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Nachbericht zur 99. Int. Bodensee-Kunstauktion im Dezember 2008

Werte zum Anfassen, Aufhängen und Draufsetzen!


Sehr geehrte Kunstfreunde,

vorbei sind die Zeiten spekulativer Finanzgeschäfte – man setzt wieder auf bleibende Werte und legt sein Geld in Kunst und Juwelen an. Diesen Eindruck erweckt zumindest das Ergebnis der 99. Int. Bodensee-Kunstauktion, die vergangenes Wochenende in Lindau stattfand. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Kunstobjekten ist ungebrochen…

So begann schon der Donnerstagvormittag mit einer kleinen Sensation: Die Ausrufnummer 75, eine außergewöhnliche Ikone in Form eines Triptychons, gefertigt vom „Meister der venezianischen Griechenkolonie“ und wohl ursprünglich für einen katholischen Auftraggeber gedacht, überraschte mit einer Steigerung von 4.800 auf stolze 93.500* Euro. Den längsten Atem bewies dabei ein niederländischer Kunde, der sich gegen Telefonbieter aus Russland, Rumänien, Italien, Belgien und Großbritannien behaupten konnte.

Auch bei den Gemälden kam es zu spannenden Bietergefechten: Während Anton Braiths „Kälber an der Tränke“ (498) für 17.200* Euro in der Region bleibt, konnte ein Sammler aus England das ansprechende Blumenstilleben des puertoricanischen Künstlers und Cezanne-Freundes Francisco Oller y Cestero (520) für über das Zehnfache seines Ausrufpreises, nämlich 20.300* Euro, für sich gewinnen. In Deutschland bleibt hingegen Arnold Balwés prachtvoller „Bäuerlicher Garten“ (728), das ein Kunstfreund zum Ausrufpreis von 28.000 Euro erwerben konnte.

Die gotische Maria mit Kind (930) aus der Werkstatt des „Meisters des Füssener Hochaltars“ war einer Sammlerin aus Süddeutschland stolze 16.000* Euro wert, noch beeindruckender entwickelte sich aber der Bieterkampf zwischen zwei Sammlern, die den sportliche Zweikampf nicht scheuten und die Allegorischen Figuren mit den Ausrufnummern 941 und 942 letzten Endes untereinander aufteilten. Während die Saalbieter aus der Region den Osmanen für 9.200* Euro ihr Eigen nennen dürfen, musste der italienische Handel etwas tiefer in die Tasche greifen und erhielt den Zuschlag bei 14.200* Euro.

Großer Nachfrage erfreuten sich auch der Schmuck und die Juwelen - und hier im Besonderen die Versteigerung eines exquisiten Brillantcolliers (2855). Für die Arbeit des Hofjuwelier Louis Werner aus Berlin, der dieses außerordentliche Geschmeide mit insgesamt 5,90 ct. Brillanten in Platin und Gelbgoldfassung um 1900 schuf, war ein deutscher Händler bereit, 10.100* Euro zu zahlen.

In der beiliegenden Übersicht finden Sie weitere Ergebnisse. Die komplette Liste ist unter www.zeller.de abrufbar. Ihre Fragen beantworten wir gerne unter +49 (0) 83 82 / 9 30 20.

Sie suchen noch etwas Besonderes, Exklusives oder Einzigartiges für Ihre Liebsten? Der Nachverkauf ist in Lindau noch bis Weihnachten möglich. An den vorweihnachtlichen Samstagen haben wir für Sie von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Wir wünschen Ihnen eine Weihnachtszeit ganz nach Ihrem Geschmack,

mit freundlichen Grüßen



Kathrin Dünser
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Auktionshaus Michael Zeller


* Alle Zuschläge (Ergebnis) inklusive Aufgeld

Veranstaltungen zum Bericht:
99. Internationale Bodensee-Kunstauktion

Quelle: © Auktionshaus Michael Zeller

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