimmt Diane Arbus sich das Leben.



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
14.06.2006
Art 37 Basel
26.05.2007
DIANE ARBUS


Weitere Termine:

Ausgewählte Einzelausstellungen

2006
Revelations , Walker Art Center, Minneapolis, USA

Gold Coast City Art Gallery, Surfers Paradise, Australien

Revelations, CaixaForum - Fundació la Caixa, Barcelona

Revelations, The Victoria and Albert Museum, London

2005
Family Albums, Reynolda House Museum of American Art, Winston-Salem, USA

Revelations, Museum Folkwang, Essen, D

Revelations, The Metropolitan Museum of Art, New York, USA

Family Albums,Portland Art Museum, Portland, USA

2004
Revelations, The Museum of Fine Arts, Houston, Texas, USA

Family Albums, Portland Museum of Art, Portland, USA

Revelations, Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles, USA

Family Albums, Grey Art Gallery, NYU, New York, USA

RevelationsSFMOMA San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco, USA

2003
Diane Arbus, De Hallen, Frans Hals Museum, Haarlem, NL

1972
Retrospective, Museum of Modern Art, New York


Ausgewählte Gruppenausstellungen

19.08. - 12.11.2006: Das Achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der bildenden Kunst seit 1960 , Museum Ludwig, Köln

2006
In Sight: Recent Additions to the Permanent Collection , The Museum of Contemporary Photography, Chicago, USA

Biennale Internazionale di Fotografia di Brescia, Italien

2003
Cruel and Tender: The Real in the Twentieth-Century Photograph; Tate Modern, London und Museum Ludwig, Köln

1989
Photography Until Now; Museum of Modern Art, New York (auch im Cleveland Museum of Art, Cleveland, Ohio)

On the Art of Fixing a Shadow: One Hundred and Fifty Years of Photography; National Gallery of Art, Washington D.C. und Art Institute of Chicago, Chicago, Illinois (auch im Los Angeles County Museum of Art)

1977
Mirrors and Windows: American Photography since 1960; Museum of Modern Art; New York

1971
Contemporary Photographs I; Fogg Art Museum, Harvard University, Cambridge, Massachusetts

Venice Biennale, Venice, Italy

1969
Thirteen Photographers; Pratt Institute, Brooklyn, New York

Human Concern/Personal Torment: The Grotesque in American Art; Whitney Museum of American Art, New York

New Photography U.S.A.; Museum of Modern Art, New York,

10 Photographers; U.S. Pavilion, Japan World Exhibition, Osaka, Japan

1967
New Documents: Diane Arbus, Lee Friedlander, Garry Winogrand; Museum of Modern Art; New York, New York

1965
Recent Acquisitions: Photography; Museum of Modern Art, New York, New York

Invitational Exhibition: 10 American Photographers; School of Fine Arts, University of Wisconsin, Milwaukee

1955
(mit Allan Arbus) The Family of Man; Museum of Modern Art, New York, New York



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Literatur


Diane Arbus: The Libraries, 2005 (Hrsg. von Doon Arbus)

Diane Arbus: Revelations/Enthüllungen, 2003

Diane Arbus: Familiy Album, 2003

Untitled: Diane Arbus, 1995

Diane Arbus: Magazine Work, 1984

Diane Arbus: An Aperture Monograph, 1972



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