Die Kunst, online zu lesen.

Home



Eduardo Chillida

Geboren: 10.01.1924 in San Sebastián
Gestorben: 01.08.2002 in San Sebastián

Stilrichtungen

- Abstrakte Kunst

BiographieArbeiten

Kataloge:

Eduardo Chillida, obra gráfica

Arbeiten des Künstlers

Chillida, Eduardo ◊ Hommage à Johann Sebastian Bach, 1997
Chillida, Eduardo ◊ Hommage à Johann Sebastian Bach, 1997

Chillida, Eduardo ◊ Beltza, 1969
Chillida, Eduardo ◊ Beltza, 1969

Chillida, Eduardo ◊ Médecins du Monde, 1992
Chillida, Eduardo ◊ Médecins du Monde, 1992

Chillida, Eduardo ◊ ohne Titel, 1990
Chillida, Eduardo ◊ ohne Titel, 1990

Biographie


1924 Geboren am 10. Januar in San Sebastián im spanischen Baskenland als dritter Sohn eines Berufsoffizier und einer Sopranistin.
1930 Besuch der Grundschule und anschließender Privatunterricht.
1936 Dreimonatiger Aufenthalt bei Freunden der Familie in Frankreich.
1943-46 Architekturstudium an der Universität von Madrid, lebt im Colegio Jiménez de Cisneros.
1947 Abbruch des Architekturstudiums und Besuch der Kunstakademie Círculo de Bellas Artes de Madrid; er lernt die Grundlagen der Bildhauerei bei José Martinez Repullés kennen, es entstehen die ersten Skulpturen.
1948 Umzug nach Paris und Einrichtung seines Ateliers; erste Figuren in Gips. Begegnung mit dem spanischen Maler Pablo Palazuelo, Beginn einer langjährigen Freundschaft.
1949 Gemeinsam mit Palazuelo Teilnahme am Salon de Mai in Paris, zeigt seine Gipsfigur Forma (Form).
1950 Heirat mit Pilar de Belzunce in San Sebastián und Umzug nach Villaines-sur-Bois bei Paris. Geburt des ersten von acht Kindern.
1951 Rückkehr nach San Sebastián. Beim Transport Beschädigung bzw. Zerstörung der meisten seiner aktuellen Werke. Kurz darauf Umzug in eine Villa im benachbarten Hernani. Entscheidung zum künstlerischen Neubeginn. Es entsteht die erste abstrakte Eisenskulptur in der Schmiede des Ortes. Installation eines eigenen Schmiedeherdes im Atelier, Durchbruch zur Eisenskulptur.
1954 Erste Einzelausstellung in der Galerie Clan in Madrid. Erster öffentlicher Auftrag für die Basilika der Franziskaner in Aránzaza im Baskenland. Beteiligung am "Premier Salon de la Sculpture Abstraite" der Galerie Denise René in Paris, Erwerbung der dort ausgestellten Arbeit durch das Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Tod des Bruders Ignacio bei einem Motorradunfall, kurz darauf Tod der Mutter.
1956 Erste größere Einzelausstellung in der Galerie Maeght in Paris; in der Folge regelmäßige Ausstellungen in dieser Galerie. Tod des Vaters Pedro.
1957 Umzug in die Villa Paz in San Sebastián, Einrichtung einer Schmiede am Haus.
1958 Erste USA- Reise. Ausstellung im Guggenheim Museum in New York. In New York Bekanntschaft mit dem Musiker Edgar Varèse und dem Architekten Frank Lloyd Weber.
1959 Erste Arbeiten in Holz mit Beginn der Serie "Abestie gogorra" ( Rauher Gesang). In ihnen schließt Chillida durch besondere Balkenverstrebungen versteckte Zellen ein, die sein hermetisches Raumverständnis einleiten; zeitgleich erste Werke in Stahl. Teilnahme an der documenta II. Beginn einer intensiven Rezeption von Chillidas Werken in Deutschland.
1960 Beteiligung an der Ausstellung "New Spanish Painting and Sculpture" im Museum of Modern Art in New York. Teilnahme an der Biennale in Venedig. Bekanntschaft und Beginn der Freundschaft mit Alberto Giacometti.
1962 Reise nach London, um den Parthenonfries im British Museum zu sehen; daraufhin Reise nach Griechenland. Ausstellung "Three Spaniards: Picasso, Miró, Chillida" im Museum of Fine Arts in Houston (Texas). Erste Arbeit in Marmor.
1963 Griechenlandreise, besonders Interesse an der Durchdringung von Licht und Skulptur. Aufenthalt in Rom, um Werke von Medarda Rosso zu studieren.
1964 Teilnahme an der documenta III in Kassel und an der Ausstellung "Paintings and Sculpture of a Decade 54-64" in der Tate Gallery in London. Begegnung mit Joan Miró.
1965 Erste Arbeiten in Alabaster.
1966 Einzelausstellung im Wilhelm- Lehmbruck-Museum in Duisburg. Mehrmonatiger Aufenthalt in Bodino
(Galizien) anläßlich einer monumentalen Skulptur, die in einem Granitsteinbruch entsteht. In Houston (Texas) startet die erste Retrospektive in den USA. Teilnahme an der documenta IV in Kassel. Erste Begegnung mit Martin Heidegger.
1971 Mehrmonatige Gastprofessur am Carpenter Center for the Visual Arts der Harvard University in Cambridge
