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Georg Kolbe

Geboren: 1877 in Waldheim/Sachsen
Gestorben: 1947 in Berlin

Stilrichtungen

- Moderne Kunst

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Arbeiten des Künstlers

Kolbe, Georg ◊ Kauernder weiblicher Akt, um 1923/25
Kolbe, Georg ◊ Kauernder weiblicher Akt, um 1923/25

Biographie


Georg Kolbe
1877 - 1947

Am 15. April 1877 in Waldheim/Sachsen geboren; 1893 - 1894 Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Dresden; 1894 - 1896 Studium an der Münchner Akademie; 1897 - 1899 Studium an der Académie Julian, Paris, danach zweijähriger Aufenthalt in Rom; unter Einfluss Tuaillons Wechsel zur Bildhauerei, der in Folge neben Gaul für sein Werk bestimmend wird; ab dem Jahr 1901 erhält Kolbe finanzielle Unterstützung von Max Klinger; 1904 Umzug von Leipzig nach Berlin und im selben Jahr Mitglied der Berliner Sezession; 1904 - 1906 Unterstützung durch Paul Cassirer; 1908 und 1909 Stipendium in Florenz, 1910 erster Preis für den Entwurf für ein "Heine-Denkmal" in Frankfurt; die Berliner Nationalgalerie kauft im Jahr 1912 die Plastik "Tänzerin"; Kolbe wird aufgrund der unakademischen Darstellung der Bewegung mit diesem Werk berühmt; im Jahre 1913 unternimmt er eine Ägypten-Reise; 1917 entsteht die bedeutende Plastik "Tänzer Nijinsky"; 1918 und 1919 Professor an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin; 1919 wird er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und im gleichen Jahr Vorsitzender der "Freien Sezession"; Freundschaft mit den expressionistischen Malern Kirchner, Pechstein und Schmidt-Rottluff; Annäherung an expressionistische Formfindungen, indem er Naturformen geometrischen Gebilden anzunähern versucht, es entstehen strenge Statuen; Kolbes Stil ändert sich erneut in der Mitte der zwanziger Jahre; 1926 -1930 entstehen insbesondere Darstellungen hockender, sitzender oder stehender Frauenfiguren, die große Resonanz finden, sie werden in vielen Einzel- und Kollektivausstellungen in Deutschland, Europa und in den USA gezeigt und gelangen in zahlreiche öffentliche sowie private Sammlungen; 1929 mit Plastiken auf der Weltausstellung in Barcelona vertreten; der wirtschaftliche Erfolg ermöglicht ihm auch den Bau seines stattlichen Ateliers in Berlin (heute Georg-Kolbe-Museum); ein großer Einschnitt in Kolbes Schaffen verursacht 1927 der tragische Tod seiner Ehefrau; unter diesem Eindruck entstehen für längere Zeit vorwiegend Bildwerke, die Trauer und Verlassenheit ausdrücken (wie "Requiem", "Einsamer", "Pietà"); 1931 Griechenland-Reise; 1932 Entwurf für ein "Heine-Denkmal" in Düsseldorf; auch seine bedeutende Plastik "Ruf der Erde" entsteht im selben Jahr; Kolbes plastische Menschengestalten der dreißiger Jahre sollen im Sinne Nietzsches als Vorbilder wirken; während der Bildhauer bisher bewegte Figuren bevorzugt hat, herrschen nun gelassen stehende Figuren vor; unter den Nationalsozialisten kann Kolbe seinem Werk weiter nachgehen; mit der zusammengebrochenen Gestalt "Der Befreite" spiegelt Kolbe die Erschütterung der Deutschen nach dem Kriegsende wider; 1945 Erkrankung an Krebs, seine Sehkraft lässt stark nach; sein Atelier wird im Krieg zerstört und viele Gussmodelle gehen verloren; am 2. November 1947 in Berlin gestorben.



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Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
09.02.2008
Der Akt in der Plastik



Pressemitteilungen:
05.02.2008
Der Akt in der Plastik bei Galerie Weick in Düsseldorf


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