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Große Sommerauktion bei Yves Siebers in Stuttgart

Émile Gallé, Salonvitrine, um 1900

Yves Siebers Auktionen in Stuttgart offeriert am 2. und 3. Juli 2014 wieder über 3000 Lose Kunst und Antiquitäten, Design und Spielzeug, Afrikana und Asiatika. Von Donnerstag, dem 26. Juni bis Montag, dem 30. Juni können ca. 450 Gemälde Alter und Neuer Meister, Sammlungsstücke aus Porzellan, Glas und Silber, ca. 400 Lose antike Möbel und modernes Design besichtigt werden.
Für die Sammler holländischer Maler werden ein dem Frans Hals zugeschriebenes Herrenporträt und zwei dem Nicolaes Berchem oder dessen Umkreis attribuierte Hirtenszenen in italienischen Landschaften von Interesse sein (Lose 2347 und 2348, je € 1.500). Von dem flämischen Maler und Kupferstecher Jan Ludewick de Wouters wird eine auf das Jahr 1778 datierte und signierte Marineszene "Fischerboote an der Küste einer niederländischen Stadt im Vollmondschein" für moderate € 2.800 aufgerufen (Los 2370). Das „Zusammentreffen des Antonius und der Cleopatra“ mit Gefolgen im Hafen, von Milani nach Tiepolo ausgeführt, können die Sammler ab einem Limit von € 10.000 bebieten. Bei den Meistern des 19. Jahrhunderts ragen die Gemälde „Einkehrhaus aus dem Sow. Smolensk“ von Wilhelm Amandus Beer (Los 2403, Limit € 3.000) und „Zwei Jungbullen und drei Flugenten an der Tränke“ des Anton Braith (Los 2405, Limit € 6.000) heraus. Aus privaten Sammlungen und Teilnachlässen der Region um Stuttgart wird Yves Siebers Gemälde von Albert Kappis, Christian Landenberger, Otto Reiniger, Eugen Stammbach, Robert Hellwag und anderen Schwäbischen Impressionisten, Sezessionisten wie Manfred Henninger, Gustav Schopf, Fritz Kohlstädt, Alfred Wais und Leo Schobinger zur Versteigerung ausrufen. 1934 malte Reinhold Nägele in Tempera auf Karton die Ansicht von „Hornberg auf der Alb“, deren Verbleib lange unbekannt war und die nun ab € 6.000 zum Verkauf steht (Los 2712). Von dem Malerprofessor Max Ackermann werden die um 1938 entstandene Komposition „Masken“, ein in Acryl gemalter „Farbturm“ und zwei Studien sowie zwei abstrakte Pastelle zu Limiten zwischen € 2.200 und € 3.500 angeboten (Lose 2609 bis 2614). Eines der interessanten Werke von dem Hölzel-Schüler Dietz Edzard ist die Kreuzabnahme, die bei Siebers zum Limit von € 3.500 ausgerufen wird (Los 2639).
Auch bei den plastischen Kunstwerken reicht die Bandbreite vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Neben alten, in verschiedenen Regionen geschnitzten Bildwerken, kann man von großem Interesse für die Bronzeskulpturen ausgehen. Die 1914 datierte, ca. 79 cm hohe Figur des dahinsinkenden „Linos“ von Ernst Wenck, wie ein ähnliches Objekt in der Staatlichen Nationalgalerie Berlin vorhanden ist, kann ab € 2.800 ersteigert werden (Los 2037). Zwei „Kämpfende Panther“ des ebenso bedeutenden Tierbildhauers Fritz Behn sollten den Sammlern mindestens € 4.500 wert sein (Los 2051). Von Alfred Lörcher stammt die kleine, ausdrucksstarke Figur „Liebespaar II“ aus dem Jahre 1953 (Los 2031, Limit € 2.000). In den Jahren 1980 und 1985 wurden die beiden Damenfiguren „In the Evening“ und „Moonlight“ von dem in Frankreich ansässigen Romain de Tirtoff, der unter dem Pseudonym Erté berühmt wurde, in Bronze ausgeführt. Da es sich jeweils um die erste von neun Abgüssen handelt, kann man mit guten Steigerungen ab € 3.800 und € 2.000 rechnen (Los 2055 und 2056).
Ernst Barlach entwarf die zwei in Böttger-Steinzeug von der berühmten Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen gefertigten Plastiken „Schlafendes Bauernpaar“ und „Schwebender Gottvater“ (Lose 802 und 803, Limite € 800 und € 1.400). Auch das von Theodor Kärner 1939 ersonnene Reiterstandbild „Friedrich der Große zu Pferd“, das in der Münchner Manufaktur Allach produziert wurde (Los 760, Limit € 760) finden die Interessenten in der Sparte Porzellan neben zahlreichen Figuren, Einzelteilen und Geschirren deutscher und international bekannter Manufakturen.
Zu den klassischen Antiquitäten zählen ein frühbarocker Stollenschrank und ein prächtiger Barockschrank aus der Niederlande des 17. Jahrhunderts, die von Yves Siebers zu moderaten Limiten von € 1.500 und 2.500 aufgerufen werden können (Lose 996 und 997). Ca. 100 Jahre später wurde wohl in Kirchheim eine Tabernakel-Aufsatzkommode im Typus a deux corps mit elegantem Nussbaumfurnier und reicher Inneneinteilung geschreinert. Dieses Mobiliar darf ab € 3.000 den Besitzer wechseln (Los 999). Ebenfalls eine neue Sammlung wird für eine Höfische Sitzgarnitur im Rokokostil aus Bayern gesucht. Für das aus einer Zweisitzer-Polsterbank, zwei Stühlen und zwei Eckarmlehnstühlen bestehende Arrangement werden Gebote ab € 10.000 erwartet (Los 1179). Mit € 7.000 startet die Versteigerung für eine Salonvitrine „Vitrine dite aux ombelles“ des Emile Gallé, einem der bedeutendsten, französischen Kunsthandwerker und Entwerfer (Los 2995) und mit € 2.000 die für eine Gallé-Vase mit Tränendem Herzen (Los 2962) in der Sparte Jugendstil.
Auch im Bereich Design bietet Yves Siebers Auktionen ein breites Spektrum vom Altmeister bis zum Zeitgenossen. Den „Rocking Chair“ des Peter Cooper hat bereits im 19. Jahrhundert die Firma R. W. Winfield & Co. In England gefertigt (Los 3039, € 800). Bereits um 1958 führte Kolds Savvaerk einen Esstisch mit sechs Stühlen für die dänische Designerin Nanna Ditzel aus. In den 1960er Jahren entstanden das Highboard und das Sideboard der dänischen Designer Niels Vodder und Finn Juhl, die mit € 400 und € 800 in die Versteigerung starten (Lose 3065 und 3066). 1962 entwarf Dieter Rams die in den 70er/80er Jahren bei Vitsoe & Zapf hergestellte Sitzgruppe, die mit einem Limit von € 2.500 bewertet ist (Los 3119). Neben diesen Klassikern finden die Sammler auch Lampen der Gabriella Crespi, Glas,- Keramik- und Metallobjekte der Geislinger Württembergischen Metallwarenfabrik, Leuchten und Textilien der Anni Albers zugeschrieben und von Lotte Hofmann.

Sehr gerne begrüßen wir Sie zu unserer Vorbesichtigung vom 26.06.14 - 30.06.14 in unserem Hause.

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion 52 – Kunst, Antiquitäten & Design

www.siebers-auktionen.de

Quelle: © Yves Siebers Auktionen - Stuttgart

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