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Fernand Léger, L'homme au chandail, 1940

Fernand Léger, L'homme au chandail, 1940

Gouache und Tuschpinsel über Bleistift auf strukturiertem bräunlichen Papier. 32,5 x 40,7 cm. Unter Glas gerahmt. Unten rechts mit Tuschfeder monogrammiert und datiert 'F.L. 40'. Rückseitig des Blatts oben links mit dem Papieretikett der Galerie Louise Leiris, Paris. Darin handschriftlich mit Künstlernamen, Werktitel, Jahr, Ph. Nr. "30247", "319" und der gestempelten Nr. "08778" versehen. - Sehr farbfrisch erhalten. Das Papier gebräunt mit Spuren ehemaliger Montierung an den Rändern und einem professionell restaurierten kleinen Riss am Unterrand.

Losnummer: 280


Provenienz

Galerie Louise Leiris, Paris (rückseitiger Aufkleber); Waddington Galleries, London, (Rahmenetikett und Beschriftung "WG A 3180"); Privatsammlung (1969); Christie's London, 19.6.2013, Impressionist/Modern Works on Paper, Lot 133; Privatbesitz England

Noch im Sommer des Jahres 1940 hatte Fernand Léger in Marseille die Taucher beobachtet - jene „plongeurs“, die in den nächsten Jahren auf so ikonische Weise Eingang in sein Werk finden würden und zu den kraftvollsten Figurenkompositionen des Künstlers zählen. Ähnlich den Tauchern und Artisten zeigt auch der Mann im Pullover, wie präzise Legér in diesen Jahre auf die Grundprobleme der Avantgarde zurückzukommen vermag, wenn er als Maler in der Auseinandersetzung mit Form und Mensch gleichermaßen, die drängenden Fragen der Moderne zu beantworten sucht. Zentrales Mittel für Léger ist der Kontrast, den er im Bild sowohl in den kühl nebeneinander gesetzten Grundfarben, als auch in der Verbindung von monumentaler Hauptfigur und rankender Flora thematisiert und künstlerisch zur Synthese bringt.

Von November 1940 bis Kriegsende 1945 lebt und arbeitet Léger in den Vereinigten Staaten. Nachdem er in den vorangegangenen Jahren bereits eine Vielzahl von Reisen nach Übersee unternommen hatte, gerät dieser Aufenthalt unter dem Eindruck des II. Weltkriegs zu einem unfreiwilligen Exil. In New York ist der Franzose längst kein Unbekannter mehr, Katherine Dreier etwa hatte ihm bereits 1925 zu seiner erste Retrospektive jenseits des Atlantiks verholfen, zehn Jahre später folgten Ausstellungen des Museum of Modern Art und Art Institute of Chicago. Mit seiner malerischen Abstraktion sollte er in den Folgejahren eine unverzichtbare Rolle für die Entwicklung der amerikanischen Nachkriegskunst einnehmen.


Veranstaltungshinweise:

Am 01.06.2018 Auktion 1110: Moderne Kunst


Schätzpreis: 40.000 - 60.000  EURO

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