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Lucia Moholy, Erich Consemüller, Bauhaus Dessau, 1926

Lucia Moholy, Erich Consemüller, Bauhaus Dessau, 1926

20 Vintages, Gelatinesilberabzüge (Photopostkarten, ungelaufen). Jeweils ca. 9 x 14 cm (Gesamtmaß). Jeweils rückseitig mit maschinenschriftlichen Angaben zu Motiv und Photograph.

Losnummer: 56


Literatur

Rolf Sachsse, Lucia Moholy. Bauhaus Fotografin, Ausst.kat. Bauhaus-Archiv Berlin, Berlin 1995, S. 128-135 mit Abbn.; Wulf Herzogenrath/Stefan Kraus (Hg.), Erich Consemüller. Photographien Bauhaus Dessau, Ausst.kat. Goethe-Institut, Berlin u.a., München 1989, Tafel 107

Neben Publikationen wie den Bauhausbüchern, Werbebroschüren, Plakaten und anderen Druckschriften zur Vermarktung der eigenen künstlerischen Anliegen und der am Bauhaus produzierten Entwürfe kam den Photopostkarten als überregional wirkende und weit in die Gesellschaft der Weimarer Republik ausstrahlende Werbemaßnahme eine wichtige Rolle zu. Die ersten dieser als „Echtfoto“-Karten erstellten Gelatinesilberabzüge erschienen anlässlich der Eröffnung des Bauhauses in Dessau im Jahr 1926, weitere folgten im Frühjahr 1927. Die meisten dieser Karten basieren auf Aufnahmen von Lucia Moholy, als Ehefrau des Bauhausmeisters László Moholy-Nagy selbst zwischen 1923-28 am Bauhaus tätig, so die Architekturaufnahmen, Innen und Außenansichten der Meisterhäuser und des Bauhausgebäudes von Walter Gropius, eingerichtet mit Mobiliar unter anderem von Marcel Breuer. Daneben stammen die Reproduktionen zweier Gemälde von Georg Muche und Paul Klee von ihr sowie die Objektaufnahme einer Lampe von Marianne Brandt aus der Metallwerkstatt. Weitere Sachaufnahmen u.a. eines Wandbehangs von Gunta Stölzl und des berühmten Stahlrohr-Klubsessels von Marcel Breuer steuerte Erich Consemüller bei, dem Walter Gropius 1927 den Auftrag der Erstellung einer photographischen Dokumentation des Bauhauses erteilte. Ferner enthält das Konvolut ein Junkers Luftbild des Bauhaus-Gebäudes sowie Kunstreproduktionen weiterer weniger bekannter Photographen aus dem Umkreis des Bauhauses.

Die genaue Anzahl der erstellten Bauhauspostkarten ist nicht bekannt. Bei der hier vorliegenden Gruppe von 20 gut erhaltenen, ungelaufenen Karten handelt es sich um eines der umfangreichsten Konvolute an Bauhaus-Postkarten, das bislang in einer Auktion angeboten wurde.

Wir danken Professor Dr. Rolf Sachsse, Bonn, für hilfreiche Auskünfte.

Weitere Abbildungen auf Anfrage


Veranstaltungshinweise:

Am 29.11.2019 Auktion 1142: Photographie


Schätzpreis: 5.000 - 7.000  EURO

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