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Neue Rekorde für die Alte Kunst

Maurice Langaskens, Gevangenen troost

In der Auktion der Alten Kunst sorgen freudige Überraschungen für zahlreiche Rekorde. Das bestechende Selbstportrait von Maurice Langaskens erreicht dabei einen herausragenden Auktionsrekord. Der Blick über Athen von Johann F. Tielker reist mit einem internationalen Rekord in die griechische Hauptstadt. Einer von Rembrandts besten Schülern Arendt de Gelder macht dem Auktionskapitel „Beauty“ alle Ehre und zwei fein detaillierte Stillleben runden die Herbstofferte stilistisch ab.

Ein spannendes Bietergefecht für ein Gemälde von Maurice Langaskens (1884 – 1946) konnte einen Rekord erzielen. Das Selbstportrait des in Gent geborenen Künstlers ist ein Zeugnis seiner Gefangenschaft während des Ersten Weltkrieges. Sein eindringlicher Blick und die Waben des Zauns im Hintergrund lassen den Betrachter an seinem Schicksal teilhaben. Das Ölgemälde erreichte mit einem Ergebnis von 42.570 Euro einen Auktionsrekord und geht nun an einen New Yorker Sammler.

Dass eine Arbeit des flämischen Malers Anton van Dyck auf dem deutschen Markt angeboten werden ist selten und außergewöhnlich. Bei dem Ölgemälde „Studie eines Christuskopfes“ konnte sich ein Saalbieter erfolgreich gegen einen Onlinebieter durchsetzen und das Gemälde für 103.200 Euro sein Eigen nennen.

Das Werk von Rembrandts bestem Schüler war berechtigterweise das Leitmotiv aus dem Kapitel „Beauty“ des Auktionskataloges in diesem Herbst. Das Gemälde eines jungen Mannes von dem Flamen Arent de Gelder (1645 – 1727) konnte seine Schätzsumme mehr als verdoppeln und somit einen deutschlandweiten Auktionsrekord mit einem Ergebnis von 148.350 Euro erzielen.

Der Italiener Giovanni Francesco Barbieri (1591 – 1666), bekannt als Guercino, ist einer der berühmtesten und produktivsten Maler des 17. Jahrhunderts, dessen Ruhm sich sehr schnell in ganz Europa verbreitete. Das nun angebotene Gemälde aus einer Berliner Privatsammlung erzielte in der Auktion „Alte Kunst“ einen Deutschlandrekord mit einem Ergebnis von 180.600 Euro.

Die Werke der Düsseldorfer Malerin Emilie Preyer erfreuen sich immer wieder höchster Beliebtheit bei Van Ham. Auch dieses Mal kann altmeisterliche Feinmalerei überzeugen. Für 33.540 Euro verlässt das Stillleben das Haus und geht in eine süddeutsche Privatsammlung über. Erneut konnte Van Ham außerdem ein hervorragendes Ergebnis von 77.400 Euro für ein kleines Stillleben mit Birnen des Frankfurter Malers Otto Scholderer erzielen.

Für das bezaubernde Aquarell von Johann Friedrich Tielker konnte am Ende der Auktion noch ein internationaler Auktionsrekord mit dem 5-fachen Schätzpreis erreicht werden. Die eindrucksvoll große Federzeichnung stellt atemberaubende Szene dar, die einen Blick auf das alte Athen mit der Akropolis im Zentrum offenbart. Nun geht das Werk – passend zum Titel - für 21.930 Euro in eine private Sammlung in die griechische Hauptstadt.

Veranstaltungen zum Bericht:
438. Auktion: Alte Kunst

Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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