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3 Damenspazierstöcke mit Porzellangriffen, Deutschland, 19. Jh.

3 Damenspazierstöcke mit Porzellangriffen, Deutschland, 19. Jh., 19. Jh.



Porzellan, polychrom bemalt und goldstaffiert, Holz, partiell ebonisiert, Messing, Metall
Deutschland, 19. Jahrhundert
Die Manschette mit floralem Relief und monogrammiert „H.K.“
Glatter, schmaler und konisch verjüngender Schaft (teils sekundär bzw. neu gefasst)
Teils mit Zwinge und 1x mit Manschette
Geschwungene Porzellangriffe mit feinen Blumenmalereien und Goldhöhung sowie mit zwei Galanten-Szenen
Längen der Griffe: 4,7 cm, 7,5 cm und 9 cm
Gesamtlängen: 75,8 cm, 84 cm, 88,8 cm
Guter, altersgemäßer Zustand
Provenienz: Privatsammlung, Deutschland

Dekorative Sammlung von Spazierstöcken für Damen mit Griffen aus farbig und goldstaffiertem Porzellan
Schätzpreis des Auctionata Experten: 900 €
Dieses Objekt wird durch das Berlin Büro verkauft

Losnummer: 26


Zustand:
Die Spazierstöcke sind in einem guten, dem Alter entsprechenden Zustand mit üblichen Gebrauchsspuren. Die Bemalung und Höhung der Griffe teils berieben. Ein Porzellangriff leicht locker und mit Manufakturfehlern. Die Oberflächen der Schäfte vereinzelt leicht berieben und bekratzt. Die Längen der Griffe betragen 4,7 cm, 7,5 cm und 9 cm, die Gesamtlängen der Spanzierstöcke liegen bei 75,8 cm, 84 cm, 88,8 cm. (nlu)

Spazierstöcke
Der Spazierstock diente als Stütze, mehr noch als Accessoire beim Spaziergang und wurde vorwiegend von Herren genutzt. Der Spaziergänger fasste den Knauf mit lockerem Griff und schwang ihn dabei im Gehrhythmus.

Gehstöcke gab es bereits seit dem Altertum, wo sie vermutlich nicht mehr als abgebrochene Äste waren. Besondere Verbreitung fand der Gehstock seit dem Mittelalter, wo er nicht nur zur Stütze, sondern auch als Waffe und Werkzeug diente. Gehobene Mitglieder der Gesellschaft und Vertreter bestimmter Berufsgruppen hatten aufwändiger gefertigte Stöcke. Als Zeichen des sozialen Status diente der zum Teil sehr detailreich und kostbar gefertigte Stock besonders während des 17. und 18. Jahrhunderts. Seit dem 19. Jahrhundert war das Accessoire auch in den mittleren Gesellschaftsschichten verbreitet und wurde modisch passend zur Garderobe getragen. Mit der Industrialisierung entwickelte sich der oftmals patentierte Systemstock, der verschiedenste Funktionen verbergen konnte. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird der Spazierstock nur mehr wenig gebraucht und hat sich zu einem beliebten Sammlerobjekt entwickelt.


Veranstaltungshinweise:

Am 23.04.2016 501 Eine stattliche Berliner Spazierstocksammlung


Schätzpreis: 450,-  EURO

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