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Nachbericht zur Frühjahrsauktion 68 am Samstag den 2. April 2011

Russian Dancer, Paul Philippe, Limit 8.000€ Zuschlag 19.500€

Kunst- & Auktionshaus Herr Köln,

Unsere 68. Auktion am Samstag, den 2. April, verlief sehr erfolgreich. Besonders hohe Zuschläge wurden in den Bereichen Design und Skulptur erzielt.

Eine Tischleuchte der Firma Daum Fréres mit Montierung in Form eines Schlangenkörpers (Lot 5, Limit 650) brachte es gleich zu Beginn auf 1.700€. Ein Paar Tischleuchten von Edgar Brandt (Lot 12, Limit 1.800€), ebenfalls von Daum Fréres hergestellt, wurde für 2.600€ zugeschlagen.
Im Bereich Metalle brachte ein Leuchterpaar von Albert Gustav Bunge (Lot 51, Limit 500€) bemerkenswerte 1.200€. Auf 4.800€ Zuschlag steigerte sich ein silberner Pokal Herbert Zeitners aus den 1920er Jahren (Lot 73). Ein silberner Leuchter von Wolfers Frères aus den 1930er Jahren (Lot 74, Limit 1.350€) ging für 2.400€ an seinen neuen Besitzer.

Eine bedeutende 100cm große Bodenvase der Porzellanmanufaktur Sèvres (Lot 117, Limit 12.000€) verkaufte sich für 12.500€. Vier Vasen Jakob Julius Scharvogels (Lot 127–130, Limit 1.300–4.000€) wurden hochpreisig verkauft. Die Keramik Harlekin und Colombine aus dem Hause Lenci, Turin (Lot 153, Limit 6.000€) verkaufte sich für 6.300€.
Bei großem Interesse entwickelten sich fünf Bände der Zeitschrift Deutsche Kunst und Dekoration (Lot 155, Jg 1897–1900, Limit 360€) auf ein bemerkenswertes Ergebnis von 1.100€.

Fünf Vasen Josef Emil Schneckendorfs, hergestellt von der Großherzoglichen Edelglasmanufaktur in Darmstadt (Lot 167–171, Limit 1.200–3.000€) brachten gute Ergebnisse von 1.200–3.800€.
Die Vase Efeso, von Ercole Barovier 1964 entworfen (Lot 215, Limit 1.650€), konnte für 1.900€ zugeschlagen werden. Ein Glasflakon von Christian Dior (Lot 217, Limit 2.500€), in den 1960er Jahren für Barovier & Toso, Murano entworfen, wurde für 2.900€ versteigert. Zwei Ravenna-Schalen von Sven Palmquist (Lot 227, Limit 1.100€ u. 228, Limit 750€) erhielten Zuschläge von jeweils 1.300€.

Im Bereich der Skulptur gab es die höchsten Zuschläge. So erbrachte eine Tänzerin mit Tamburin von Demetre H. Chiparus (Lot 245, Limit 5.000€) einen Zuschlag von 6.600€. Auf großes internationales Interesse stieß auch eine weitere Skulptur Chiparus, die 46,6 cm große First Flowers (Lot 246, Limit 8.000€). Der Zuschlag lag hier bei beachtlichen 18.000€. Ebenfalls für Furore unter den Bietern sorgte die Skulptur Russian Dancer von Paul Philippe (Lot 249, Limit 8.000€). Sie entwickelte sich auf einen Hammerpreis von 19.500€ (Lot 249, Limit 8.000€).Ein filigraner weiblicher Akt Josef Lorenzls (Lot 343) erhielt den Zuschlag bei 3.000€.

Der Bereich Design lief ebenfalls sehr erfolgreich. Gleich zu Beginn steigerten sich fünf Paar Türdrücker von Ferdinand Kramer (Lot 274, Limit 440€) auf 800€.
Eine seltene Bauhaus Doppelleuchte Typ K von Christian Dell (Lot 288, Limit 800€) konnte für 2.100€ zugeschlagen werden. Auch die offerierten Bauhaus Freischwinger, alle zu Beginn der 1930er Jahre produziert, verkauften sich sehr gut. Die Modelle von Marcel Breuer (Lot 283, 284 u. 285) konnten für jeweils für 500 bzw. 1.000€ zugeschlagen werden, ein Modelle von Anton Lorenz (Lot 287) erbrachte 1.000€.
Der Armlehnstuhl Modell 31 von Alvar Aalto (Lot 314, Limit 3.500€) entwickelte sich auf einen Zuschlagpreis von 4.600€. Ein seltener Teewagen des finnischen Designers aus den 1930er Jahren (Lot 315, Limit 3.500€) wurde für 3.800€ zugeschlagen. Der Sessel PK 27 von Poul Kjaerholm (Lot 317, 1.500€) entwickelte sich nach regem Bieterinteresse auf 2.600€. Zwei Sessel des dänischen Designers Finn Juhl (Lot 321 und 322, Limit jeweils 400€) erzeugten große Resonanz bei den internationalen Bietern und stiegen jeweils auf bemerkenswerte 1.500€. Zur Versteigerung kam gleich im Anschluss auch ein Sideboard Juhls, eine 2,5 Meter lange Sonderanfertigung, welches für 3.800€ an seinen neuen Besitzer ging. Die Sitzgruppe Schwan (Lot 324, Limit 8.500€), bestehend aus einem Zweisitzer und zwei rollbaren Sesseln, wurde für 9.800€ versteigert.
Viele Bieter interessierten sich zudem für die Bar Modell AT 34 des Designers Hans J. Wegner (Lot 329, 2.200€), welche zu einem Preis von 4.400€ zugeschlagen werden konnte. Ein Poul Norreklit Sideboard aus Palisander (Lot 343) wurde für 3.600€ verkauft. Drei Pastille-Sessel und der zugehörige Tisch Kantarelli von Eero Aarnio (Lot 353, Limit 1.200) erbrachten 3.200€. Bei den Designleuchten ist die Poliedri-Leuchte (Lot 355, Limit 1.500€) der Firma Venini, Murano mit einer Preisentwicklung auf 3.200€ besonders hervorzuheben. Eine Stehleuchte der mailändischen Firma Stilnovo (Lot 371, Limit 1.500€) ging für 1.900€ an ihren neuen Besitzer. Ein ledernes Nilpferd (Lot 445), eine Sonderanfertigung für die Schaufensterdeko der amerikanischen Modefirma Abercrombie & Fitch, wurde für 700€ zugeschlagen. Sein Pendant, ein Stier aus braunem Leder (Lot 444), erbrachte 480€. Der Sessel Vodööl, 1989 entworfen von Coop Himmelb(l)au und produziert von der Firma Vitra (Lot 457), fand den Zuschlag bei 8.000€.

Quelle: © Auktionshaus Herr

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