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Meissen, Paar Prunkleuchter mit Amoretten, um 1880

Meissen, Paar Prunkleuchter mit Amoretten, um 1880 , um 1880



Porzellan, farbig und gold staffiert
Meissen, um 1880
Porzellanmanufaktur Meissen, gegründet 1710
Unterglasurblaue Schwertermarken, geritzte Modellnummern 260, Malernummern
Höhe: je ca. 55 cm
Schätzpreis des Auctionata Experten: 9.000 €
Dieses Objekt wird durch das Berlin Büro verkauft

Ausführliche Objektbeschreibung

Paar Fünfflammige Prunkleuchter mit abnehmbarer Krone. Gedrehter mehrteiliger Schaft mit reichem Blätter- und Blütenbelag, dazwischen kleine ...

Losnummer: 166


Detailinformationen zum Objekt

Paar Fünfflammige Prunkleuchter mit abnehmbarer Krone. Gedrehter mehrteiliger Schaft mit reichem Blätter- und Blütenbelag, dazwischen kleine Kartuschen mit fein gemalten Insekten und Blumenbouqets. Auf den drei Volutenfüßen je ein sitzender Amor mit Obstkorb, Trauben oder Blumengirlande in den Händen.

Zustand:

Die Kerzenleuchter befinden sich in altersgemäßem Zustand. Einige Tüllen sowie Blätter und Blüten wurden restauriert. Wenige Blüten und Blätter mit bestoßenen Stellen. Die Höhe der Leuchter misst jeweils ca. 55 cm.

Porzellanmanufaktur Meissen

Seit dem 13. Jahrhundert wurde Porzellan aus China an die Fürstenhöfe Europas eingeführt, zu größten Teilen überteuert und von minderer Qualität. Als die Nachfrage nach Porzellan anwuchs, begann man im 18. Jahrhundert an der Herstellungsweise zu forschen. Die Entwicklung des europäischen Hartporzellans war das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Alchemisten Johann Friedrich Böttger und dem Gelehrten Ehrenfried Walther Graf von Tschirnhaus am sächsischen Hof August des Starken. Tatsächlich gelang es 1708 zum ersten Mal in Europa, echtes Hartporzellan herzustellen und 1710 gründete August der Starke in der Albrechtsburg in Meissen die erste deutsche Porzellanmanufaktur. Beim sogenannte „Böttgerporzellan“ handelte es sich allerdings eher um Steinzeug und es sollte noch bis zum Jahre 1713 dauern, bis erstmalig auch weißes Porzellan zum Kauf angeboten werden konnte. Zunächst noch ungemarkt, wurde in den frühen 1720er Jahren das Motiv der „Gekreuzten Schwerter“ entwickelt und ab 1723 angewandt. Seither wurden in Meissen wunderschöne Figuren und erstklassiges Tafelgeschirr hergestellt, die den europaweiten Ruf der Manufaktur begründeten. Hervorragende Töpfer, Modelleure und Maler, wie Johann Joachim Kändler (1706-1775), Johann Gottlieb Klinger (1701-1781) und Camillo Graf Marcolini (1739-1814), arbeiteten in der Meissner Manufaktur, die für das gesamte 18. Jahrhundert beispielgeben war und deren Produkte von Porzellanmanufakturen in ganz Europa nachgeahmt wurden. 2008 feierte die Erfindung des Porzellans in Meissen 300-jähriges Jubiläum. Bis heute ist Meissner Porzellan für höchste Qualität und Originalität bekannt und außerordentlich geschätzt.


Veranstaltungshinweise:

Am 25.05.2016 539 Antiquitäten & Sammlerstücke II

Maße: je ca. 55 cm


Schätzpreis: 4.500,-  EURO

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