Die Kunst, online zu lesen.

Home



Nicolaij Michailowitsch Suetin, Suprematistische Komposition, 1931

Nicolaij Michailowitsch Suetin, Suprematistische Komposition, 1931

Gouache und Aquarell auf festem leicht genarbten Papier. 31,4 x 21,8 cm. Unter Glas gerahmt. Unten rechts mit Bleistift signiert und datiert 'XII/31 Suetin'. - Der Bogen insgesamt gleichmäßig leicht gebräunt.

Mit einer Fotobestätigung von Nina Suetin, der Tochter des Künstlers, vom 10.7.1992

Losnummer: 328


Provenienz

Aus dem Nachlass des Künstlers; Privatsammlung; Privatsammlung Schweiz
Ausstellungen

Köln 1992 (Galerie Gmurzynska), Malewitsch, Suetin, Tschaschnik, Kat. Nr. 90 mit Farbabb. (rückseitig auf der Rahmungspappe mit Galerieaufkleber)

Nikolai Suetin studiert von 1918 bis 1922 an den Staatlichen Freien Künstlerischen Werkstätten in Witebsk, wo er ab 1920 in der von seinem Lehrer Kasimir Malewitsch gegründeten Gruppe UNOWIS (Bestätiger der neuen Kunst) mitwirkt. In der revolutionären Witebsker Werkstatt arbeiten Malewitsch, El Lissitzky, Suetin, Tchaschnik und später Klucis ohne erkennbare Abgrenzung zwischen Lehrer und Schüler zusammen an keinem geringeren Ziel als der „Bestätigung des Suprematismus als neue Konstruktivität der Formen dieser Welt“ (nach einem Flugblatt der Gruppe, zit. nach: Wassili Rakitin. Die Welt als Suprematismus, in: Ausst. Kat. Malewitsch. Suetin. Tschaschnik, Galerie Gmurzynska Köln 1992, S. 28). Es sind jene Jahre, in denen sich erste Ansätze entwickeln, die radikalen künstlerischen Ideen des Suprematismus in die Architektur zu überführen.

In Witebsk beschäftigt sich Suetin ab 1921 zunächst vor allem mit der Bewegung der suprematischen Form im Raum. Es entstehen Arbeiten, die an den Blick aus der Höhe auf konstruktivistisch-geometrische Architekturen erinnern und nicht zuletzt von El Lissitzky mit großem Interesse aufgenommen werden. Nach Ende seiner künstlerischen Ausbildung widmet sich Suetin verstärkt dem Transfer der suprematistischen Ästhetik in die Realwelt des nachrevolutionären Russlands. Wie sehr ihn die Entwicklung der universalen Formensprache des Nicht-Gegenständlichen hin zu einer neuen Gestaltung der Welt beschäftigte, zeigt die vorliegende Gouache aus dem Jahre 1931. In ihr amalgieren suprematisch-konstruktive Fragestellungen zu Raum und Fläche mit utopischen Architekturentwürfen kosmischer Habitate.


Veranstaltungshinweise:

Am 01.12.2017 Auktion 1099: Moderne Kunst


Schätzpreis: 30.000 - 35.000  EURO

Kontakt- / Orderformular


Name*:


Vorname:

Telefon*:

Telefax:

E-Mail*:

Straße* / Nr*:

PLZ*/Ort*:

Land:

Kommentar:

Newsletter:

Wir informieren Sie gerne über weitere Aktivitäten von: "Kunsthaus Lempertz". Zum Eintrag in den Newsletter aktivieren Sie bitte dieses Kontrollkästchen.

Ihre Anfrage wird durch "Kunsthaus Lempertz" umgehend bearbeitet und vertraulich (nach Vorgaben des Datenschutzes) behandelt. Die Nutzung Ihrer Daten durch Dritte ist somit ausgeschlossen


* Diese Angabe ist Pflicht.


Zurück

© Kunsthaus Lempertz KG, Köln 




Kunsthaus Lempertz

English Site Kunsthaus Lempertz

News

English Site News

Termine

English Site Termine

Highlights








Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce