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Wladimir von Bechtejeff, Badende, 1912

Wladimir von Bechtejeff

Geboren: 1878 in Moskau
Gestorben: 1971 in Moskau

Stilrichtungen

- Expressionismus

- Moderne Kunst

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Zum Künstler


Bechtejeff gehört zu den weniger bekannten Mitgliedern des “Blauen Reiters”, wenngleich zu dessen engem Kreis. 1902 kam er auf Einladung Jawlenskys nach München und stellte zunächst bei der Sezession aus. 1909 trat er der von Kandinsky gegründeten “Neuen Münchner Künstlervereinigung” bei und stellte bis 1914 mit den Künstlern des “Blauen Reiter” aus. Deutsche, französische und schwedische Museen erwarben seine Arbeiten. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges kehrte er unfreiwillig nach Moskau zurück, wo er sich als Bühnenbildner und Illustrator betätigte. Der Verbleib seines künstlerischen Œuvres ist unbekannt.


Biographie


Nach Beendigung seiner Ausbildung an der Militär-Akademie in Moskau beginnt Wladimir von Bechtejeff 1902 an der Moskauer Akademie der Künste Malerei zu studieren. Auf Jawlenskys Empfehlung kommt er noch im selben Jahr nach München, wo er bis 1905 bei Heinrich Knirr sein Studium fortsetzt. In dieser Zeit reist er auch des öfteren nach Italien und Tunesien. Die Jahre 1906 bis 1909 verbringt Bechtejeff in Paris, um im Atelier Cormon zu studieren. Nach München zurückgekehrt, tritt er 1909 der "Neuen Künstlervereinigung München" bei, die er 1912 aus Protest gegen einen publizistischen Angriff der Gruppe auf die abstrakte Malerei wieder verlässt. Gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden des „Blauen Reiters“ stellt er in den Galerien „Thannhauser“ und „Neue Kunst Hans Goltz“ aus. Bis 1914 erwerben zahlreiche deutsche, französische und schwedische Museen seine Bilder.

Bechtejeffs Werke jener Zeit stehen in ihrer leuchtenden Farbigkeit unter dem starken Einfluß Jawlenskys, während der flirrende Duktus indes an Werke des Spätimpressionismus denken läßt. In der Folge entstehen ornamental-flächige Kompositionen in dynamisiertem Farbrhythmus, die jedoch figurative Bezüge beibehalten.

Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges bricht Bechtejeffs künstlerische Entwicklung abrupt ab. Er kehrt - mit einem großen Teil seines Werkes im Gepäck - nach Russland zurück und wird sofort zum Militärdienst eingezogen. Nach Kriegsende arbeitet er zunächst in der Moskauer Kommission für Denkmalschutz und anschließend in den Jahren 1921/22 als Bühnenbildner sowie später als gestalterischer Leiter im Staatszirkus Moskau. In den 1920er und 30er Jahren ist er vorwiegend als Illustrator tätig. Darüber hinaus widmet er sich in seinem Spätwerk neben der Ölmalerei auch der Aquarell- und Gouachetechnik. Zunehmende Anerkennung erfährt Bechtejeff in seiner Heimat erst nach dem Ende der stalinistischen Verfemung. Der Verbleib seines künstlerischen Œuvres ist bis heute weitgehend unbekannt.

Insbesondere durch seine Seltenheit auf dem Kunstmarkt zählt Wladimir von Bechtejeff heute zu den gefragtesten Künstlern der Klassischen Moderne.



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
31.10.2007
COLOGNE FINE ART


Weitere Termine:

Nicht zuletzt die großen Ausstellungen der vergangenen Jahre über den „Blauen Reiter“ (etwa „Der Blaue Reiter und das neue Bild: von der Neuen Künstlervereinigung München zum Blauen Reiter“, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1999) haben die Bedeutung Bechtejeffs für die Moderne Kunst aufgezeigt.



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Pressemitteilungen:
17.07.2006
Katalog „Leidenschaft Papier. Klassische Moderne“
12.03.2007
Von der Klassischen Moderne zur Gegenwart
20.06.2007
Goldener Kunstherbst


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