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Mit Millionenerlösen und Weltrekorden wieder an der Spitze – Ketterer Kunst schreibt Rekord-Geschichte

Robert Ketterer erzielt einen Weltrekord mit Gabriele Münters “Stillleben mit Madonna”

München, 21. Juni 2019 (KK) – Robert Ketterer ist in Deutschland weiter mit Abstand die Nummer 1. Mit dem Gesamterlös von über € 44 Millionen* erzielt sein Haus bei den Fühjahrsauktionen nicht nur sein bestes Saisonergebnis, sondern sogar zusätzlich das beste in der Auktionsgeschichte Deutschlands. Damit übertrifft Ketterer Kunst sein eigenes Rekordniveau von 2020 und bestätigt zum wiederholten Mal seine Rolle als Marktführer.
Das zeigen auch die neun Erlöse jenseits der magischen Millionen-Euro-Marke – soviele wie noch nie in einer einzigen Auktion – und insgesamt 85 Ergebnisse, die auf bzw. über der € 100.000*-Marke liegen. Das sind 30 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Darunter finden sich zudem zahlreiche Rekorde, u.a. Weltrekorde für Detlev Conrad Blunck, Rupprecht Geiger, Keith Haring, Ida Kerkovius, Gabriele Münter, Richard Oelze und Lesser Ury.

Nach dem Auftakt der Abteilung Wertvolle Bücher schon vor einigen Tagen mit dem Gesamterlös von über € 1,5 Millionen*, beendet nun die Kunst des 19.-21. Jahrhunderts mit dem Ergebnis von über € 41 Millionen* die Auktionssaison mit einem äußerst überzeugenden Schlussakkord. Dabei erzielt allein der Evening Sale mit über € 28 Millionen* rund € 12 Millionen* mehr als im letzten Frühjahr.


TOP 15 im 1. Halbjahr 2021

Los 337 Ernst Wilhelm Nay – Doppelspindel-Rot. Erlös € 2.250.000*, Aufruf € 200.000
Los 320 Ernst Ludwig Kirchner – Sertigweg. Erlös € 1.500.000*, Aufruf € 400.000
Los 339 Gerhard Richter – Abstraktes Bild. Erlös € 1.500.000*, Aufruf € 600.000
Los 328 Günther Uecker – Energiefeld. Erlös € 1.312.500*, Aufruf € 500.000
Los 313 A. von Jawlensky – Mystischer Kopf: (Galka Fatum – Fate). Erlös € 1.125.000*, Aufruf € 270.000
Los 322 Gabriele Münter – Stillleben mit Madonna . Erlös € 1.125.000*, Aufruf € 200.000 =>Weltrekord**
Los 376 Wassily Kandinsky – Gebogene Spitzen. Erlös € 1.125.000* € 230.000
Los 323 Erich Heckel – Blaue Iris. Erlös € 1.062.500*, Aufruf € 400.000
Keith Haring – Andy Mouse (4 Blatt). Erlös € 1.037.500*, Aufruf € 300.000 Los 52 =>Weltrekord**
Los 354 Sean Scully – Fire. Erlös € 937.500*, Aufruf € 470.000
=>Rekord in D.**
Los 367 Franz Marc – Zwei gelbe Tiere (…) Erlös € 875.000*, Aufruf € 180.000
=>Rekord in D.**
Los 332 Emil Nolde – Landschaft mit Mutterpferd. Erlös € 750.000*, Aufruf € 600.000
Los 357 Joseph Beuys – Wo ist Element 3. Erlös € 750.000*, Aufruf € 600.000
Los 380 Pablo Picasso – Jeune garçon et femme assise. Erlös € 712.500*, Aufruf € 250.000
Los 347 Jan Schoonhoven – R 71-18. Erlös € 687.500*, Aufruf € 360.000

„Diese Halbjahresbilanz setzt neue Maßstäbe“, so Robert Ketterer, Auktionator und Inhaber von Ketterer Kunst. „Unser erweitertes Führungsboard sorgt für eine noch internationalere Ausrichtung, was die Vielzahl der Gebote aus Asien, Europa, den USA und aus Russland belegen. Der Firmenchef erklärt weiter: „Sicher ist der Nachholbedarf nach dem langen Lockdown groß, aber klar ist auch: Viele deutsche und internationale Kunden suchen Qualität. Sie wissen, dass gute Kunst nicht nur ein optischer Genuß ist, sondern auch eine gute Investition. Wir erleben aktuell eine sehr starke Nachfrage, die durch eine immer routiniertere Digitalisierung weiter angetrieben wird. Ähnliches erwarte ich auch für die zweite Jahreshälfte.“

