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Nach Aert van der Neer, Bewaldete Flusslandschaft mit Reisenden

Nach Aert van der Neer, Bewaldete Flusslandschaft mit Reisenden

Öl auf Holz. Durchmesser 56 cm.

Signiert und datiert unten rechts: A. Van der Neer 1635.

Provenienz

Auktion Christie´s, London, 23.4.1982, Lot 87. - Kunsthandlung Noortman & Brod, London, 1982 (verso Galerieetikett). - Seitdem in Belgischer Privatsammlung.

Ausstellungen

The Hoogsteder Exhibition of Dutch Landscapes, Den Haag, 1991, Nr. 27.

Literatur

Yvonne Prins: Een familie van kunstenaars en belasing pachters. In: Jaarboek van het Centraal Bureau voor Genealogie, LIV, 2000, S. 203. - Wolfgang Schulz: Aert van der Neer. Doornspijk 2002, S. 27 u. 428, Nr. 1223, Abb. 76.

Losnummer: 1037


Dieses 1635 datierte Rundbild stellt ein Frühwerk des bedeutenden Landschaftsmalers Aert van der Neer dar, das dieser einige Jahre nach seiner Übersiedlung nach Amsterdam geschaffen hat. Es zählt zu den frühesten datierten Werken van der Neers, dessen ersten erhaltenen Landschaften aus dem Jahr 1633 stammen. Der Künstler greift das damals in der niederländischen Landschaftsmalerei beliebte Format des Rundbildes auf, um den Betrachter in einer eleganten Komposition in eine bewaldete Flusslandschaft mit Reisenden zu führen.

Im Vordergrund stellt Aert van der Neer eine Wiese mit einem Baumstumpf dar, die bevölkert ist von einer kleinen Schar von Enten. Die linke Bildseite wird von einer Gruppe mächtiger Bäume dominiert, die die gesamte Bildhöhe einnimmt. Ein Weg führt von der Wiese zu einer Brücke im Mittelgrund, vorbei an einer Gruppe Rastender zur Rechten, hin zu einem von Bäumen umstandenen Haus. Geschickt lenkt der Künstler so den Blick des Betrachters in einem großen Bogen vom Vordergrund in die Bildtiefe. Durch die bildparallele Staffelung von hellen und dunklen Partien verlebendigt und ordnet der Künstler die Landschaftskomposition. Durch die Darstellung der stark vom Wind geneigten Bäume macht er zugleich die Atmosphäre der Landschaft erlebbar.

Das Rundbild als Format für Landschaften war beliebt bei Landschaftsmalern jener Zeit, es findet sich bei Künstlern wie Esaias van de Velde oder Jan van Goyen, den Erneuerern der holländischen Landschaftsmalerei. Die elegante, zugleich dekorative Qualität dieses Formats, ebenso wie des Ovals, nutzte Aert van der Neer in einer Reihe von frühen Landschaften (vgl. etwa Schulz, op. cit., Nr. 583, 584, 1258, 1260).


Veranstaltungshinweise:

Am 19.11.2016 Auktion 1076: Alte Kunst


Schätzpreis: 45.000 - 60.000  EURO

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