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Zdenek Sýkora (1920 - Louny/Böhmen - 2011), Linie Nr. 28, 1985

Zdenek Sýkora (1920 - Louny/Böhmen - 2011), Linie Nr. 28, 1985

Öl auf Leinwand. 150,5 x 150,5 cm. Rückseitig auf der Leinwand signiert und datiert 'Sýkora 85' sowie auf dem Keilrahmen signiert, datiert und betitelt 'Zdenek Sýkora, Nr. 28, 1985' sowie mit Maßangaben und Atelierstempel. - Mit Atelier- und leichten Altersspuren sowie die Ränder stellenweise mit fachmännischen Retuschen.

Die vorliegende Arbeit ist im Archiv Lenka Sýkorová und Zdenek Sýkora, Louny, registriert.

Losnummer: 525


Provenienz

Sammlung Anne-Marie und Herbert Grönebaum, Bayern; Privatsammlung, Bayern
Ausstellungen

Esslingen 1989 (Galerie der Stadt Esslingen), Tschechische Malerei heute

Brünn 1988 (Dum umení mesta Brna/The Brno House of Arts), Prag 1988 (Konzert- und Ausstellungssaal der OKD), Zdenek Sýkora, Ausst.Kat.Nr.72

Bottrop 1986 (Quadrat Bottrop, Josef Albers Museum), Zdenek Sýkora, Retrospektive, Ausst.Kat.Nr.42

„Nach der Fertigstellung eines Bildes trennen sich die Linien von mir. Ich betrachte das Bild wie eine neue unbekannte Landschaft. Ich denke dabei an nichts, ich folge den Linien und überprüfe sie mit den Augen. Ich suche keine anderen Bedeutungen. Manchmal finde ich ein Echo meiner existenziellen Empfindungen: Die Unfaßbarkeit der Welt, die Unendlichkeit und die Unklarheit über das was meine Existenz bedeutet. Keine Gewißheit! Was bleibt? Nichts als Lebensfreude.“ (Zdenek Sýkora, Über die Linienbilder von Zdenek Sýkora, Interview: Vítek Capek und Zdenek Sýkora, in: Stadt Bottrop (Hg.), Zdenek Sýkora, Retrospektive, Ausst.Kat. Quadrat Bottrop, Josef Albers Museum, Bottrop 1986, o.S.)

Die vorliegende Arbeit „Linie Nr. 28“ - eines der frühen Gemälde aus der Werkgruppe der Linienbilder - vereint verschiedene Aspekte, die das Oeuvre Sýkoras besonders in den 1980er Jahren kennzeichnen. Hierzu gehört die variierende Länge und Breite der sich über das gesamte Bildfeld schlängelnden Linien. Indem sie stellenweise über die Grenzen der Leinwand hinaus verlaufen und durch Überlagerungen eine besondere Tiefenwirkung evozieren, ist Sýkoras oben zitierte Empfindung von „Unendlichkeit“ für den Betrachter eindrücklich nachvollziehbar. Auch die Verwendung von Kreisformen, wie hier ein schwarzer im mittleren und ein hellblauer im unteren Bildfeld, finden sich seit Anfang der 1980er Jahre in zahlreichen Bildern. Sie verweisen bereits auf den gegen Ende des Jahrzehnts entstehenden „Flecken“-Zyklus, in dem Sýkora die scharfen Konturen der Kreise aufweicht und diese Flecken zum bildbestimmenden Element werden lässt.


Veranstaltungshinweise:

Am 30.05.2015 Auktion 1052: Zeitgenössische Kunst


Schätzpreis: 80.000 - 100.000  EURO

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