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Bernd Kastner

Geboren: 1957 in Düsseldorf

Stilrichtungen

- Zeitgenössische Kunst

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Arbeiten des Künstlers

Kastner, Bernd ◊ o.T. (Paar), 2003
Kastner, Bernd ◊ o.T. (Paar), 2003

Kastner, Bernd ◊ o.T. (beweglich), 2004
Kastner, Bernd ◊ o.T. (beweglich), 2004

Kastner, Bernd ◊ o.T. (Giraffe), 2004
Kastner, Bernd ◊ o.T. (Giraffe), 2004

Biographie


Bernd Kastner


1957 geboren in Düsseldorf
1978-83 Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf
bei Prof. Kamp
1983 Meisterschüler
1983 Stipendium zum Ps1, New York
1984 Verleihung des Bernhard Hoetger Preises
1985 Preisträger der Jürgen-Ponto-Stiftung
1988-90 Lehrauftrag an der Kunstakademie Düsseldorf für den
Orientierungsbereich

STATEMENT
Bernd Kastner - Über meine Arbeit


Die menschliche Kultur war und ist gebunden an die biologischen Gegebenheiten des menschlichen Körpers. Sie ist abhängig von den der Form und dem Funktionieren der menschlichen Körperorgane.

Die Fähigkeit des Menschen, frühe Werkzeuge, wie Keulen und Muschelschalen als Esswerkzeuge, Schädelknochen als Trinkschalen, Tierzähne als Pfeilspitzen, hohle Stämme als Trommeln (können als Armverlängerungen bzw. Organergänzungen beim Menschen verstanden werden – der Pfeil ist so z.B. die Verlängerung der Hand) zu verwenden, hat schon den Frühmenschen angeregt, aus der gesamten Natur technische Erfindungen abzuleiten (griechisch: Techne = Kunstfertigkeit). Diese künstlichen Organe sind nicht mehr an den Körper gebunden, sondern können verkauft, verliehen, gestohlen, repariert, verbessert und weitergegeben werden und implizieren so das Entstehen von Berufsgruppen und Gebilden wie z.B. Organisationen. Somit wirken diese „Körperausweitungen“ auf den Schöpfer eben dieser zurück und machen ihn von seiner Kultur und Technik abhängig. Marschall Mc. Luhan (1911 – 1980) betrachtete die Gesamtheit unserer kulturellen Erzeugnisse und Werkzeuge als Medien, als Botschafter und Sinnträger, die unser Leben laufend verändern. Vielfalt bedeutet Anpassungsfähigkeit und Weiterentwicklung. Das Leben an sich ist so ungeheuer vielfältig und der Mensch kann, bedingt durch die Begrenztheit seiner Sinnesorgane, nur einen winzigen Ausschnitt aus dem ganzen Universum wahrnehmen und empfinden. Allgemein steckt der Aufbau unseres Gehirns endgültig Grenzen ab!

Die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit allen Lebens, aller Materie und aller Naturkonstanten und Gesetze zwingt mir auch ein vielschichtiges Arbeiten auf. Es gibt keine „einzige“ Lösung, keinen „einen Weg“, keine „einzige und allgemeingültige Wahrheit“. Für mich kann daher auch künstlerisches Schaffen nicht in Überlieferungen stecken bleiben, sondern muss sich stets in Entwicklung und Veränderung befinden.
Es ist notwendig, sich in der Arbeit dem Risiko auszusetzen. Nichts zu riskieren, sich nicht angreifbar machen, ist oft eine Form von Feigheit und innerer Unaufrichtigkeit, die ehrliches Arbeiten in hohle Mittelmäßigkeit versinken lässt. Das Arbeiten mit Hintertüre ist verboten! Eine Kunst, die sich nicht offen und bloß zeigt, ist nichts wert!

In einigen Hunderttausend Jahren rückt die Evolution unser Gehirn, mit dem wir heute denken, in die Nähe eines erbärmlichen Emmentalers, der noch nicht einmal angefangen hat zu denken.

Ein multimediales Denken und Arbeiten ist für mich die einzig denkbare Reaktion auf das phänomenale universelle Prinzip der Evolution, das nicht für die Entstehung des Universums, sondern auch für alles Lebende sowie die Kulturen der Menschheit gilt. Schließlich ist der historische Gesichtspunkt wichtig, dass nämlich in der kulturellen Evolution erworbene Eigenschaften an Nachkommen „vererbt“ werden. Daher ist Kunst für mich eng mit Wissen und Geschichte verbunden; Kulturverhalten ist schließlich die wesentliche Ursache des Menschwerdungsprozesses.



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
23.01.2005
Wahrnehmung des Anderen Jochen Schambeck - Malerei / Bernd Kastner - Skulptur
04.12.2005
Wahrnehmung des Anderen - Jahresausklang 2005


Weitere Termine:

Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Performances

1978 Gründung der Musik-Gruppe „Strafe für Rebellion“ (SFR)
Seit dem zahlreiche künstlerische Projekte, LP und CD-Veröffentlichungen sowie Performances und Installationen unter dem Label SFR bis heute.



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