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Sebastian Heiner

Sebastian Heiner

Geboren: 1964 in Berlin

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Arbeiten des Künstlers

Heiner, Sebastian ◊ Die lange Überfahrt, 2007
Heiner, Sebastian ◊ Die lange Überfahrt, 2007

Heiner, Sebastian ◊ Prozession der Hüte, 2007
Heiner, Sebastian ◊ Prozession der Hüte, 2007

Heiner, Sebastian ◊ Wettstreit der Erfinder, 2007
Heiner, Sebastian ◊ Wettstreit der Erfinder, 2007

Heiner, Sebastian ◊ Green Hero, 2006
Heiner, Sebastian ◊ Green Hero, 2006

Heiner, Sebastian ◊ Der Verlorende Krieger, 2007
Heiner, Sebastian ◊ Der Verlorende Krieger, 2007

Heiner, Sebastian ◊ Später Aufbruch, 2007
Heiner, Sebastian ◊ Später Aufbruch, 2007

Heiner, Sebastian ◊ Sonnenmann 3, 2003
Heiner, Sebastian ◊ Sonnenmann 3, 2003

Biographie


1983 Hospitanz an der Schaubühne bei Karl- Ernst Hermann
1984-91 Studium an der Hochschule der Künste, Berlin
1986 Sommerakademie bei Wolf Vostell in Malpartida de Cacares, Spanien
1991 Meisterschüler bei Klaus Fußmann
1995 Skulpturen in Polyester
seit 2004 lebt und arbeitet in Peking und Berlin



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Ausstellungen


Ausstellungen (Auswahl)

1989 Galerie exibit, Berlin
Videofilm der WTS- Filmproduktion: Sebastian Heiner, Bilder und Zeichnungen

1990 Galerie exibit, Berlin, Katalog
1990 Galerie Quadrum, Lissabon, Portugal

1992 Saar Ferngas Förderpreis Junge Kunst, Saarlandmuseum, Saarbrücken, Gruppenausstellung, Katalog

1993 Galerie am Neuen Palais, Potsdam

1994 Bilder und Welten, mit dem Komponisten Orm Finnendahl: Klangkomposition für 6 Instrumente und Casettenrecorder, Fine Art Rafael Vostell, Berlin, Katalog

1995 Standpunkte- Junge Berliner Kunst, Fine Art Rafael Vostell, Berlin,
Gruppenausstellung, Katalog

1996 Bilder und Skulpturen, Fine Art Rafael Vostell, Berlin
1996 Geschichte der Wewerka Galerie, Interims Kunsthalle,
Gruppenausstellung, Berlin
1996 Feuer und Erde, Gemälde-Zyklus für die Firma Hörmann, Steinhagen

1997 Galerie am Neuen Palais, Potsdam
1997 Sebastian Heiner im Kontorhaus, Fine Art Rafalel Vostell, Berlin
1997 1. Maisalon Köpenick, Springbrunnenskulptur, Altstadt Köpenick,
Gruppenausstellung, Berlin

1998 Neue Bilder und Skulpturen, Fine Art Rafalel Vostell, Berlin

1999 Galerie Hardwig, Bremen

2000 Traumwelt, Großgemälde für die Werkskantine der Firma Hörmann, Ichtershausen
2000 Konzerthaus Glocke, Bremen
2000 Malerei mit Heike Ruschmeyer und Annedore Dietze, Galerie Vostell, Berlin

2001 Galerie Vostell, Berlin, Katalog
2001 Künstler der Galerie mit Wolf Vostell, Jean-Jacques Lebel, Annedore Dietze, Berlin

2002 Centrum Kultury Zamek, Pozan, Polen, Gruppenausstellung, Katalog
2002 Trennung von der Galerie Vostell
2002 Privatausstellung, London, Organisation: Harald Berlinicke, Michaela Nolte
2002 Galerie Brigitte Utz, Dresden

2003 Leuchtende Farben, Galerie Brigitte Utz, Dresden, Gruppenausstellung
2003 Malerei, Galerie tammen & busch, Berlin

2004 Record of a journey to the east, China Art Seasons Gallery, 798 Kulturzentrum, Peking, China

2005 Heat- eine Reise nach Peking, Galerie Brigitte Utz, Dresden
2005 Gedankenreise, Projektausstellung, Cafe Moskau, Organisation: janinebeangallery
2005 Malerei, Beaugrand Kulturkonzepte, Bielefeld

