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Patrick Caulfield

Geboren: 1936 in London
Gestorben: 2005 in London

Stilrichtungen

- Pop Art

- Zeitgenössische Kunst

BiographieAusstellungenArbeiten

Zum Künstler


Patrick Caulfield gehört zu den Malern, die es besonders ungern sahen, wenn der Begriff Pop Art in Verbindung mit ihrem Werk verwendet wurde. Doch ungeachtet seines Widerstandes gegen jede Kategorisierung ergaben sich aus seinen Themen und Motiven und seinen bildnerischen Methoden bleibend gültige Ikonen der englischen Pop Art.

Patrick Caulfield, 1936 in London geboren und dort 2005 verstorben, studierte von 1956–1960 an der Chelsea School of Art, von 1960–1963 gemeinsam mit David Hockney und R.B. Kitaj am Royal College of Art in London. Noch als Student nahm er 1961 an der Ausstellung „Young Contemporaries“ in London teil. Nach Beendigung seines Studiums kehrte er als Hochschullehrer 1963–1971 an die Chelsea School of Art zurück. 1964 war er einer der Künstler, die an der Pop Art-Ausstellung „New Generation“ in der Whitechapel Gallery in London teilnahmen. Seither wurde sein Werk in zahlreichen britischen und internationalen Ausstellungen präsentiert.

Formale Überlegungen standen für Caulfield an primärer Stelle. Sie konzentrierten sich auf das Verhältnis einer klar umrissenen Form und einer kräftigen, nuancenlosen Farbe.

Manche Objekte assoziieren andere Kunststile und Genres, erinnern an Vermeer, Caspar David Friedrich, Mondrian, Duchamp, Magritte und Constable. Seine besondere Liebe galt dem Kubisten Juan Gris.

Caulfield war ein Meister der visuellen Illusionen. Die so einfach dargestellten Dinge und Räume sind voller Anspielungen und Andeutungen, Humor, Witz, und Melancholie. Alltagsgegenstände oder harmlose Motive gewinnen überraschend überhöhte Qualität.

In Jules Laforgue (Montevideo 1860–1887 Paris) fand Caulfield einen Seelenverwandten. Witzig, ironisch, voller Melancholie beschreibt Laforgue in seinen Texten, Gedichten und Erzählungen die einfachen, kleinen Dinge des Alltags; die irdischen Umstände des täglichen Lebens. Die in der Ausstellung zu sehende Edition „Some poems of Jules Laforgue” (1973) versammelt 12 Gedichte, die Caulfield durch 22 druckgraphische Arbeiten kongenial ergänzte. In ihrer Isoliertheit sind die Objekte und Motive Zeugnis ihrer Zeit, ihrer Selbst und bringen Poesie in die Gegenwart.

Die Lampen und Fenster, die verlassen wirkenden Restaurants in ihrer scharfwinkligen Geometrie von Licht und Schatten, die ein wenig geöffneten Vorhänge, die leeren Kleiderständer und Blumenvasen machen sichtbar, was nicht sichtbar ist. Sie sind Anspielungen einer Welt stiller Dramen, erzählen von Glück und Trauer, stattgefundenen und nicht stattgefundenen Verabredungen, Lebensfreude oder erlittener Einsamkeit.

1964 entstanden Caulfields erste druckgraphischen Arbeiten und wurden im Laufe der Jahre immer reduzierter, schematischer und direkter. Um eine formale Lösung, die ansonsten vielleicht eher hermetisch wirkte, leichter zugänglich zu machen, nutzte er für seine Formen eine wiedererkennbare, der Welt um ihn herum entlehnte Bildersprache.

Die Druckherstellung wurde für ihn zur essentiellen Ausdrucksform und Grund für die Beliebtheit seines druckgraphischen Werks.


Biographie


Patrick Caulfield

Biographie

1936 Geboren in London.
1956-60 Chelsea School of Art
1960-63 studiert mit David Hockney und R. B. Kitaj am Royal College of Art in London.
1961 Teilnahme an der Ausstellung der „Young Contemporaries“ in London.
1963-71 tätig als Hochschullehrer 1963 bis 1971 an die Chelsea School of Art.
1964 Teilnahme an der Pop-Art-Ausstellung "New Generation" in der Whitechapel Gallery in London
1987 Turner Prize, London
2005 gestorben in London.



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
18.04.2007
Patrick Caulfield, Michael Craig-Martin und Julian Opie. "The Medium is the Message"
20.03.2013
"STRUCTURE OF SPACE, Paintings and Multiples by Patrick Hughes"
02.05.2013
Künstler der Galerie
10.07.2013
175 Jahre Galerie Boisserée


Weitere Termine:

Ausstellungen (Auswahl)

1964 "New Generation" in der Whitechapel Gallery, London
1965 Einzelausstellung in der Robert Fraser Gallery in London
1965 „Biennale des Jeunes“ in Paris
1966 Robert Elkon Gallery in New York
1967 Internationalen Grafikausstellung in Ljubljana, Jugoslawien
1977 Ausstellung in Santa Monica, Kalifornien
1978 Tate Gallery, London
1981 große Retrospektive in der Tate Gallery, London und in der Walker Gallery, Liverpool
1996 Einzelausstellung bei Curwen Gallery , London
1998 Waddington Galleries, London
1997 Waddington Galleries, London
1998 Victoria Art Gallery, Bath
1998 Waddington Galleries, London
1999 Alan Cristea Gallery, London
1999 Hayward Gallery, London
1999 Artforum Magazine Inc., New York
2000 Gwyther Contemporary, London
2000 Milton Keynes Gallery, Milton Keynes
2000 Peter Gwyther Gallery, London
2002 Waddington Galleries, London
2003 Kunstmuseum Wolfsburg
2004 Tate Britain, London
2005 James Hyman Fine Art, London; Museo de Arte de Lima; Cornerhouse Manchester
2006 Abbot Hall Art Gallery, Kendal; Hayward Gallery, London
2007 Museum of Modern Art, New York; Galerie Boisserée, Köln



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