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Max Ernst

Geboren: 02.04.1891 in Brühl
Gestorben: 01.04.1976 in Paris

BiographieArbeiten

Arbeiten des Künstlers

Ernst, Max ◊ Correspondances dangereuses, 1947
Ernst, Max ◊ Correspondances dangereuses, 1947

Ernst, Max ◊ FIAT MODES pereat ars, 1919
Ernst, Max ◊ FIAT MODES pereat ars, 1919

Ernst, Max ◊ Les chiens ont soif (Jacques Prévert), 1964
Ernst, Max ◊ Les chiens ont soif (Jacques Prévert), 1964

Ernst, Max ◊ ohne Titel, 1949
Ernst, Max ◊ ohne Titel, 1949

Ernst, Max ◊ ohne Titel, 1950
Ernst, Max ◊ ohne Titel, 1950

Ernst, Max ◊ ohne Titel bzw.
Ernst, Max ◊ ohne Titel bzw. 'Le chapeau rouge',, 1949/1969

Ernst, Max ◊ ohne Titel bzw. 
Ernst, Max ◊ ohne Titel bzw. 'Maternité', 1950

Ernst, Max ◊
Ernst, Max ◊ 'Tous les couloirs du soir lilas' aus 'Oiseaux en péril', 1975

Ernst, Max ◊
Ernst, Max ◊ 'Devant mon aile droite couve le morne militaire' aus 'Oiseaux en péril', 1975

Biographie


1891 Max Ernst wird am 2. April in Brühl bei Köln geboren.
1910-14 Studium der Altphilologie, Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte an der Universität
Bonn.
1911 Beginn der Freundschaft mit August Macke, der ihn in seiner autodidaktisch betriebenen
Malerei bestärkt.
1913 Durch August Macke lernt er den Maler Robert Delaunay und den Dichter Guillaume
Apollinaire kennen.
1914 In der Kölner Galerie Feldmann macht er zufällig die Bekanntschaft von Hans Arp. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird er zum Militärdienst eingezogen.
1916 Er stellt in der Berliner Galerie "Der Sturm" aus und lernt dort während eines Fronturlaubes die
beiden Dadakünstler George Grosz und Wieland Herzfelde kennen.
1918 Ernst heiratet seine Studienfreundin, die Kunsthistorikerin Luise Straus.
1918-22 Gemeinsam mit seinen Freunden Alfred Grünwald, der sich Baargeld nennt, und Hans Arp
gründet Ernst die Kölner Dada-Gruppe "W 3" (W steht für Weststudien, 3 für die drei
Gründungsmitglieder). Sie geben die Zeitschrift "Der Ventilator" und später "Die Schammade"
heraus und organisieren die erste Dada-Ausstellung in Köln.
1919 Er lernt Paul Klee in München kennen. In der Buchhandlung Goltz
stößt er auf die Zeitschrift "Valori plastici" mit Reproduktionen von Bildern von Giorgio de
Chirico und Carlo Carrà, die seine Arbeiten inspirieren.
1920 Am 24. Juni wird sein Sohn Ulrich (Jimmy) geboren.
1921 In Tarrenz in Tirol gemeinsamer Ferienaufenthalt mit André Breton, Sophie Taeuber, Hans Arp
und Tristan Tzara. Paul und Gala Eluard besuchen die Ernsts in Köln.
Er trennt sich von Luise Strauss. Ernst reist nach Paris, zieht bei den Eluards in Saint- Brice ein
und verdient sich mit Gelegenheitsarbeiten den Lebensunterhalt.
1924 Ernst verkauft den Hauptteil seines künstlerischen Werkes an die Düsseldorfer Galeristin
Johanna Eye, um mit dem Erlös Paul Eluard nach Indochina nachreisen zu können.
ab 1924 enger Kontakt mit der Pariser Surrealistengruppe um André Breton.
1926 Er lässt sich von Luise Straus scheiden.
1927 Heirat mit Marie-Berthe Aurenche.
1933 Ernst wird von den Nationalsozialisten verfemt.
ab 1934 beginnt Ernst an Skulpturen zu arbeiten
1935 Trennt sich von Marie-Berthe Aurenche.
1937 Seine Arbeiten werden in Deutschland von den Nazis konfisziert und auf der nationalsozialistischen Ausstellung "Entartete Kunst" diffamiert.
Er lernt die Londoner Malerin Leonora Carrington kennen. Gemeinsam ziehen sie
nach Saint-Martin- d'Ardèche bei Avignon.
Er verlässt die Surrealistengruppe nach einem Boykottaufruf Bretons gegen Eluard, der KP-
Mitglied geworden war.
1939 Bei Kriegsausbruch wird er zunächst im Gefängnis von Largentière, dann im Lager Les Milles
bei Aix-en-Provence interniert. Auf Intervention von Paul Eluard wird Ernst zu Weihnachten
aus dem Lager entlassen.
1940 Im Mai wird er erneut ins Gefängnis in Les Milles interniert. Ernst bricht zweimal aus dem Lager aus.
1941 Ernst flüchtet über Madrid und Lissabon in die USA. Er lernt die Kunstsammlerin
Peggy Guggenheim kennen, die ihm die Überfahrt bezahlt und im Gegenzug einige Arbeiten
von ihm erhält. Kurze Zeit nach ihrer gemeinsamen Ankunft in New York heiratet er Peggy
Guggenheim. Er wird in den USA zunächst als "feindlicher Ausländer" geführt.
ab 1942 Ernst gibt mit anderen Exilanten die Zeitschrift "VVV" heraus, die zum Ausgangspunkt der
surrealistischen Bewegung in den USA ist Er lernt die amerikanische Malerin
Dorothea Tanning kennen.
1943 Scheidung von Peggy Guggenheim.
1946 Er heiratet Dorothea Tanning und sie lassen sich in Sedona, Arizona nieder.
1948 Ernst wird amerikanischer Staatsbürger.
1953 Er kehrt mit Dorothea Tanning nach Paris zurück.
1954 Ernst erhält den Großen Preis für Malerei auf der 27. Biennale von Venedig und wird daraufhin
von Breton wegen der Annahme des Preises aus der Surrealistengruppe ausgeschlossen.
Übersiedlung nach Huismes bei Chinon in der Touraine.
1958 Ernst wird französischer Staatsbürger.
ab 1970 widmet er sich fast ausschließlich der Graphik.
1975 Nach einem Schlaganfall im Mai ist Ernst elf Monate bettlägerig.
1976 Max Ernst stirbt in der Nacht zu seinem 85. Geburtstag in Paris.



BiographieArbeiten


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
02.09.2005
Max Ernst
01.09.2006
Der Vogel bei Georges Braque und Max Ernst. Eine Gegenüberstellung ausgesuchter Originalgraphiken
01.11.2006
Teilnahme bei der Art Cologne 2006
29.11.2008
ACCROCHAGE - Neuerwerbungen sowie ausgewählte Malerei und Graphik aus den Beständen
04.05.2010
Accrochage - Ausgewählte Malerei und Graphik aus den Beständen
02.05.2013
Künstler der Galerie
10.07.2013
175 Jahre Galerie Boisserée
06.09.2013
Max Ernst - Skulpturen, Arbeiten auf Papier, Radierungen und Lithographien


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