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Senkrechtstart für NASA-Sammlung

Nasa, Earthrise, Apollo 8. 1968

Auf große Resonanz ist die in einem Sonderkatalog präsentierte Sammlung von NASA-Photographien gestoßen. Unter den 43 Vintage-Abzügen aus der Sammlung von Jesko Siebert befanden sich einige der spektakulärsten Aufnahmen, die die Astronauten der Gemini- und Apollo-Missionen von ihren Weltraumexpeditionen mitgebracht haben: Ansichten von der Rückseite des Mondes, dem Aufgang der Erde sowie Photographien, die die erste Mondlandung und Weltraum-Spaziergänge dokumentieren. Neben den berühmten, vielfach publizierten Aufnahmen fanden sich auch skurrile Einblicke in den Alltag des Astronautendaseins vor und während der Raumflüge. Das große Interesse und hartnäckige Bietgefechte führten zu einem Ausverkauf der Sammlung und Steigerungen, die meist ein Vielfaches der Taxen betrugen: Die Verkaufsquote nach Wert lag bei über 500% (Lots 1–43).

Auch die Sammlung von 19 „Köln-Ansichten“ der 1920er und 1930er Jahren von August Sander erfreute sich großen Zuspruchs, vor allem bei rheinischen Sammlern. Neben diesen Sammlungen offerierte die Auktion ein breites Spektrum historischer, klassischer und zeitgenössischere Photographien. Zu den Highlights der Auktion gehörte Balthasar Burkhards monumentale Schwarzweiß-Aufnahme der Wüste in „Namibia“, die für 17.700 in die Schweiz ging (Lot 228, 15/18.000). Ein weiteres Spitzenlos kam von Otto Steinert mit einem hinreißenden Blick auf die vom Wind bewegten Bäume vor seinem Fenster aus dem Jahr 1956. Ein deutscher Sammler überflügelte mit seinem Einsatz von 15.900 die Konkurrenz (Lot 156, 12/15.000). Das sommerliche Motiv des „Sprungturms“ von Peter Keetman fand für 6.500 einen neuen Besitzer in Süddeutschland (Lot 152, 3/3.500). Anton Corbijns „U2, Death Valley“, das als Covermotiv des Albums „The Joshua Tree“ der irischen Rockband U2 Berühmtheit erlangte, wanderte für 11.000 in eine amerikanische Sammlung (Lot 226, 10/12.000). Auch die Arbeit von Peter Beard „From the original End-game“ wurde von einem amerikanischen Kunden erworben (Lot 179 / 6.700).

„Untitled # 60“, ein C-Print Bill Hensons aus dem Jahr 1998, ging für 8.500 in eine Pariser Sammlung (Lot 227, 6/8.000). Ein deutscher Sammler erwärmte sich für „Melancholique Tulip“ von André Kertesz und bewilligte 5.400 (Lot 111, 3.800). Joseph Szabos Schnappschuss eines jungen Mädchens mit Zigarette wanderte für 3.900 in eine rheinische Sammlung (Lot 182, 3.000). Ein Portfolio von Heinz Hajek-Halke mit 12 Gelatinesilberabzügen aus dem Jahr 1978 wurde für 5.500 von einer englischen Sammlung übernommen (Lots 103, 4/5.000).

Photographie in der Auktion Zeitgenössische Kunst

Eines der bekannten Straßenbilder von Thomas Struth stieg auf 9.200 (Lot 818, 5.000). Jürgen Klauke frühe 13-teilige, provozierende „Self Performance (I.L.M.)“ von 1972/73 spielte 10.400 ein (Lot 713, 6/8.000) Hiroshi Sugimotos Architektur-Aufnahme „E.U.R. Museo della civiltá romana“ wurde von 8/10.000 bis auf 13.400 gesteigert (Lot 816); sein „Time Exposed“-Portfolio mit 51 Seascapes kam auf 9.800 (Lot 817, 8.000). Das Mappenwerk „How you look at it“ mit 8 Photographien, unter anderem von Andreas Gursky, Thomas Struth und Stephen Shore, wechselte bei 11.000 in eine rheinische Sammlung (Lot 748, 6.000).

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion 1021: Photographie

Quelle: © Kunsthaus Lempertz

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