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Die Künstlergruppe Radama und der Mythos Bolus Krim - Eröffnung

Die Künstlergruppe Radama und der Mythos Bolus Krim - Eröffnung

Eröffnung der Ausstellung "Die Künstlergruppe Radama und der Mythos Bolus Krim" Donnerstag, den 12. Juli 2007, um 19 Uhr

Mit einem Gespräch mit den Künstlern Erwin Eisch, Gretel Eisch, Max L. Strack

Anfang 1960 verließen Erwin Eisch und Gretel Stadler die Gruppe Spur. Gemeinsam mit Max L. Strack hatten sie die Gruppe Radama gegründet, die im März 1960 ihre erste gemeinsame Ausstellung zeigte. Im Gedächtnis haften ge-blieben ist das Wirken der Gruppe Radama jedoch durch den „Skandal“ um die Gedächtnisausstellung für den niemals wirklich existierenden Künstler Bolus Krim in der Galerie Malura vom 7. bis zum 13. Januar 1961. Es gab kaum eine Zeitung in der deutschen Medienlandschaft, die nicht über „Bolus Krims unsterbliche Werke“ berichtet hat. Trotzdem reicht die kunstgeschichtliche Bedeutung der Gruppe Radama wesentlich tiefer, denn im Gegensatz zu Spur rang Radama um eine Wiederentdeckung der durch Abstraktion und Informel nach 1945 verdrängten Form in der Bildenden Kunst: „Nicht mit Intellekt und Analyse, sondern im freien Umgang mit der Kreativität wollte sie die Welt in ein Spielfeld individueller Entfaltungsmöglichkeiten verwandeln.“ (Ines Kohl)

Eine Auseinandersetzung mit Radama fand bisher nur gelegentlich und vielfach auch den Gang der Ereignisse verfälschend etwa im Rahmen der 1961 entstandenen Spur-Historie oder als Episode im Schaffen von Erwin Eisch statt; der Versuch einer kunstgeschichtlichen Einordnung von Radama wurde jedoch bisher allenfalls ansatzweise unternommen. Die Schweinfurter Ausstellung zeigt Skulpturen und Gemälde der Gruppe Radama sowie einige Requisiten zu Bolus Krim. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung spüren Erwin Eisch, Gretel Eisch und Max L. Strack der Erinnerung an Bolus Krim und Radama nach.

Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation in der neuen Reihe „Fußnoten zur Kunstgeschichte“ als Nr. 1.
Kurator der Ausstellung Dr. Erich Schneider (Tel 09721/51388)

Gefördert durch Bezirk Unterfranken .- Unterfränkische Kulturstiftung

Galerie Alte Reichsvogtei
Obere Straße 11 – 13, 97421 Schweinfurt
Di – Fr 14 - 17 Uhr. Sa und So 10 - 13 und 14 - 17 Uhr
Eintritt frei

Tel 09721 51477
Fax 09721 51320

www.schweinfurt.de

Quelle: © Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt

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