Die Kunst, online zu lesen.

Home



News

Cherchez la femme!

François Boucher, Studie nach dem Kopf eines jungen Mädchens

Neumeister offeriert in der Frühjahrsauktion „Alte Kunst“ die Macht des Weiblichen mit Werken von François Boucher, Leo Putz und Heinrich Zille sowie zwei Marienskulpturen aus der Zeit um 1500. Zugleich überzeugt der französische Einschlag des Angebots: François Boucher, Joseph Siffred Duplessis, Jean Alaux sowie ein seltenes Gebets- und Gedenkbuch aus der Île-de-France um 1420. Absolut erwähnenswert: das kleine, feine Konvolut von 15 Heiligenskulpturen aus einer süddeutschen Privatsammlung. Ergänzend und passend zum Thema „Cherchez la femme!“ findet am Vortag die Neumeister Schmuckauktion statt.

Highlights

François Boucher (1703 Paris – 1770 ebenda)
Studie nach dem Kopf eines jungen Mädchens

Farbige Kreiden auf Papier. 29,8 × 23,8 cm

Boucher war der Lifestyle-Chronist des französischen Rokoko. Er illustrierte wie kaum ein anderer die galante Welt des Ancien Régime in mythologischen, allegorischen und erotisch bis lasziven Motiven in Gemälden, Pastellen, Zeichnungen und Kupferstichen. Boucher war Hofmaler von König Ludwig XV. und dessen Mätresse Madame de Pompadour, die er mehrmals porträtierte. Eines der berühmtesten Porträts hängt in der Alten Pinakothek, München

Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung
Die Authentizität der vorliegenden Arbeit wurde von Alastair Laing, London, bestätigt.
Kat.-Nr. 169, Schätzpreis € 6.000 – 8.000

Leo Putz (1869 Meran – 1940 ebenda)
„Am Chiemsee – Die Badenden“

Links unten signiert. Auf dem Keilrahmen auf Etikett bezeichnet und 1921 datiert; Ausstellungsetikett Münchener Kunstausstellung Secession.
Öl auf Leinwand. 115,5 × 100 cm
Kat.-Nr. 395, Schätzpreis € 35.000 – 40.000

Maria mit Kind
Oberrhein (Elsass), Ende 15. Jh.

Bildhauerisch hochqualitative Arbeit, die den Skulpturen des Lautenbacher Altars (Baden) nahesteht.
Linde, rückseitig gehöhlt. Polychrome Fassung. Höhe 110 cm.
Provenienz: Weinmüller Auktion 84 (5./6.12.1962), Kat.-Nr. 1106 mit Titelbild und Taf. 79 („aus Lautersheim im Elsaß“) – westdeutsche Privatsammlung.
Kat.-Nr. 109, Schätzpreis € 30.000 – 35.000

Jean Alaux (1786 Bordeaux – 1864 Paris), zugeschrieben
Hermes bringt Pandora zu Epimetheus

Bezeichnet „peint par M[…]“ und „M. Delessert“.
Öl auf Papier auf Leinwand. 30 × 22,5 cm.

Zarte, ganz modern anmutende Ölstudie, in der Götterbote Hermes mit Pandora und ihrer Büchse durch die Lüfte schwebt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich hier um eine Vorarbeit Alaux‘ zu dem gleichnamigem Gemälde, mit dem ihm (zusammen mit „Combat des Centaures et des Lapides“) der künstlerische Durchbruch gelang. Jean Alaux war ein Favorit von König Louis-Philippe, von dem er eine Vielzahl repräsentativer Aufträge und Ehrungen erhielt.
Kat.-Nr. 286, Schätzpreis € 2.000 – 3.000

Puder- und Necessairedose
Paris, um 1925–1930 Janesich

Gold 750/– und Platin, französische Feingehaltspunzen für Gold und Platin seit 1838 und 1912. Signiert Janesich, Nr. 16902. Zahlreiche kleine Diamantrosen. Onyx. Guter Erhaltungszustand. Ca. 1,6 × 8,1 × 5,1 cm. Ca. 150 g.

Die Juwelierdynastie Janesich wurde 1835 in Triest gegründet. Sie war so erfolgreich, dass sie Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Filialen in
Paris, Monaco und London eröffnete.
Kat.–Nr. 1102, Schätzpreis € 10.000 – 11.000

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion AK383: Schmuck
Auktion AK383: Alte Kunst

Quelle: © Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an





Neumeister

English Site Neumeister

News

English Site News

Termine

English Site Termine

Highlights








Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce