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Günter Haese

in Kiel

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- Zeitgenössische Kunst

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Zum Künstler


Mit seinen aus Messingdraht gebauten räumlichen Objekten gehört Günter Haese zu den bedeutenden Vertretern der in den 60er Jahren entstandenen „kinetischen Kunst“. Mittels Verlötung von Kugeln, Spiralen, Pendeln und anderen filigranen Teilen schafft er Kunstwerke einzigartiger Körperlichkeit.



Peter Kastner in „Optimus II in der Skulpturensammlung Viersen“ über Günter Haese:

Seit 1963 hat er mit großem Erfolg sein Werk zu internationaler Geltung bringen können und diese Stellung bis heute behauptet ...

... die künstlerischen Qualitäten des bisherigen Werkes einzubringen: Die feingliedrige und zarte Bauweise aus Draht, die durchbrochene Räumlichkeit, die vibrierende Beweglichkeit seiner einzelnen Glieder und ihre Reaktionsfähigkeit auf Luftbewegungen, Licht- und Glanzreflexe im Zusammenspiel mit festen und beweglichen Teilen der Konstruktion und die spielerische Beschreibung des lufterfüllten Raumes als belebte Sphäre.

an anderer Stelle:

Körper, die Suche nach der Möglichkeit des Körperlichen, das ist für Günter Haese, den Bildhauer, wie er sich gerne nennt, das Zentrum aller bildenden Kunst. Dementsprechend versteht Haese seine berufliche Tätigkeit als Bildhauerei. Er hat seine Erfahrungen mit dem Stein gemacht und will diese nicht missen. Irgendwie ist er 1962 auf anderes Material gestoßen, das Innenleben eines Weckers. Aber er wollte dieses Uhrwerk nicht reparieren, geschweige denn studieren. Es ging ihm von Anfang an nicht um den Mechanismus der Uhr und den Ablauf der Funktionen, sondern um die Einzelteile dieses Werkes und ihre Bildlichkeit. Die Form des Bauens mit diesen Teilen ist der nächste mögliche, keineswegs notwendige Schritt. Schließlich hat sich dabei eine andere Auffassung von Körpern und Bewegung eingestellt.
Über das Bauen und seine Materialien bekommen die fertigen Teile wie z.B. das Zahnrad und die Spirale einen anderen Stellenwert im plastischen Gebilde. Sie überleben als markanteste Teile aus dem Innenleben der Uhren alle Wandlungen der Werkentwicklung der folgenden Jahre und bleiben bis heute Bestandteil seiner Erfindungen. Aber der Draht – seit 1962 – und das Drahtgeflecht bzw. –gewebe – seit 1963 – bilden die wichtigsten Materialien in Haeses plastischem Bauen, das sich als Montage mit industriell produziertem Halbzeug präzisieren lässt....

Unvergleichbar die Zartheit seiner Objekte. In jedem Falle tritt seine künstlerische Arbeit in äußerster Präzision, ja technoider Exaktheit auf. ...


Arbeiten des Künstlers

Haese, Günter ◊ g325 - Vor Baku (von oben) , 
Haese, Günter ◊ g325 - Vor Baku (von oben) ,

Haese, Günter ◊ g325 - Vor Baku (frontal)
Haese, Günter ◊ g325 - Vor Baku (frontal)

Haese, Günter ◊ g324 - Libera, 2007-2009
Haese, Günter ◊ g324 - Libera, 2007-2009

Biographie


1945 begann als Autodidakt zu zeichnen
1950 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
1956 Meisterschüler an der Kunstakademie Düsseldorf
bei Prof. Matare
seit 1958 als freischaffender Künstler tätig

lebt und arbeitet in Düsseldorf



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
15.03.2009
ACCROCHAGE
Skulptur - Malerei - Zeichnung


Joseph Beuys
Finn Cato Gabrielsen
Günter Haese
Peter Kastner
Rotar
Thomas Ruch
Jochen Schambeck



Weitere Termine:

Einzelausstellungen (Auswahl)

2007 Städtische Galerie im Park Viersen
2006 Galerie Thomas, München
1995 Galerie Elvira Gonzáles, Madrid
1989 Haus Koekkoek, Kleve
1982 Kunsthalle Mannheim
1982 Kestner-Gesellschaft, Hannover
1979 Kunsthalle Kiel
1979 Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
1974 Bibliotca National, Madrid
1972 Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam
1972 Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
1968 Kunsternes Hus, Oslo
1967 Kunsthalle, Düsseldorf
1964 Museum of Modern Art, New York
1964 Ulmer Museum


Gruppenausstellungen (Auswahl)

1969 X. Biennale de Sao Paulo, Brasilien
1965 XXXIII. Biennale von Venedig, Italien
1964 documenta III, Kassel


Werke in Sammlungen

Solomon R. Guggenheim Museum, New York
museum kunst palast, Düsseldorf
Museum Ludwig, Köln
Museum of Modern Art, New York
Museum Schloss Gottorf, Schleswig
Stiftung Sammlung E. G. Bührle, Zürich
Tate Galery, London



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Pressemitteilungen:
09.03.2009
ACCROCHAGE - neue Ausstellung ab 15.03.2009
20.04.2009
Ausstellung ACCROCHAGE wird verlängert


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