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Max Slevogt, Kinder am Weiher (Garten in Godramstein), 1909

Max Slevogt, Kinder am Weiher (Garten in Godramstein), 1909

Öl auf Leinwand. 63 x 87,5 cm. Gerahmt. Rückseitig auf der Leinwand oben links mit dem Nachlass-Stempel (nicht bei Lugt) und der mit Tinte handschriftlich eingefügten Nachlass-Nr. "149", der irrtümlichen Datierung auf "1911" sowie der bestätigenden Unterschrift von Wolfgang Slevogt ("W.Slevogt"), dem Sohn des Künstlers, versehen. - In schönem Erhaltungszustand.

Losnummer: 217


Nicht bei Imiela

Mit einer Foto-Expertise von Hans-Jürgen Imiela, Mainz, vom 7.5.1980

Wir danken Bernhard Geil, Bad Bergzabern, für freundliche Information und Ergänzung.

Provenienz

Caroline von Slevogt, geb. Lucas (Mutter des Künstlers); Kunsthaus Bühler, Stuttgart; Galerie Westenhoff, Hamburg; Privatsammlung, Süddeutschland; Kunsthaus Lempertz, Auktion Moderne Kunst 882, Köln, 3. Dezember 2005, Lot 986; Privatsammlung, Berlin

Ausstellungen

Köln/Houston 2010 (Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud/ The Museum of Fine Arts), Liebermann - Corinth - Slevogt. Die Landschaften, Kat. Nr. 67 mit Farbabb.

Literatur

Hans-Jürgen Imiela, Max Slevogt. Eine Monographie, Karlsruhe 1968, vgl. "Die Landschaften", zu Godramstein S. 144 ff. bzw. auch Anmerkungen 13, 14, S. 393

Das Gemälde "Kinder am Weiher", auf den ersten Blick ein impressionistisches Meisterwerk mit einer Wald- und Parklandschaft an einem sonnigen Nachmittag zu Herbstbeginn, ist über das Landschaftliche hinaus ein sehr persönliches, intimes Familienbild, weshalb es im Besitz der Mutter des Künstlers verblieb und offenbar nie signiert wurde. Die Malerei entstand im pfälzischen Godramstein, wo die Familie neben dem unweit südwestlich gelegenen Landgut Neukastell, dem späteren Alterssitz des Künstlers, eine Villa mit schönem Ausblick auf die Höhen der Haardt und der Vogesen besaß. Slevogts Schwiegervater betrieb in Godramstein eine Tabak- und Zigarrenfabrik.

Zu dem von Weinbergen umgebenen Anwesen gehörte auch ein kleiner Park mit einem Wasserbecken. Wie Hans-Jürgen Imiela in seiner Expertise ausführt, bildet Slevogt in den Figuren des Gemäldes seine Kinder, Nina und Wolfgang, ab, begleitet von ihrem Kindermädchen in weißem Kleid. Das Gemälde, vom Künstler selbst in seinem handschriftlichen Bilderverzeichnis dokumentiert und auf 1909 datiert, steht am Anfang der kurzen aber fruchtbaren Werkphase in Godramstein, die die Jahre von 1909 bis 1913 umfasst.

"Godramstein bedeutet im Schaffen des nun vierzig- bis fünfundvierzig jährigen Malers zweifellos einen Höhepunkt. Souverän im Erfassen des landschaftlich Besonderen, kann er seine in diesen Jahren zur Entfaltung kommende impressionistische Landschaftsauffassung voll zur Geltung bringen. Man darf von einer glücklichen Schaffensperiode vor dem Weltkrieg sprechen." (Berthold Roland. Max Slevogt. Pfälzische Landschaften, München 1991, S. 19).


Veranstaltungshinweise:

Am 29.11.2019 Auktion 1143: Moderne Kunst


Schätzpreis: 150.000 - 200.000  EURO

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