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Verrottende Schweinsköpfe, London 1970 69,5 x 49 cm

Anton Christian

Geboren: 07.02.1940 in Innsbruck, Tirol

Stilrichtungen

- Zeitgenössische Kunst

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Kataloge:

Christian Anton, Frühe Arbeiten

Biographie


1940 Geboren am 7. Februar in Innsbruck als Sohn von Toni und Anna Kirchmayr, geborene Blatt. Der Vater war Maler und Restaurator und unterhielt eine eigene Malschule in Innsbruck.

1942 Kriegsbedingte Übersiedlung nach Oberau/Wildschönau. Ein Jahr später wird die Wohnung der Familie in Innsbruck durch Bomben zerstört. Der Vater wird zum Reichsarbeitsdienst nach Prag eingezogen.

1946-50 Besuch der Volksschule in Oberau.

1954-58 Beginn der Kunstgewerbeschule in Innsbruck.

1956 Verweis von der Schule aufgrund zu vieler Fehlstunden. Arbeitet kurz bei einem Maurer und Stuckateurmeister im Lechtal. Im selben Jahr noch Wiederaufnahme in die Schule, mit Abschluß 1958. In den Sommermonaten Mitarbeit bei den Restaurierungsarbeiten des Vaters.

1958 Bundesheer.

1959-63 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Herbert Boeckl und der Meisterklasse für Malerei bei Prof. Josef Dobrowsky. Arbeitet bis 1969 immer wieder als Restaurator.

1963 Nach dem Abschluß der Akademie wählt Anton Christian seinen zweiten Vornamen zum Familiennamen, um sich von der Malschule seines Vaters und der damit verbundenen Klassifizierung zu distanzieren.

1964 Erste Einzelausstellung in der Rotapfel Galerie, Zürich.

1964-66 Aufenthalt in Paris, zeitweise Studium an der Acadèmie des Beaux Arts. Bekanntschaft mit Paul Celan, dem er später verschiedene Arbeiten widmet.

1967 Heirat mit Marlis Hornbacher.

1969-71 Auslandsstipendium mit verlängertem Aufenthalt in London. Pflegt enge Kontakte zum Institute of Contemporary Arts (ICA). Erste Versuche mit verwesenden organischen Materialien. Es entstehen Objekte, unter anderem Schaukästen mit Tierkadavern in verschiedenen Flüssigkeiten. Erste Ausstellungen in London.

1972 Geburt des Sohnes Markus.
Widmet sich primär der konzeptionellen Kunst. Es entstehen Arbeiten wie "Taufkleid für ein Kind in einem kriegsführenden Land" (1972) und "I never was a sheep" (1973/74), die das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum ankauft.

1973 Mitorganisator und teilnehmender Künstler der großen Überblicksausstellung Österreichischer Gegenwartskunst in Edinburgh und London.

1975 Geburt des Sohnes Jakob.
Hinwendung zur Zeichnung. Zeigt sich als erfindungsreicher Erzähler mythologischer und literarischer Stoffe; beschäftigt sich mit Problematiken des menschlichen Daseins und der Umwelt. Dabei wird das Ineinandergreifen von Text und Bild zum integralen Bestandteil seiner künstlerischen Ausdrucksweise. Erste Ausstellung in den USA.

1978 Übersiedlung nach Natters/Innsbruck. Lebt und arbeitet seither dort.

1979 Geburt des Sohnes Clemenz.
Die erste Monographie mit Texten von Peter Angerer, Helmut Eisendle und Peter Weiermair erscheint.

1980 Einladung an die Universität von Houston/USA als "Visiting Artist". Zunehmende Auseinandersetzung mit der gegenständlichen Malerei. Querverbindungen zur Literatur, Mischwesen, Zitate primitiver Kulturen, aber auch besonders die Elemente Wasser und Feuer kennzeichnen seine Ausflüge in Traumwelten und Existenzfragen, die Christian durch Ironie und politisches Engagement mit der Schwerkraft der Erde verbindet.

1980-89 Zahlreiche Ausstellung in Österreich, Deutschland, Frankreich, Schweiz und den USA.

1989-92 Atelier in New York. Vorträge und Ausstellungen an verschiedenen Universitäten und Museen in den USA. Von 1989-98 Mitglied des Landeskulturbeirates für Bildende Kunst in Tirol.

1990 Mappe "Quellen" (zwölf Radierungen mit Texten von H.C. Artmann und Kristian Sotriffer, Auflage 30 Stück). Zur großen Überblicksausstellung im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum erscheint ein Faksimile-Nachdruck eines Skizzenbuches.

1991-92 Zyklus "Achtundzwanzig Fragen. Bilder für Erich Fried", der in San Diego, Los Angeles, Innsbruck und Wien präsentiert wird. Als Hommage an den zwei Jahre zuvor verstorbenen Erich Fried entstehen nach seinem Gedicht "28 Fragen" 28 großformatige Bilder, die gewissen Gedichten zugeordnet sind.

1993 Zyklus "Gesichter des Alterns". 14 alte Eisenplatten werden zum Ausgangspunkt der Behandlung der Thematik des Alterns. Verstärkte künstlerische Auseinandersetzung mit dem Jugoslawienkonflikt.

1995 Zyklus "Russblumen". Unter dem Eindruck eines großflächigen Flurbrandes in Griechenland entsteht eine Serie von Assemblagen, bei denen Christian Relikte verbrannter Natur miteinbezieht.

1996 Große Überblicksausstellung im Museo de Salamanca in Spanien.

1997 Verleihung des Tiroler Ehrenkreuzes und Verleihung Prof. Titel.

2000 Große Retrospektive "Ort der Erinnerung" im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck.

2001 Roman Vishniac-Zyklus. Wasserfall für das Management Center, Innsbruck.

2002 Faksimile-Nachdruck eines Malbuches, begleitend zur Ausstellung "Beschädigungen" in der RLB-Kunstbrücke in Innsbruck.



BiographieArbeiten


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
10.12.2005
Anton Christian: Frühe Arbeiten
01.11.2006
Galerie Thoman - Art Cologne 2006
13.02.2008
ARCO - Galerie Elisabeth & Klaus Thoman



Pressemitteilungen:
07.12.2005
Eröffnung am 10.Dez.: Anton Christian - Frühe Arbeiten


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