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Lovis Corinth

Geboren: 21. Juli 1858 in Tapiau (Ostpreußen)
Gestorben: 17.Juli 1925 in Amsterdam

Stilrichtungen

- Moderne Kunst

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Arbeiten des Künstlers

Corinth, Lovis ◊ Eine Vision, 1923
Corinth, Lovis ◊ Eine Vision, 1923

Corinth, Lovis ◊ Sanssouci, 1916
Corinth, Lovis ◊ Sanssouci, 1916

Biographie


Lovis ( eigentl. Franz Heinrich Louis ) Corinth wird am 21. Juli 1858 in Tapiau / Ostpreußen geboren; die Familie zieht 1876 nach Königsberg um und Corinth beginnt ein Studium an der dortigen Kunstakademie bei Otto Günther; dieser macht ihn mit der Weimarer Freilichtmalerei bekannt; auf Empfehlung Günthers wechselt Corinth 1880 an die Münchner Akademie; Arbeiten der Münchner Zeit belegen Corinths Orientierung an der naturalistischen Malweise des Kreises um Wilhelm Leibl; 1883 reist er nach Italien und geht 1884 für drei Monate nach Antwerpen, wo er Malunterricht nimmt; 1884 - 1887 studiert er an der Académie Julian in Paris; er kehrt für kurze Zeit nach Königsberg zurück und siedelt 1888 nach Berlin über, wo er den Künstlernamen Lovis Corinth annimmt; das erste Selbstporträt entsteht, dem im Laufe der Jahre zahlreiche weitere folgen werden; von 1891 - 1899 lebt Corinth in München und wird Mitglied der "Münchner Sezession"; 1891 Ausstellung des Figurenbildes des "Diogenes" im Münchner Glaspalast, das von der Kritik scharf angegriffen wird; mit anderen unzufriedenen Mitgliedern der Sezession gründet er 1893 die "Freie Vereinigung" mit dem Ziel, ihre Ausstellungsmöglichkeiten zu verbessern; 1896 beteiligt sich Corinth an der Gründung der Freimaurerloge "In Treue fest"; ein Jahr darauf verweigert ihm die Jury der "Münchner Sezession" die Teilnahme an ihrer Ausstellung mit seinem Bild "Salome"; bevor Corinth wieder nach Berlin umzieht, pendelt er zwischen München und Berlin hin und her; nachdem er im Winter 1898 Max Liebermann und Walter Leistikow kennenlernt, reift in ihm der Entschluss, gänzlich nach Berlin zu ziehen, den er 1901 umsetzt; zuvor ist sein Werk "Salome mit dem Haupt des Johannes, II.Fassung" auf der "Berliner Sezession" mit großem Erfolg gezeigt worden; Corinth wird eines der führenden
Mitglieder, später Vorstand, der "Berliner Sezession" und eröffnet eine Malschule; 1903 Heirat mit Charlotte Berend, seiner ersten Schülerin,1904 Geburt des Sohnes; in seinen Werken taucht in dieser Zeit immer wieder das Motiv "Mutter und Kind" auf; seine Malweise wird jetzt geprägt durch einen kraftvollen Pinselduktus und pastosen Farbauftrag; die Bilder entstehen völlig aus der Farbe heraus und die Malerei nimmt expressivere Züge an; zwischen 1907 - 1911 unternimmt Corinth Studienreisen nach Belgien und Holland; 1911 erleidet er einen Schlaganfall, der ihn halbseitig lähmt; in der Zeit der Rekonvaleszenz 1912 - 1914 reist er an die Riviera, nach Südtirol und Italien und erholt sich soweit, dass er wieder malen kann; nach 1911 wendet sich Corinth mit großem Interesse der Graphik zu, es entsteht bis zum Ende seines künstlerischen Schaffens eine Fülle an Radierungen und Lithographien; 1913 zeigt die "Berliner Sezession" eine große Corinth-Retrospektive; als 42 Mitglieder unter Führung Liebermanns die Sezession verlassen und die "Freie Sezession" gründen, bleibt Corinth als einziger namhafter Künstler der alten Sezession verbunden; 1916 / 17 unternimmt er Reisen nach Hamburg, an die Ostsee und nach Tapiau; 1918 verleiht ihm die Akademie der Künste den Professorentitel; der Zusammenbruch des Kaiserreichs erschüttert Corinth in seinen künstlerischen und politischen Überzeugungen; 1919 erwirbt er ein Grundstück in Urfeld am Walchensee, das die nächsten Jahre als idyllischer Rückzugsort dient; er zieht sich immer mehr vom Großstadtleben zurück; die dortige Landschaft beschäftigt ihn künstlerisch so sehr, dass in den folgenden Jahren zahlreiche Werke mit "Walchensee-Motiven" entstehen; 1923 werden seine Bilder zusammen mit Arbeiten von Max Liebermann und Oskar Kokoschka in einer Ausstellung präsentiert; in seinem Alterswerk widmet er sich zunehmend religiösen Themen; Corinth zählt zu den Hauptvertretern des Impressionismus, doch seine Werke tendieren auch zum expressionistischen und fauvistischen Stil hin; im Juni 1925 reist Corinth noch einmal nach Amsterdam, wo er an einer schweren Lungenentzündung erkrankt und in Zandvoort am 17. Juli 1925 stirbt.



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