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Werner Rolewinck, Eyn bürdin oder versamlung der zyt, 1481

Werner Rolewinck, Eyn bürdin oder versamlung der zyt, 1481

[Fasciculus temporum (deutsch)]. Eyn bürdin oder versamlung der zyt. Mit einer neunzeiligen Initiale u. 13 Textholzschnitten von 8 Stöcken, jeweils in dezentem Altkolorit.

Basel, Bernhard Richel, 31 August 1481. 4°. 142 Bll. (inkl. erstes weisses). Gedruckte Foliierung: [16], CXXX (mit zahlr. Fehlern). [a8 b6 c-e10 f-q8 r10]. 43 Zeilen, Got. type. Schriftraum: 22,8 x 13,6 cm. Holdzdeckelband d. Z., Rücken mit Lederbezug (ältere Restaurierungen). Neu eingefasste zentrale Messing-Schliesse. Moderner Leinenschuber.

Losnummer: 352


GW M38743 - Hain/ C. 6939 – ISTC ir00281000 - Goff R-281 - BMC III, 738 - Pellechet 9977 - Polain 3381 - Ohly-Sack 2491 - BSB-Ink R-253 - van der Haegen 9.15 - Schramm XXI, Abb. 281-88 - Schreiber 5121. - Erste deutsche Ausgabe der berühmten Weltchronik des aus Laer stammenden Karthäusermönchs Werner Rolewinck (1425-1502). - Der Fasciculus temporum erzählt die Geschichte der Welt anhand einer religiösen und historischen Biografie, angefangen bei der Schöpfung über die biblische, klassische und mittelalterliche Zeit bis hin zu den meisten zeitgenössischen Ereignissen. Er erzählt von Kometen, Naturerscheinungen und bizarren Vorkommnissen. Obwohl der Autor weitgehend aus der im 11. Jahrhundert geschriebenen Chronik von Marianus Scotus abschrieb, wird ab 1200 zumindest die deutsche Geschichte recht gut dokumentiert. Das Organisationsprinzip des Fasciculus ist eine horizontale Zeitlinie, die sich durch das gesamte Buch erstreckt und zwei chronologische Systeme miteinander verbindet, nämlich das der Schöpfung im Jahr 1, das sich bis 6673 fortsetzt, und das zweite mit der Geburt Christi als Jahr einsetzende. - Trotz der Beliebtheit der Chronik wurden nur zwei vollständige Ausgaben in deutscher Sprache gedruckt. Die vorliegende Ausgabe von Richel war die erste, die zweite bei Johann Prüss in Straßburg folgte mehr als zehn Jahre später. - Duchgehend schmale Feuchtränder, stärker zu Beginn und am Schluss, leichte Fingerspuren, einige Marginalien von alter Hand. - Wenige Randeinrisse sauber geschlossen, 3 Blatt der letzten Lage im Falz restauriert. Letztes Blatt mit grösserer hinterlegter Fehlstelle, kl. Textverlust von Hand ergänzt. - Insgesamt gutes und breitrandiges Exemplar der sehr seltenen deutschen Ausgabe. - Provenienz: Unleserlicher alter hs. Besitzvermerk auf Innendeckel ("No. 49). - Exlibris H. Legel.


Veranstaltungshinweise:

Am 26.03.2019 Auktion A188: Bücher, Buchmalerei & Autographen


Schätzpreis: 20.000 - 30.000  SFR

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