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Spitzenergebnisse für Gemälde, starke Nachfrage beim Kunsthandwerk

Pieter Brueghel d.J. Werkstatt, Frühling – Das Bereiten der Blumenbeete

Altmeistergemälde: Zahlreiche Bieter an den Telefonen und im Internet trieben den Preis für das Gemälde „Frühling – Das Bereiten der Blumenbeete“ aus der Werkstatt Pieter Brueghel d. J. von geschätzten 50.000 Euro auf 120.650 Euro, die schließlich ein privater telefonischer Bieter aus Russland bewilligte. Stark auch das Ergebnis für einen „Schmerzensmann“ aus dem Antwerpen des beginnenden 16. Jahrhunderts. Das drastisch-realistische Temperagemälde auf Holz konnte den Schätzpreis von 4.000 Euro nahezu verneunfachen und ging nach nach hartem Bietgefecht gegen Interessenten aus Übersee, Frankreich und Großbritannien für 35.560 Euro ebenfalls an einen privaten russischen Bieter. Bei Hans Georg Adams „Vierzehn Nothelfer“, einem lebendig-farbenfrohen Beispiel bayerischer Barockmalerei, verdoppelte ein privater süddeutscher Sammler die Taxe von 15.000 Euro nahezu und setzte sich mit knapp 28.000 Euro gegenüber einem Museum durch.

Gemälde des 19. Jahrhunderts waren ebenfalls heftig umworben. So überzeugte einmal mehr die unschlagbare Kombination von hoher malerischer Qualität und erstklassiger Provenienz einen NEUMEISTER Kunden: Die Stadtvedute „Ansicht von Atrani“ wechselte für 257.000 Euro den Eigentümer. Zu einem weiteren Auktions-Highlight mauserte sich der „Koboldspuk“ von Carl Spitzweg mit gut 82.000 Euro (Schätzpreis 50.000 Euro), für die es an einen privaten deutschen Sammler ging. Die Idylle „Mutter mit Tochter auf sommerlicher Wiese“ von Paul Hermann Wagner ersteigerte ein belgischer Kunsthändler für knapp 22.000 Euro (Schätzpreis 4.000 Euro).

Kunsthandwerk: Hier überboten sich namentlich Interessenten aus Russland und Israel gegenseitig, als die Kleinbronze „Iwan der Schreckliche“ nach der Skulptur von Mark Matwejewitsch Antokolski (Schätzpreis 1.200 Euro) aufgerufen wurde. Schlussendlich entschied ein Münchner Händler das Bietgefecht mit einem Ergebnis von mehr als 33.000 Euro für sich. Eine Neuwieder Kommodenuhr, der Manufaktur David Roentgens zugeschrieben und auf 8.000 Euro geschätzt, war einem deutschen Privatsammler mehr als 20.000 Euro wert, die Jugendstilvase „femme-libellule“ von Paul-François Berthoud ging für gut 15.000 Euro an einen Pariser Antiquitätenhändler. Bei der Auktion Schmuck am Vortag war vor allem historischer Schmuck stark nachgefragt, der dementsprechend gut zugeschlagen wurde.

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion 385: Alte Kunst und Schmuck

Quelle: © Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

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