Tatsächlich war das Interesse nicht nur im Saal enorm. Auch die telefonische, schriftliche und besonders die digitale Beteiligung erreichte Rekordstände:

Mit online gewährten € 2.187.500* wurde die in Deutschland bislang höchste Einzelsumme via Internet im Bietgefecht um Ernst Wilhelm Nays „Doppelspindel-Rot“ (Los 337) aus der Sammlung Deutsche Bank geboten. Dies führte jedoch bei einem Saalbieter zu einem weiteren Motivationsschub. Er übertrumpfte schließlich mit dem finalen Erlös von € 2.250.000* nicht nur das Internet, sondern auch ein prall gefülltes Auftragsbuch und acht Telefonbieter aus ganz Deutschland, der Schweiz und aus Russland. Damit gelang ihm sowohl die höchste Steigerung des Abends als auch der höchste Einzelerlös in dieser Saison in Deutschland für die monumentale Komposition, die in Zukunft seine Kollektion in der Schweiz schmücken wird.

Auch die weiteren Werke der renommierten Sammlung Deutsche Bank konnten nicht nur fast ausnahmslos, sondern mit hervorragenden Resultaten und teils enormen Steigerungen veräußert werden. So wurde Max Liebermanns „Der Nutzgarten in Wannsee nach Südosten“ (Los 324) mit mehr als verdoppeltem Aufruf für den Erlös von € 675.000* nach Brandenburg abgegeben, während Günther Ueckers erster Nagelbaum „Kunstpranger“ (Los 319) für € 375.000* an einen Sammler in Niedersachsen ging. Bei Lesser Urys mit € 100.000 aufgerufenem „Brandenburger Tor vom Pariser Platz aus gesehen“ (Los 520) wetteiferten neben einigen schriftlichen Aufträgen auch neun Telefone. Den Sieg trug schließlich ein in Berlin ansässiger Sammler mit dem Erlös von € 337.500* davon, einem neuen Weltrekord** für ein Pastell des Künstlers.

Applaus wurde mehrmals während des Evenings Sales gespendet, so auch für Platz 2 der Frühjahrsauktionen. Diesen teilen sich zwei grandiose Vertreter der Klassischen Moderne und der Zeitgenössischen Kunst, denn bis auf jeweils € 1.500.000* schwangen sich sowohl Ernst Ludwig Kirchners „Sertigweg“ (Los 320) als auch Gerhard Richters „Abstraktes Bild“ (Los 339). Damit konnten sie ihre Aufrufpreise mehr als verdreifachen bzw. verdoppeln. Beide Werke trotzten dem sehr regen internationalen Interesse u.a. aus Großbritannien, Hongkong, den USA sowie der Schweiz und verblieben in Deutschland.

Rang 3 im ging an Günther Ueckers sehr seltenes „Energiefeld“ (Los 328). Mit dem Erlös von € 1.312.500* stoppte eine amerikanische Kunstberaterin den Bieteifer u.a. von sieben aus ganz Deutschland, Großbritannien, Belgien, Irland und der Schweiz zugeschalteten Telefonbieter:innen.

Eine neue Weltrekordmarke** setzt Gabriele Münters „Stillleben mit Madonna“ (Los 322), das von € 200.000 bis auf den Erlös von € 1.125.000* gehoben wurde. Trotz heftiger Gegenwehr von hartnäckigen deutschen Sammlern und Händlern tritt die im Gründungsjahr des Blauen Reiter entstandene Arbeit, nun die Reise nach Norwegen an.

Während sich ein Online-Bieter Alexej von Jawlenskys Gemälde „Mystischer Kopf: Galka Fatum – Fate“ (Los 313) gegen starke Konkurrenz aus Deutschland und den USA ebenfalls für den Erlös von € 1.125.000* sicherte, war ein Sammler aus dem Berliner Raum mit derselben Summe bei der sensationellen Wiederentdeckung von Wassily Kandinskys Aquarell „Gebogene Spitzen“ (Los 376) erfolgreich. Er ergatterte das über 70 Jahre verschollene Werk gegen den Willen zahlreicher Interessent:innen u.a. aus der deutschen Hauptstadt, aus London, New York und Zürich.

