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Barbara Feuerbach

Geboren: 1952 in Friedberg/Hessen

Stilrichtungen

- Zeitgenössische Kunst

BiographieAusstellungenArbeiten

Arbeiten des Künstlers

Feuerbach Barbara  - Die Rote, 1999
Feuerbach Barbara - Die Rote, 1999

Feuerbach Barbara  - Beziehungen (1), 1997
Feuerbach Barbara - Beziehungen (1), 1997

Feuerbach Barbara  - Beziehungen, 1997
Feuerbach Barbara - Beziehungen, 1997

Feuerbach Barbara  - Griselda (4), 2000
Feuerbach Barbara - Griselda (4), 2000

Feuerbach Barbara  - Griselda (3), 2000
Feuerbach Barbara - Griselda (3), 2000

Feuerbach Barbara  - Griselda (2), 2000
Feuerbach Barbara - Griselda (2), 2000

Feuerbach Barbara  - Griselda (1), 2000
Feuerbach Barbara - Griselda (1), 2000

Feuerbach Barbara  - Griselda, 2000
Feuerbach Barbara - Griselda, 2000

Biographie


1975 - 1980
Studium an der Staatl. Hochschule für Bildende Künste - Städelschule - Frankfurt a. M.

1982 Aufenthalt und Studium in New York, Los Angeles und San Francisco

1983 Künstlergruppe P.a.u.l.

1986 Künstlergruppe 5 + x



Barbara Feuerbach ist mit ihrer höchst individuellen Sicht auf die Geschlechter und deren Rollenverteilung bereits einem größeren Publikum bekannt. Der Titel ihrer zuletzt bei Arte Giani gezeigten Ausstellung "Beziehungen", kann als charakteristischer Ausgangspunkt in Feuerbachs Werk gesehen werden. Er umfasst aber diesmal einen engeren Komplex von Tafeln, die Paare in direktem Bezug zueinander - meist in Umarmungen - zeigt. Manchmal zärtlich, dann wieder eher sportlich (oder kämpferisch?) liegen sich diese Figuren in den Armen und scheinen eine übersteigerte Fröhlichkeit auszuströmen. Diese Fröhlichkeit kippt bei der Betrachtung jedoch nicht selten in Boshaftigkeit um.

Genau hier liegt der Ansatz zum Verständnis des Werks: Barbara Feuerbach spielt mit gesellschaftlichen Konventionen, die sie ironisch verschleiert, voyeuristischen Augen preisgibt und ins androgyn Unspezifische hinübergleiten läßt. Der expressive, "wilde" Pinselstrich führt uns zwar zurück auf ihre Arbeitsanfänge in den achtziger Jahren, doch in der Ironisierung und Radikalisierung des Themas überragt sie selbst eine so bekannte Künstlerin wie Elvira Bach. Denn nicht Pose oder Attribut entscheidet über die Wirkung des Bildes, sondern Ausdruck und Abgründigkeit.

Die dargestellten Feuerbachschen Figuren sind androgyn: die Frauen sind muskulös wie Michelangelos Sibyllen, die Männer haben den Hang zum weibisch Selbstverliebten. In der Paardarstellung - umgeben von Ranken und Blütenständen, Palmblättern und Seidenbändern - machen sie jedoch keinen Hehl daraus, daß es ihnen um Verführung und Lust geht. Ob ihnen das wirklich gelingt, mag der Betrachter anzweifeln, denn trotz der körperlichen Nähe sind die Figuren mehr auf sich selbst bezogen als auf den Partner. Ihr Blicke richten sich nicht aufeinan-der, auch nicht zum Betrachter, schalkhaft fixieren sie die Leere. Die durchaus sinnlichen Münder erstarren in der Maske des Lachens. Die Körper sind athletisch, die Hände zupackend, die Berührung signalisiert Begehren - doch kommt es wirklich zur Erfüllung?

Gerade auch mit der Üppigkeit des "Drumherums" (Verzierungen, Bordüren und Tapisserien) entlarvt Barbara Feuerbach in den über 30 ausgestellten Werken die heutige Wirklichkeit menschlichen Begehrens in unserer auf Spiel, Spaß und Luxus ausgerichteten Welt als hohle Konvention. In der bisweilen bis an die Grenze getriebenen Übersteigerung sehnt sich der Betrachter nach der Katharsis.



BiographieAusstellungenArbeiten

Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
23.11.2005
Barbara Feuerbach: Neue Arbeiten


Weitere Termine:

Einzelausstellungen (Auswahl):

1981 Galerie Schlepper, Frankfurt

1987 Galerie 24, Frankfurt

1989 Kulturkreis, Rosbach

1991 Galerie Golart, München
Galerie Kunstmarkt, Bad Soden

1992 Galerie an der Trinkhalle, Bad Soden
Galerie der Künstler, Frankfurt

1993 "Rosbacher Bürger", Kulturkreis Rosbach
ABC-Eurocom, Frankfurt

1994 Galerie U. Buschlinger, Wiesbaden

1995 "Bestäuber", Katharinenstraße Darmstadt

1996 "Bestäuberallee", Kunst und Humor, Kempinski München
"Tapisserien", Galerie U. Buschlinger, Wiesbaden

1997 Galerie im HdB, Frankfurt
Kunst im öffentlichen Raum, Rostock
Kunst im öffentlichen Raum, Halle

1998 Galerie Arte Giani, "Beziehungen", Frankfurt
Kultur im GEW-Haus, Frankfurt


Gruppenausstellungen (Auswahl):

1980 Städelschule, Frankfurt

1983 P.a.u.l. I und P.a.u.l. II, Frankfurt und Offenbach

1984 "Zu dritt auf eigene Gefahr", Frankfurt

1986 KfW, Frankfurt

1987 Galerie 24, Frankfurt

1990 "5 + x", Kunstverein Friedberg

1991 Buchmesse, Westflügelverlag, Frankfurt

1992 Buchmesse, Westflügelverlag, Frankfurt

1993 "Die Subversion des Lachens", Museum am Ostwall, Dortmund
Buchmesse, Westflügelverlag, Frankfurt

1994 Frauenkulturhaus, Frankfurt
Buchmesse, Westflügelverlag, Frankfurt
"Aktion Grundsteinkiste", Kunsthaus Langenberg

1995 "Bestandsaufnahme", Frauenkulturhaus, Frankfurt
"Unterwegs", Galerie der Stadt Obernburg
"Sommer", Galerie U. Buschlinger, Wiesbaden
Buchmesse, Ost-Westflügelverlag, Frankfurt

1996 Bradford - Kunstpreis, Frauenmuseum, Bonn
"Polaritäten", Galerie Foraum, München
"Die Grundsteinkiste", Rheinisches Landesmuseum, Bonn



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© Galerie Arte Giani Frankfurt    

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