2006 Malerei, mit Astrid Köppe, Werner Schmidt, Tammen Galerie, Berlin

2007 Malerei, mit Timo Schröder, Galerie Gaulin& Partner, Tammen Galerie
2007 Malerei, mit Jörn Grothkopp, kunst-raum, Essen
2007 Marienkirche, Organisation: Beaugrand Kulturkonzepte, Bielfeld



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Literatur


Sebastian Heiner

Sebastian Heiner ist ein Individualist, wie er im zeitgenössischen Kunstbetrieb selten zu werden scheint. Mit großem Ernst hat Heiner sich einer authentischen Vollblutmalerei verschrieben. Obwohl der Künstler phasenweise mal gestisch abstrakt, dann wieder gegenständlich arbeitet, ist seine Individualität immer offenbar, da seine Arbeiten besonders authentisch das Handwerk des Malens betonen. Sebastian Heiner bewundert die Kunstrichtung des Informel, zu seinen Heroen zählen Wols oder Emil Schumacher, die seit Mitte der 1940er Jahre eine unverkennbare abstrakte Bildsprache mitgestalteten. Zwei Künstlergenerationen später arbeitet auch Heiner immer wieder im abstrakten Terrain und hat mit emotional engagierten Arbeiten viele Sammler gefunden.

Seit 2004 hat der Künstler permanent ein zweites Atelier in China. Seither mischten sich in die in vielen technischen Varianten und u. a. mit Besen oder Fliegenklatsche pastos bearbeiteten Ölgemälde immer wieder ausgesuchte chinesische Schriftzeichen. Chinesische Kollegen assistieren Heiner bei der Auswahl, so stammten einige aus historischen Texten des 15. Jahrhunderts.

In seinen neuesten Arbeiten hat sich Sebastian Heiner wieder dem Gegenstand zugewandt. Chinas Tradition ist die Inspiration zu einer neuen Serie, mit der er mühelos an die anspruchsvolle künstlerische Sprachform historischer, mythologischer und allegorischer Erzählbilder anknüpft. Heiner verbindet spirituelle und historische Elemente in der Ausstattung seiner Figuren. Entweder in strenger Frontalität oder im Profil zeigt Heiner zeitlose Wächter oder erhabene Würdenträger, die in feierlicher Prozession auf einer kleinen Bühnenleiste unterwegs sind.

Sebastian Heiners Bilder der neuen Serie sind neu und haben dabei eine klassische Wirkung, die seiner künstlerischen Reife entspricht. Von der kraftvollen abstrakten Ölmalerei hat Heiner zu einer nuancenreichen, feinen Acrylmalerei von hoher technischer Qualität gefunden. Durch die Verbindung seiner Szenerien mit abstrakten Elementen, wie den großen Rundformen in vielen Bildern oder durch die vorherrschenden Farben, ergeben sich assoziative Bezüge zu den Planeten. Einige der atmosphärisch authentischen Gemälde sind von heiterer Tatkraft geprägt, sind sonnendurchflutete Bilder aktiver Energie, andere in kostbaren Seladon- und Jadegrünen Nuancen vermitteln allegorisch die kontemplative Gelassenheit des Mondes und sind Bilder von entspannter ruhiger Wirkung.

Heiner überrascht seine Betrachter mit immer wieder neuen spielerischen Elementen, wie den vielen unterschiedlichen, erfindungsreichen Kopfbedeckungen oder durch den ständigen Wechsel von überlangen und verkürzten Figuren. Einige setzt Heiner über jede Schwerkraft hinweg und lässt sie in der Atmosphäre seiner Bilder schweben.

Mit dem „Sonnenmann 3“ aus dem Jahr 2003 deutet sich an, dass der Wechsel von Abstraktion zur Figuration ein langer Prozess gewesen ist. Seine allegorische, in positiven Gelbtönen strahlende Figur lockt die Betrachter mit gestenreichen, stilisierten Fingern.



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