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Paolo Scheggi, Inter-ena-cubo (n°10 rosso), 1969

Paolo Scheggi, Inter-ena-cubo (n°10 rosso), 1969

Gestanzter Karton und Plexiglas.

Verso auf einem Etikett signiert sowie beschrieben: Paolo Scheggi n°10 rosso 72 x 72 x 11.

72 x 72 x 11 cm (in Originalrahmen).

Mit der Bestätigung der Authentizität von Franca Scheggi Dall'Acqua, Associazione Paolo Scheggi, Mailand, 29. April 2014. Das Werk ist dort unter der Archivnummer: APSM052/0016 verzeichnet.

Provenienz:
- Ehemals Galleria del Naviglio (verso mit dem Etikett).
- Ehemals Sammlung Luigi Koelliker, Italien.
- Privatsammlung Italien.

Ausstellung: London 2014, Paolo Scheggi. Robilant + Voena, 1. Oktober - 4. November 2014, Nr. 160 (Farbabb.).

Literatur: Barbero, Luca Massimo: Paolo Scheggi: catalogue raisonné, Mailand 2016, Nr. 69/20.

Losnummer: 3420


Paolo Scheggi stirbt bereits mit 31 Jahren auf dem Höhepunkt seiner kurzen, aber sehr erfolgreichen künstlerischen Schaffenszeit. 1940 in Florenz geboren, absolviert er sein Studium an der Akademie der Schönen Künste in Florenz und zieht 1961 nach Mailand. In einer aussergewöhnlichen kurzen Phase des Suchens, setzt er sich am Ende der 50er Jahre mit dem Informel auseinander, wendet sich dann aber den Mailänder Konzept- und Zero Künstlern Piero Manzoni, Dadamaino und Agostino Bonalumi zu. Scheggi wird, wie auch seine Künstlerkollegen, von dem Willen zur Forschung getrieben, wodurch das für ihn von Zufälligkeiten geprägte Informel keine Lösung bietet. Lucio Fontana wird schnell auf sein Werk aufmerksam und zu seinem Mentor.

Scheggis „Forschungsschwerpunkt“ ist das Verhältnis von Gemälde und Raum. Er strebt die „Verräumlichung des Tafelbildes zum Bild-Objekt“ (zit. Wikipedia) an. Zu Beginn der 1960er Jahre beginnt er mit der Serie „Intersuperfici“, bei denen er runde Formen in mit Leinwand bespannte Wände schneidet und jeweils drei von diesen übereinanderlegt. Die Leere, die auf diese Weise in den Gemälden entsteht, ist es, was den jungen Künstler interessiert. Schon in seinen Anfängen beschränkt er sich strikt auf die monochrome Malerei – nichts lenkt von der Erforschung des von ihm im Bild geschaffenen Raums ab.

Die zweite Serie, zu der auch das vorliegende Werk gehört, sind die „Inter-ena-cubi“, mit denen er 1965 beginnt. Diese Arbeiten wirken strenger, aber auch objekthafter. Er reiht gleichgrosse Quader mit kreisrunden Löchern in der Mitte aneinander und rahmt diese in einen Objektkasten aus Plexiglas. Innerhalb der Quader sind die Querverstrebungen der Faltung sichtbar, die je nach Blickwinkel einen Schatten erzeugen. Anders als bei der kinetischen Kunst, die ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Zero Gruppe gewesen ist, steht hier jedoch nicht die Dynamik im Vordergrund. „The 'inter-ena-cubi' did not produce a physically dynamic situation, but rather activated a behaviour: they were, therefore, intimately connected to the perception of the viewer not intended as a 'user' of a ludic mechanism or psychological test, but rather as an emotively sentient and unique individual, who can translate his or her singularity into the uniqueness of the modular work. This is why Scheggi’s research (…) was constantly oriented towards the deeply concealed emotiveness of the relationship with the work, and translated his emotiveness into an interest in perceptivity.“ (zit. Barbero, Luca Massimo, in: ders.: Paolo Scheggi: catalogue raisonné, Mailand 2016, S. 59).


Veranstaltungshinweise:

Am 27.06.2017 Auktion A181: Design, Schweizer Kunst, Klassische Moderne, PostWar & Contemporary, Grafik, Fotografie, Schmuck & Uhren


Schätzpreis: 45.000 - 65.000  SFR

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