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Zdenek Sykora, Linien Nr. 34, 1985

Zdenek Sykora, Linien Nr. 34, 1985

Öl auf Leinwand. 150 x 150 cm. Gerahmt. Rückseitig auf der Leinwand signiert und datiert 'Sýkora 85'. Rückseitig auf dem Keilrahmen signiert, datiert und betitelt 'Zdenek Sýkora, Nr. 34, 1985', sowie mit Maßangaben und dem Adressstempel des Künstlers. - Mit Atelier- und leichten Altersspuren.

Die vorliegende Arbeit ist im Archiv Lenka Sýkorová und Zdenék Sýkora, Louny, registriert.

Losnummer: 634


Provenienz

Direkt vom Künstler erworben; Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen
Ausstellungen

Bottrop 1986 (Quadrat Bottrop, Josef Albers Museum), Zdenek Sýkora, Retrospektive, Ausst.Kat.Nr. 48 (mit rückseitigem Aufkleber)
Literatur

Kunsthaus der Stadt Brünn (Hg.), Zdenek Sýkora, Ausst.Kat., Brünn 1988, o.S. mit Abb.

Zdenek Sýkora, einer der wichtigsten Vertreter der konkreten Kunst, begann seine künstlerische Laufbahn Anfang der 1950er Jahre zunächst als Landschaftsmaler. Davon ausgehend, folgte er in den nächsten Jahren impressionistischen und fauvistischen Traditionen - wobei er insbesondere in Henri Matisse ein Vorbild fand - um einen eigenen Weg zu finden, das Wesen der Naturmotive mit einer objektiven Systematik malerisch zu erfassen. Über die Reduktion von Formen und Farben gelangte er nach und nach zu einer geometrischen Abstraktion mit systematischem Bildaufbau: den Strukturbildern. Mit ihnen fand der Künstler für sich zunächst eine bildnerische Lösung für die Beziehung zwischen Form und Farbe.

Anfang der 1970er Jahre begann jedoch ein erneuter künstlerischer Prozess, in dem sich Sýkora auf die Flächenkontur in Form einer Linie, quasi als Ausschnitt der vorher geschaffenen Strukturen, konzentrierte. Losgelöst vom strukturellen Raster erlaubten die Linienbilder dem Künstler eine größere malerische Freiheit und ließen dem Zufall einen großen Gestaltungsspielraum. Sie sind konsequente Weiterentwicklungen der Strukturbilder und der Höhepunkt seines künstlerischen Werks.

„Die Nähe zur Natur, die Sýkora von Anfang an gesucht hatte, hatte er nicht in der abbildenden Landschaftsmalerei durch die eigene und selbstverständlich subjektiv geführte Hand gefunden. Erst die durch ihn erfundenen Strukturen, die auf der Grundlage eines objektiven und logischen Prinzips entstanden, für dessen komplizierte Berechnung der Computer eingesetzt wurde, waren aus sich selbst heraus und ohne die erkennbare Handschrift des Malers lebendiger als die schlichte Abbildung der Natur.“ (Rouven Lotz, in: Zdenek Sýkora. System und Kraft der Linie, Ausst.Kat. Emil Schumacher-Museum Hagen, Dortmund 2015, S.20).


Veranstaltungshinweise:

Am 01.06.2019 Auktion 1135: Zeitgenössische Kunst


Schätzpreis: 150.000 - 200.000  EURO

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