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Prunkkassenschrank mit Kaiserlichen Wappen, sign. „Haffner Frères, 8 Passage Jouffroy Paris“, Paris um 1860

Prunkkassenschrank mit Kaiserlichen Wappen, sign. „Haffner Frères, 8 Passage Jouffroy Paris“, Paris um 1860

wohl Charles Guillaume Diehl (Steinbach 1811-1885 Paris) oder Guillaume Grohe (Wintersheim 1808–1885 Paris)

Ebenholz mit ausserordentlich feinem, grünem und rotem Schildpatt, Perlmutt und gravierten Messingfilets in "Boulle"-Technik eingelegt; kaiserlicher Adler unter Krone, Blumen, Blätter, Kartuschen und Zierfries. Rechteckiger Korpus mit abgerundeten und vorstehenden Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit Stollenfüssen. Eintürige Front mit in Bronzestab gefasstem Zentralmedaillon. Inneneinteilung mit Zentralschublade zwischen Doppeltüre und 2 nebeneinanderliegenden Schubladen. Die Innenseite der Türe mit geätzten Darstellung der Pariser Börse. Reiche und feine matt- und glanzvergoldete Bronzebeschläge und -applikationen in Form von Karyatiden, Kartuschen, Rosetten, Blumen und Zierfries. In profilierten Bronzestab gefasste "Vert de Mer"-Platte. 8-riegeliges Schloss. 1 Tresorschlüssel. Rechtes Schloss ausgebaut. Marmorplatte repariert, Fehlstellen.

100x52x150 cm.



Für den Export dieses Objekts ist eine CITES-Bescheinigung notwendig. Die Beschaffung dieses Dokuments obliegt dem Käufer. Der Versand ins Ausland ist durch Koller Auktionen nicht möglich.

Provenienz:
- Der Überlieferung nach Geschenk der Stadt Paris an Kaiser Napoleon III, anlässlich seiner zehnjährigen Regierungszeit.
- Auktion Galerie Koller Zürich am 15.3.2000 (Katalognr. 1785).
- Schweizer Privatbesitz.

Losnummer: 1283


Prachtvoller, musealer Schrank von perfekter Qualität, die bewusste Opulenz der Formensprache des III. Kaiserreichs in exemplarischer Weise manifestierend. Auf Grund der hohen Qualität kann er einem der bedeutenden Ebenisten Ateliers von Diehl oder Grohe zugeschrieben werden.

C.G. Diehl entstammte einer Ebenistendynastie aus Steinbach und liess sich anfangs der 1840er Jahre in Paris nieder, wo er bald darauf ein florierendes Atelier führte, das zeitweise 600 Arbeiter beschäftigte. Seine Spezialität waren Möbel mit ausserordentlich feiner Boulle-Marketerie, die aufgrund der pompösen Bronzebeschläge bedeutende Luxusmöbel der Napoléon-III-Epoche darstellten.
Guillaume Grohe gründete sein Atelier in den späten 1820er Jahren zusammen mit seinem Bruder Jean-Michel. Sie lieferten mehrere Arbeiten an den Hof von von Louis Philippe und Napoléon III.
Beide Ebenisten, sowohl Diehl als auch Grohe waren in Ihrer Zeit äusserst erfolgreich. Sie nahmen regelmässig an den wichtigsten europäischen Messen teil, wo sie zahlreiche Medaillen erhielten.

Lit.: D. Ledoux-Lebard, Le mobilier français du XIXe siècle, Paris 1989; S. 165-167 bzw. 237-243 (biogr. Angaben).


Veranstaltungshinweise:

Am 28.03.2019 Auktion A188: Möbel, Porzellan & Silber


Schätzpreis: 50.000 - 70.000  SFR

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