( Massachusetts). Ernennung zum Mitglied der Akademie der Bildenen Künste in München. Gemeinsam mit Freund José Antonio Fernández Ordónez Erprobung von Möglichkeiten zur Erstellung monumentaler Betonskulpturen und Entwicklung einer Verschalungstechnik, die in den folgenden Jahren angewendet wird.
1972 Erste Retrospektive des graphischen Ouvres im Ulmer Museum. Erste Einzelaustellung in der Galerie Lolas-Velazco in Madrid.
1973 Erste Skulpturen aus Steinzeugton mit Schamotte.
1977 Teilnahme an der documenta IV in Kassel. Einweihung eines Platzes am östlichen Ende der Bucht von San Sebastián mit drei Skulpturen, den Peines del viento ( Windkämmen).
1979 Große Retrospektive im Carnegie Institute des Pittburgh Museum of Art; Einzelausstellung in der National Gallery in Washington.
1980 Übernahme eines Teils der Retrospektive in das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, anschließend in Madrid und Bilbao.
1982 Umzug der Familie auf den Monte Igueldo in San Sebastián. Kauf eines alten baskischen Bauernhauses in Zabalaga in der Nähe von Hernani. Vortrag im Rahmen eines Seminars über das Verhältnis von Architektur und Skulptur an der ETH in Zürich.
1983 Ernennung zum Mitglied der Royal Academy of Arts in London.
1984 Gründung der Chillida-Stiftung durch Chillidas Frau Pilar und ihre acht Kinder. In dem Landhaus in Zabalaga sollen Dokumente, Fotografien und Werke aus dem Besitz der Familie gesammelt werden.
1985 Auftrag der Stadt Frankfurt für eine monumentale Skulptur zu Ehren von Johann Wolfgang von Goethe.
1986 Auftrag der baskischen Stadt Guernica für ein Monument anläßlich des 50. Jahrestages der Zerstörung der Stadt im Spanischen Bürgerkrieg. Einweihung von "Goethes Haus" in der Taunusanlage in Frankfurt. Chillida-Symposium im Museum of Contemporary Art in La Jolla, Kalifornien.
1988 Einweihung des Monuments "Gure aitaren Etxea" ( Unseres Vaters Haus) in Guernica.
1989 Installation der Stahlskulptur "Zuhaitz" (Baum) in Grenoble, die vom französischen Kulturminister aus Anlaß des 200. Jahrestages der Französischen Revolution in Auftrag gegeben worden war. Einweihung von "De música" vor dem Morton Meyerson Symphony Center in Dallas, Texas, Architektur von J.M.Pei.
1990 Reise nach Japan. Auf der 44.Biennale von Venedig ist Chillida mit einer Sonderausstellung vertreten. Die Sommeruniversität des Baskenlandes widmet Chillida ein Symposium. Einweihung der 10m hohen Betonskulptur "Elogio del horizonte" ( Loblied auf den Horizont) an der Küste von Gijón.
1991 Retrospektive im Neuen Berliner Kunstverein im Martin-Gropius-Bau in Berlin.
1992 Erste Retrospektive in der Geburtsstadt des Künstlers, San Sebastián. Einweihung der Betonskulptur "Homenaje a la tolerancia" ( Hommage an die Toleranz) in Sevilla.
1994 Ausstellung "Chillida im geistlichen Raum" in der Kunst-Station Sankt Petre in Köln. Einweihung von "Puerto de música" (Tor der Musik) in Santiago de Compostelo.
1996 Erste thematische Ausstellung "Chillida und Goethe" im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück, Akzisehaus. Ausstellung "Motana Tindaya. Eduardo Chillida" (Berg Tindaya. Eduardo Chillida) in Puerto Rosario, Fuerteventura, zur Vorstellung seines Projekts, den heiligen Berg von Tindaya auszuhöhlen.
1997 Ausstellung "Chillida und die Musik" im Sinclair-Haus in Bad Homburg v.d.Höhe.
2000 Eröffnung des eigenen Museums „Chillida Leku“ (Chillidas Ort) in einem Bauernhof aus dem 16. Jahrhundert in Hernani bei San Sebastián
2002 er stirbt am 1. August in San Sebastián



BiographieArbeiten


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
20.08.2008
Eduardo Chillida - obra gráfica. Arbeiten aus dem graphischen Œuvre, Zeichnungen und Gravitationen
29.11.2008
ACCROCHAGE - Neuerwerbungen sowie ausgewählte Malerei und Graphik aus den Beständen
04.05.2010
Accrochage - Ausgewählte Malerei und Graphik aus den Beständen
02.05.2013
Künstler der Galerie
10.07.2013
175 Jahre Galerie Boisserée
08.09.2017
Eduardo Chillida


© Galerie Boisserée - Köln    

Weitere Informationen im Netz: Hier klicken




Galerie Boisserée, Köln

English Site Galerie Boisserée, Köln

News

English Site News

Ausstellungen

English Site Ausstellungen

Kunstobjekte

English Site Kunstobjekte

Künstler

English Site Künstler

Kataloge

English Site Kataloge







Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Galerien

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce