Die Kunst, online zu lesen.

Home



Vor- und Nachberichte

Nachbericht: 100. Jubiläumsauktion - Goldene Buddhas und goldenes Porzellan

SITZDENDER BUDDHA-SHAKYAMUNI, China, Ming-Dynastie, Bronze, über Schwarzlack vergoldet. H. 33 cm

Obgleich der aktuell weltweit schwierigen Lage aufgrund des Corona-Virus‘, konnte Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf zur 100. Auktion eine gebührende Spitzenauktion verzeichnen. So schien bei dem häufig eingeschränkten Alltag in den verschiedensten Ländern eine spannungsvolle Auktion ein willkommenes Highlight und Ablenkung zu sein. So verlagerten sich die Bietergefechte diesmal vor allem auf das Internet und die Telefone, wodurch die Auktion nicht weniger fesselnd verlief. Mit zahlreichen Top-Zuschlägen in allen Bereichen wurde das Jubiläum wahrlich feierlich.

Der erste Auktionstag, welcher klassisch mit den asiatischen Künsten eingeläutet wurde, brillierte mit einem sitzenden Buddha-Shakyamuni aus der Ming-Dynastie. Die strahlend goldene Figur wird in Meditationshaltung gezeigt und hat die rechte Hand in eleganter Pose erhoben. Nach einem großen Gefecht konnte ein Telefonbieter aus Australien das Los für sich entscheiden (Erlös 18.750,- €).

Der zweite Auktionstag war ganz dem Kunsthandwerk gewidmet und konnte ebenso golden auftrumpfen. Präsentiert wurde dabei eine rare Jugendstilperle. Das von Henry van de Velde entworfene Kaffeeservice ‚Peitschenhieb‘, dekoriert in seltenem Gold, erfuhr reges Interesse unter privaten Sammlern und konnte seinen moderaten Limitpreis von 6.000,- € um ein vielfaches auf 71.200,- € Erlös steigern.

Unter den Gemälden konnte eine Dorfansicht mit Bachlauf des deutsch-polnischen Malers Michail Gorstkin-Wywiorski begeistern. Die idyllische Ansicht in harmonischer Farbgebung ist bereits das zweite Los des Künstlers, welches bei Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf einen beachtlichen Preis erzielen konnte (21.200,- €).

Ein weiteres Gemälde von Ferdinand Heilbuth zeigt einen Sommertag im Schlosspark. Der Maler studierte in München und Antwerpen, bevor er sich in Paris niederließ. Das Bild Heilbuths, welcher 1861 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wurde, kann als Hauptwerk gezählt werden und zeigt in eleganter Manier die vornehme Gesellschaft, die sich an einem sonnigen Tag in verschiedenen Gruppierungen um einen See herum amüsiert. Die Qualität seiner Arbeiten wurde bereits von den Zeitgenossen wertgeschätzt. Das Bild zog insbesondere das Interesse eines Pariser Galeristen auf sich, welcher das Los für sich bestimmen konnte (20.000,- €)

Die altmeisterlichen Gemälde konnten die Spitzenzuschläge der Auktion für sich behaupten, darunter ein paar Capricci mit Hirten von Carl Friedrich Fechhelm. Dass der Künstler ebenfalls als Bühnenmaler tätig war sowie einige Wandgemälde in Schlössern schuf, lässt bei diesen beeindruckenden und weitläufigen Ansichten mit antiken Ruinendarstellungen kaum wundern (Erlös 33.700,- €).

Des Weiteren konnte das bereits im Vorfeld angepriesene Gemälde von Herri met de Bles mit der Darstellung der Heiligen Familie mit Johannesknaben wahrlich herausragen. Die Ausführung in allerfeinsten Details, fesselte die Bieter und ließ den Erlös auf sage und schreibe 108.700,- € klettern.



* Alle Preise inklusive Käuferprovision

Veranstaltungen zum Bericht:
100. Jubiläumsauktion: KUNST & ANTIQUITÄTEN

www.kunstauktionen-duesseldorf.de

Quelle: © Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an





Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf -
English Site Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Vor- und Nachberichte

English Site Vor- und Nachberichte

Aktuelle Auktionen

English Site Aktuelle Auktionen

Rekorde








Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce