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Italiens Schönheiten

Eugen von Blaas, Zwei Venezianerinnen, 1896

Das Format der Classic Week bei Van Ham hat sich bewährt! Der Herbst bietet spannende Highlights aus allen Abteilungen und setzt den Erfolg der Olbricht Collection fort. Im Bereich „Fine Art“ zeigen Gemälde von Eugen van Blaas oder Ladislaus von Czachorski die feminine Schönheit des 19. Jahrhunderts. Mit erstklassigen Schmuckstücken bekannter Designer brilliert die Auktion „Fine Jewels & Watches“. Darunter ein Ring aus dem Hause BVLGARI, der aufgrund seiner Reinheit und Größe wahren Seltenheitswert auf dem internationalen Kunstmarkt hat.

Fine Art

Innerhalb der Auktion „Fine Art“ setzen Eugen Blaas und Ladislaus von Czachorski mit ihren Darstellungen junger Frauen beeindruckende Akzente.
Eugen von Blaas (1843 – 1931) ist mit einem typischen Gemälde vertreten, das ein Beleg dafür ist, warum er den Beinamen „Maler der Venezianischen Schönheiten“ erhielt. Das Gemälde „Zwei Venezianerinnen“, signiert und datiert 1896, zeigt zwei junge Frauen, frisch und bunt gekleidet, von denen die eine der anderen stolz einen Ring zeigt, den sie am Finger trägt (Lot 1195 | Schätzpreis: 130.000 – 190.000 Euro). Durch die feine Ausführung der Malerei erhält die gesamte Szene eine fotorealistische Plastizität. Für die Qualität seiner Werke war Eugen von Blaas international berühmt. Seine Werke sind bis heute in führenden Sammlungen zu bewundern.

Diese Plastizität zeichnet auch die Werke von Ladislaus von Czachorski aus, der sich als Porträtmaler des betuchten Münchner Bürgertums hervorgetan hat. Ein faszinierendes Porträt eines träumenden, eleganten Mädchens, ebenfalls 1896 datiert, bereichert die Herbstauktion für 80.000 bis 120.000 Euro (Lot 1197).

Eine Reihe hochwertiger Altmeister setzen diesen Herbst besondere Akzente, darunter große Namen wie Bartolomeo Manfredi, Guido Reni, Sebastiano Lazzari, Scolaio di Giovanni, Jan Jansz Buesem oder Francesco Brina. Das Gemälde von Bartolomeo Manfredi (1582 – 1622) unter Mitwirkung seiner Werkstatt ist eines der Hauptwerke in diesem Bereich: „David mit dem Haupt Goliaths“ ist ein herausragendes Beispiel für die Verbreitung des Caravaggismus in Italien und Europa, die Manfredi durch die Gründung einer eigenen Malschule im Sinne Caravaggios maßgeblich vorantrieb (Lot 1051 | Schätzpreis: 100.000 – 120.000 Euro). Im frühen 17. Jahrhundert war Manfredi in Rom ein Maler ersten Ranges und erhielt zahlreiche Aufträge von Fürsten, Kardinälen und wohlhabenden Sammlern.

Das Werk des Heiligen Petrus von Guido Reni wurde von Erich Schleier als eigenhändiges Werk des italienischen Barockmeisters bestätigt. Schleier datiert das Werk 1608/1610, also in Renis Zeit in Rom, bevor er 1614 nach Bologna zurückkehrte, wo er die Malerei der Bologneser Schule prägte (Lot | 1050 | Schätzpreis: 60.000 – 80.000 Euro).

Die beiden Trompe l'oeil Gemälde von Sebastiano Lazzari aus den Jahren 1783 und 1785 sind Pendants, die inhaltlich und kompositorisch aufeinander bezogen sind (Lot 1133 | Schätzpreis: 70.000 – 80.000 Euro). Es war Lazzaris Spezialität, die Illusionistische Technik mit einem herkömmlichen Stillleben zu kombinieren.

Auch Werke aus der Privatsammlung von Prof. Thomas Olbricht, die zu den größten und bedeutendsten Sammlungen Europas zählt, hat die Auktion „Fine Art“ zu bieten. Am 26. September 2020 krönte VAN HAM diese faszinierende Sammlung mit einem einzigartigen White Glove Sale und einem Ergebnis von rund 5 Mio. Euro im Bereich der Zeitgenössischen und Modernen Kunst sowie der Wunderkammer. Highlights unter den Alten Meistern sind zwei qualitativ sehr hochwertige Kinderporträts von Cornelis Jonson van Ceulen (Schätzpreis: 25.000 – 30.000 Euro), sowie das Gemälde von Andrea Mantegna (und Werkstatt), das das Martyrium von Johannes dem Täufer vor der Kulisse einer idealisierten römischen Stadt zeigt (Schätzpreis: 10.000 – 15.000 Euro).

Fine Jewels & Watches

Ein in jeder Hinsicht hochkarätiger Ring aus dem Hause Bulgari mit einem tropfenförmigen Diamanten von über 5 Karat ist der unangefochtene Höhepunkt der Schmuckauktion. Die Reinheit des Steines ist außergewöhnlich, vor allem in Kombination mit seiner Größe – eine wahre Seltenheit auf dem internationalen Kunstmarkt (Lot 488 | Schätzpreis: 180.000 – 250.000 Euro).

Am 18.11.2020 findet im Anschluss an die Schmuckauktion noch ein Online Evening Sale statt, in dem knapp 90 Positionen der traditionsreichen Pariser Firma Hermès zum Aufruf kommt, darunter Taschen, Tücher und weitere Accessoires. Kuratiert wurde der Katalog von der bekannten Modesammlerin Monica Gottlieb.

Decorative Art

Beim Porzellan sucht ein außergewöhnlich großes Service, bestehend aus 157 Teilen, das sich durch eine herausragende Motivvielfalt auszeichnet, einen neuen Besitzer (Lot 43 | Schätzpreis: 55.000 – 60.000 Euro). Flora Danica (lat. Dänische Pflanzenwelt) ist der Name eines botanischen Atlasses, der 1753 von Christian Oeder, dem Direktor des Botanischen Gartens in Kopenhagen, begonnen wurde. Die umfassende Enzyklopädie, welche die gesamte dänische Flora erfasst, wurde erst 122 Jahre später fertig gestellt. 1790 bestellte der dänische Kronprinz und spätere König Friedrich der VI. ein umfangreiches Speiseservice mit diesem Motiv bei der königlichen Porzellanmanufaktur in Kopenhagen. Gedacht war es als Geschenk für die russische Zarin Katharina II., die vor der Fertigstellung im Jahr 1802, verstarb. Seiner ursprünglichen Bestimmung beraubt, wurde das Service vom Dänischen Hof behalten, wo Teile davon bis heute zu Staatsbanketten in Schloss Christiansborg gedeckt werden.

Auch in der Auktion „Decorative Art“ kommen erlesene Highlights aus der Olbricht Collection zum Aufruf. Darunter eine hochbedeutende höfische Bodenstanduhr mit Glockenspielwerk aus der Kurpfalz um 1745 (Lot 15 | Schätzpreis: 60.000 – 80.000 Euro). Die hier angebotene Uhr stellt wohl den meisterlichen Höhepunkt im Oeuvre des kurpfälzischen Hofuhrmachers Jacob Möllinger dar. Es handelt sich sicherlich um eine Auftragsarbeit für den Kurfürsten Karl Theodor und befand sich jahrelang in der Sammlung der Markgrafen und Großherzöge von Baden.

Wertvoll, originell und wunderschön sind die Jugendstilvasen aus Glas, von denen 35 Einzelpositionen zum Aufruf kommen (Lot 77-109 | Schätzpreis gesamt: 45.000 – 60.000 Euro). Darunter die führenden Glasmanufakturen des Jugendstils: Daum-Frères aus Nancy, Amalric V. Walter oder Gabriel Argy-Rousseau.

Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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