seit 2003
Studium an der Kunstakademie Münster
seit 2004
Studium an der Künstlerischen Klasse bei Prof. Michael van Ofen
2004
Kunstpreis der Kunst- und Kulturstiftung Georgsmarienhütte
2005
Gruppenausstellung
Kunstpreis Junger Westen, Kunsthalle Recklinghausen
2007
Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster
Förderpreisausstellung Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst, Münster
2007
Ernennung zum Meisterschüler bei Prof. van Ofen
Der fünfundzwanzigjährige Frederic Spreckelmeyer (geb. 1983 in Osnabrück, Deutschland) ist eine Entdeckung des Kunstbetriebs. Sehr individuell spielt er mit seelenvollen, sehr subjektiven Interpretationen alter Motive und Sujets. Obwohl Frederic Spreckelmeyer figurative Szenerien darstellt, malt er bis auf Selbstportraits eigentlich keine Menschen. Die spektakulär schimmernden, detailreichen Rüstungen von Rittern und Pferden sind leer. Auch wenn Spreckelmeyer auf Ausdruck und Affekte von Gesichtern verzichtet, zeichnen sich seine Heldenhüllen durch magisch-mythische Atmosphäre und eine anziehend surrealistische Ästhetik aus. Sie sind die Surrogate der Tradition: von Rittersagen und Helden, die seit jeher die Phantasie beflügeln. Der Bruch mit den Vorbildern ist besonders in seiner „Kreuzaufrichtung“ extrem, wenn er in feinmalerischer Optik und Lasurtechnik am Kreuz eine „Transformerfigur“ zeigt. Dieses Kinderspielzeug der 90er Jahre ist bei ihm häufig Ersatz für Menschendarstellungen. Gegenüber der Hauptfigur sind die „Schergen“ farblich zurückgenommen. Spreckelmeyer eignet sich das alte Thema mit für ihn authentischen Figuren an. Der Verzicht auf die Personendarstellung irritiert, nimmt die Identitäten gegenüber der Aufmachung zurück.