Die Kunst, online zu lesen.

Home



Kniender Hirte mit Hund

Ernst Barlach

Geboren: 1870 in Wedel
Gestorben: 1938 in Rostock

Stilrichtungen

- Expressionismus

BiographieArbeiten

Biographie


Ernst Barlach wird am 2. Januar 1870 in Wedel bei Hamburg geboren. Nach einer Ausbildung an der Allgemeinen Gewerbeschule in Hamburg studiert er Bildhauerei an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Dresden.
1895/96 und 1897 ist er in Paris und studiert zeitweilig an der Akademie Julian. Danach arbeitet er in einer Werkstattgemeinschaft mit Carl Garbers in Hamburg-Altona, mit dem er die Giebelfiguren des Altonaer Rathauses gestaltet und einen Wettbewerb zur Neugestaltung des Hamburger Rathausmarktes gewinnt.

1899-1901 führt Barlach ein zurückgezogenes Leben als freier Künstler in Berlin. 1901-1904 zurück in Hamburg, später in Wedel. Er arbeitet in dieser Zeit für die Altonaer Töpferwerkstatt von Hermann und Richard Mutz. Später ist er ein Jahr lang Lehrer an der Königlichen Keramischen Fachschule in Höhr im Westerwald.

1905 ist er wieder in Berlin. Angesichts der Erfolglosigkeit seiner künstlerischen Anstregungen gerät er in eine schwere Lebenskrise.

1906 unternimmt Barlach eine Reise nach Südrussland zu seinem Bruder Hans. Die Begegnung mit der südrussischen Landschaft und der einfachen Bevölkerung bedeutet für ihn ein außergewöhnliches Erlebnis. Er findet eine Ursprünglichkeit vor, nach der er sich immer gesehnt hatte. Nach Berlin zurückgekehrt, entstehen viele Zeichnungen und Skulpturen. Seit 1908 beginnt er, mit dem Werkstoff Holz zu arbeiten.

1909 Neunmonatiger Studienaufenthalt in der Villa Romana in Florenz. Seit 1910 wohnt Barlach in Güstrow (mit seiner Mutter und seinem Sohn). Er ist mit zehn Plastiken auf der ersten Ausstellung des Sonderbundes westdeutscher Kunstfreunde und Künstler in Düsseldorf vertreten, Sonderschau seiner Arbeiten im Rahmen der 21. Ausstellung der Berliner Secession. 1910 Wahl in den Vorstand der Berliner Secession.

1912 Veröffentlichung des Dramas "Der tote Tag". Mit der Mehrheit der Mitglieder tritt Barlach 1913 aus der Berliner Secession aus und gründet die Freie Secession mit.

1914 arbeitet er in einem Kinderhort für Soldatenkinder. Verarbeitung der Kriegserlebnisse im "Güstrower Tagebuch". Er wird als Landsturmsoldat ausgebildet, wird dank einer Petition seiner Berliner Freunde 1916 aus dem Militärdienst entlassen.

1918 Veröffentlichung des Dramas "Der arme Vetter", zwei Jahre später des Dramas "Die echten Sedemunds". Es folgen 1922 "Der Findling", 1924 "Die Sündflut", 1926 "Der blaue Boll", 1928 die Autobiographie "Ein selbsterzähltes Leben", 1929 "Die gute Zeit".

1919 Ernennung zum odentlichen Mitglied der Preüßischen Akademie der Künste in Berlin. Mehrere Rufe an eine Hochschule lehnt er ab.

1923 Gesundheitliche Probleme beeinträchtigen die künstlerische Arbeit, ein Jahr der Not und der persönlichen Krise.

1925 Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste, München.

1926 Marga Böhmer wird Barlachs Lebensgefährtin.

1927 Vollendung des "Güstrower Ehrenmals" für den Dom in Güstrow.

1928 Aufstellung "Der Geistkämpfer" an der Heiliggeistkirche in Kiel.

1929 Aufstellung des "Magdeburger Ehrenmals".

1931 Errichtung des "Hamburger Ehrenmals".

1933 wird Barlach Ritter der Friedensklasse des Ordens "Pour le mérite". Seine finanzielle Situation wird zunehmend schwieriger.

1934 Entfernung des "Magdeburger Ehrenmals".
1934 Begegnung Barlachs mit Hermann F. Reemtsma, der von ihm Zeichnungen und Skulpturen erwirbt. Reemtsma erteilt Barlach 1934 den Auftrag, den "Fries der Lauschenden" zu vollenden.

1937 Barlachs Gesundheitszustand verschlechtert sich. Abbau des "Kieler Geistkämpfers" und des "Güstrower Ehrenmals". 400 Werke werden im Zuge der Aktion "Entartete Kunst" von den Nationalsozialisten aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt. Die Bronze "Das Wiedersehen" wird auf der Propaganda-Ausstellung "Entartete Kunst" in München gezeigt. Erzwungener Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste.

1938 Bekanntgabe des Beschlusses zum Abriß des "Hamburger Ehrenmals". Ernst Barlach stirbt am 24. Oktober in einer Klinik in Rostock, Trauerfeier in seinem Atelierhaus in Güstrow. Er wird am 28. Oktober im Familiengrab in Ratzeburg beigesetzt.



BiographieArbeiten


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
27.09.2006
"Fine Art Fair" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg



Pressemitteilungen:
02.10.2005
50. Kunst-Messe München - Highlights auf Papier zum Jubiläum
09.01.2006
"Highlights auf Papier" - Die neue COLOGNE FINE ART


© Thole Rotermund Kunsthandel    

Weitere Informationen im Netz: Hier klicken




Thole Rotermund Kunsthandel

English Site Thole Rotermund Kunsthandel

News

English Site News

Termine

English Site Termine

Künstler

English Site Künstler

Kunstwerke

English Site Kunstwerke







Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Galerien

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce