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Herman van der Myn: Sophonisbe nimmt den Giftbecher

Herman van der Myn: Sophonisbe nimmt den Giftbecher

Öl/Holz, 74 x 60 cm, verso unerkennbares Sammlersiegel, Inventaretikett SG 239 sowie alter Christie's-Blockstempel, Retuschen. - Sophonisbe war eine Prinzessin von Roms Erzfeind Karthago. Sie bevorzugte es, den Giftbecher zu trinken, statt dem römischen Feldherrn Scipio ausgeliefert zu werden. - Gutachten: Die Zuschreibung an Hermann van der Myn stammt von Fred Meijer, Amsterdam. - Provenienz: Sammlung G. H. Wilson, London; Christie's London, 13. März 1931; Privatsammlung Skandinavien. - Niederländischer Historien-, Potrait- und Stillebenmaler, Begründer einer Künstlerdynastie. M. war Schüler des Blumenmalers E. Stuven. Nach kurzer Tätigkeit in Antwerpen arbeitete er nach 1712 am Hofe des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz in Düsseldorf, u.a. für die Ausschmückung des Schlosses Gerresheim. Später hatte er häufig wechselnde Schwerpunkte seiner Tätigkeit in Antwerpen, Paris, Leeuwarden und London. Mus.: Moskau, München, Budapest, Hamburg, Augsburg, Turin u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bénézit, Bernt.


Veranstaltungshinweise:

Am 25.09.2021 Kunst und Antiquitäten

Maße: 74 x 60 cm


Schätzpreis: 9.000 -   EURO

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