1938 Geboren am 24. März in Velbert (Rheinland) 1957-61 Studien an der Folkwang-Schule in Essen 1962-66 Studium an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin
Seit 1963 "Ragende Figuren", Versuche, eine neue gegenständliche Malerei zu entwickeln (Stilleben, Porträts)
Seit 1968 Interieurs und Landschaften der Wannseedeponie, Bilder mit dem Modell Hella K. 1972 Preis der Böttcherstraße, Bremen
1972 Preis der Villa Romana, Florenz
Seit 1972 Aufenthalte in Gelting
1974-2005 Professor an der Hochschule der Künste, Berlin
Ab 1976 Reisen nach Norwegen, wo im gleichen Jahr die ersten Reiseskizzen (Aquarelle von den Lofoten) entstehen
1977 Erste Zeichnungen und Gemälde mit Spiegel (Stilleben und Modell)
Ab 1978 In den Wintermonaten Aquarelle und Zeichnungen von Landschaften im Westen der USA
1979 Erste Spiegelselbstporträts in der Landschaft
1979 Preis der Stadt Darmstadt
1980/84 Reisen nach Island
1981 Entstehen die ersten Allegorien (Marsyas)
1984 Reise in die Toscana
1987 Indienreise
1988 Reise nach Australien und Neuseeland
1989 Mitglied der Freien Akademie Hamburg
1989 Erste Einzelausstellung in der Galerie Ludorff
1990 Reise nach Baja California, Mexico
1991 Ausstellung "Stilleben und Landschaften" in der Galerie Ludorff
1992 Reise zu den GaIapagos-Inseln
1992 "Ansichten" - Ausstellung in der Kunsthalle Bremen
1992 Ausstellung "Neue Arbeiten" in der Galerie Ludorff
1994 Ausstellung "Gärten und Landschaften" in der Galerie Ludorff
1994 Reisen in Italien: Venedig, Florenz, Rom, Sizilien
1996 Ausstellung "Blumen und Landschaften" in der Galerie Ludorff
1996/1997 Sechs Jahre nach der Wiedervereinigung die Ausstellung "Landschaften" im Bundeskanzleramt Bonn; beim ZDF in Mainz und im Deutschen Historischen Museum in Berlin.
1997 Ausstellung im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum auf Schloß Gottdorf
1998 Ausstellung im Schloß Hardenberg in Neviges
1998 Ausstellung "Reisen in Italien" in der Landesbibliothek im Kieler Schloß, Kiel
1999 Ausstellung "Klaus Fußmann zum 60. Geburtstag" in der Galerie Ludorff 2000 Ausstellung im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Kloster Cismar. Band 4 des Werkverzeichnisses der Druckgraphik erscheint.
2001 Ausstellung "Überblick" in der Galerie Ludorff
2002 Ausstellung "Weltreisen", SAP, Walldorf
2003 Ausstellung "Zeitsprünge", Museum am Ostwall, Dortmund
2004 Ausstellung "Blumen / Landschaften" in der Galerie Ludorff
Für weitere Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Klaus Fussmann "Wahn der Malerei", gebundene Ausgabe, 431 Seiten, erschienen 2005 im Siedler Verlag.
"Er ist einer der renommiertesten Maler in Deutschland – und ein Maler, der über Kunst reflektiert. Seine Bilder waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Nun versammelt Klaus Fußmann seine essayistische Auseinandersetzung mit der Kunst, speziell mit der Malerei, in einem schön ausgestatteten und reich illustrierten Band. Klaus Fußmanns Reflexionen über das Wesen der Malerei spannen einen weiten Bogen von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart, in eine Zeit also, in der uns die Probleme der Moderne weiter begleiten, die Moderne selbst aber auch schon historisch geworden ist. Ohne die Malerei wäre Europa – und damit die westliche Welt – nicht entstanden, davon ist der Autor überzeugt. Fußmann vergleicht die westliche Tradition und ihre betörenden Bilderfluten mit der bilderfeindlichen Welt des Islam und erkennt die Nachteile der Bildlosigkeit.
Kurz und prägnant skizziert er Europas langen Abschied vom Glauben und konstatiert, was davon in der Kunst übrig geblieben ist. "Wahn der Malerei" kreist um Ohnmacht und Wirkung der Kunst. Der Autor, selbst einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Maler der Gegenwart, bedenkt das Phänomen zunächst in Essays und führt es in Geschichten, biographischen Skizzen und Reiseerzählungen weiter aus. Mal versetzt er sich in prähistorische Zeiten in die Höhle von Chauvet, mal findet er die Spuren der CIA im Werk Jackson Pollocks. Das Alter der Kunst, die Jahrtausende werden so sichtbar. Der Autor wechselt die Perspektive, verändert seine Position und kommt doch nicht los von seiner Grundfrage nach dem Sinn der Malerei, ihrem Wahn und ihrer Wahrheit."