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Frühlingserwachen

Qi Baishi zugeschrieben, Grashüpfer auf blühenden Glyzinen

In dem wie gewohnt hochwertigen Angebot der Auktion "Asiatische Kunst" bei VanHam findet sich dieses Frühjahr u.a. ein reizendes Rollbild des berühmten chinesischen Malers Qi Baishi und ein bedeutender Weihrauchbecher aus der Yongzheng-Periode. Hochwertige Buddha-und Götter-Darstellungen aus Fernost ergänzen das Programm. In einer Sonderauktion im Zusammenhang mit der internationalen Netsuke Convention in Köln kommen in einem Sonderkatalog erlesene Netsuke und Japanische Kunst zum Aufruf.

Qi Baishi, der zu den wichtigsten Malern der chinesischen Moderne zählt, hat die traditionelle Gelehrten-Malerei modernisiert und wird auf dem Auktionsmarkt hoch gehandelt. Beliebt sind vor allem seine äußerst feinen und detailreichen Darstellungen von Pflanzen und Insekten. Mit Tusche und Farben hat er hier eine typische Komposition aus einem naturgetreuen Grashüpfer vor einer dynamischen, freier gemalten Fläche mit Glyzinien geschaffen. Die kaligraphische Qualität des sehr gut erhaltenen Rollbildes aus englischem Privatbesitz ist äußerst hoch. Die frühlingshafte Papierarbeit wird mit einer Schätzung von 65.000 - 85.000 Euro angeboten.

Außerdem sticht ein bedeutender Weihrauchbrenner aus Bronze aus dem Angebot an chinesischer Kunst heraus. Das Besondere an dem Räuchergefäß ist nicht nur seine ungewöhnliche Größe, die zusammen mit der Gravur "In Ehrerbietung hergestellt" nahelegt, dass er in einem Tempel oder Palast aufgestellt war, sondern auch der sehr fein gearbeitete Rautenfond. Mit einer Schätzung von 7.000 - 12.000 Euro ist der Weihrauchbecher, der im 19. Jh. vor Ort erworben wurde und über Erbfolge in die jetzige Sammlung geriet, moderat angesetzt. Wahrhaft höfisch ist die Chaopao-Robe aus Seide, die in kaiserlichem Gelb erstrahlt und mit den zwölf Symbolen der kaiserlichen Macht bestickt ist. Die aus Privatbesitz eingelieferte Robe ist in gutem Zustand und mit 7.000-10.000 Euro geschätzt.

Aus dem späten 16. Jahrhundert stammt eine exquisite und äußerst seltene tibetische Aufbewahrungstruhe aus Holz, die eine gut erhaltene, unrestaurierte Malerei in Pigmenten und Gold schmückt. Die Qualität und Ausführung lässt darauf schließen, dass die Truhe einst im Besitz eines hochrangigen Lamas, oder eines Mitglieds der tibetischen Aristokratie war (Taxe 13.000 - 16.000 Euro).

Die Cologne Netsuke Convention in Zusammenarbeit mit der "International Netsuke Society", die im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst Anfang Juni stattfindet, erzielt internationale Aufmerksamkeit und lockt Sammler, Liebhaber und Händler aus der ganzen Welt an den Rhein. Organisiert wird die Convention von unserer Partnerin Trudel Klefisch, mit der Van Ham seit nunmehr drei Jahren erfolgreich kooperiert. In diesem Zusammenhang veranstaltet Van Ham am 8. Juni eine Sonderauktion, in der neben hochwertigen und außergewöhnlichen Netsuke auch der Bereich Japanische Kunst aufgerufen wird.

Weitere Infos unter: http://www.netsuke.org/events

Veranstaltungen zum Bericht:
395. Auktion: Asiatische Kunst
394. Auktion: Netsuke

Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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