Einen weiteren Millionenerlös gab es mit € 1.062.500* neben Erich Heckels beeindruckendem Ölgemälde „Blaue Iris“ (Los 323) auch für Keith Harings „Andy Mouse“ (Los 323). Ein telefonisch zugeschalteter Bieter aus Hongkong übertraf mit € 1.037.500* den 2018 bei Sotheby‘s aufgestellten Weltrekord** für eine Grafikarbeit des Künstlers bei weitem und verwies gleichzeitig einen Landsmann und weitere Wettbewerber:innen aus ganz Amerika, Großbritannien und Spanien auf die Plätze.

Für einen deutschlandweiten Rekord sorgte neben Sean Scullys warmtoniger Arbeit „Fire“ (Los 354), die für den Erlös von € 937.500* in die Schweiz wandert, auch Franz Marcs mit € 180.000 aufgerufenes Aquarell „Zwei gelbe Tiere (Zwei gelbe Rehe)“ (Los 367). Ein Sammlerpaar aus Süddeutschland ließ das Toplos aus der Sammlung Ilse und Herrmann Bode bis auf den Rekorderlös von € 875.000* klettern. Bieter:innen aus dem Rest Deutschlands hatten das Nachsehen. Auch die vier weiteren aus dieser bekannten Kollektion stammenden Werke von Lyonel Feininger, Otto Gleichmann, Paul Klee und Otto Mueller fanden ausnahmslos ein neues Zuhause, letzteres sogar für mehr als das Vierfache des Aufrufs.

Eine Suite von Werken Joseph Beuys‘ würdigte im 100. Geburstagsjahr das Œuvre des ebenso radikalen wie einflussreichen Künstlers in einem separaten Auktionskatalog. Erwartungsgemäß setzte sich hier die Installation „Wo ist Element 3? (Los 357) an die Spitze, die ein Schweizer für den Erlös von € 750.000* übernahm und damit einen neuen Rekord** in Deutschland aufstellte.
In der Kunst nach 1945 und der Contemporary Art bestach auch der vierte Sonderkatalog „From An Important English Collection“, dessen 59 Werke zu 100% abgesetzt wurden. Neben zwei Arbeiten von Subodh Gupta (Lose 626 und 656), die jeweils € 75.000* erlösten, stand Li Huis Monumentalwerk „Reincarnation“ (Los 617) ganz oben in der Gunst der Bieter:innen. Für den Erlös von € 85.000* wurde die imposante Installation in das Heimatland des Künstlers abgegeben.

Interessant war auch Wolfgang M. Heckls KI-Kunstwerk „Phantom of the Oper“ (Los 593), das seinen Aufruf von € 8.000 mehr als Verdreifachen konnte und nach einem vor allem online geführten Bietgefecht für € 23.750* veräußert wurde.

Auch der gute Zweck kam nicht zu kurz. Angeführt von Bernd Zimmers Acryl-Arbeit „Das geheime Leben der Sterne 35“ (Los 596), das sich ein Onlinebieter für den Erlös von € 40.000* sicherte, erzielte eine Folge von fast einem Dutzend zeitgenössischer Werke den Gesamterlös von über € 88.000*, der nun der CARITAS zugute kommt.

Ausgezeichnete Ergebnisse erfuhren u.a. auch:

Los 347, Schoonhoven (Relief), R 71-18. Aufruf € 360.000, Erlös € 687.500*
Los 216, Heckel (Farbholzschnitt), Zwei ruhende Frauen. Aufruf € 180.000, Erlös € 450.000*
Los 364, Schiele (Kreidezeichung), Sitzender weiblicher Akt… Aufruf € 90.000, Erlös € 425.000*
Los 444, Rainer (Öl), Zentralgestaltung. Aufruf € 55.000, Erlös € 375.000*
Los 311, Hartung (Öl), T 1931-1. Aufruf € 80.000, Erlös € 337.500* → Rekord in D.**
Los 498, Oelze (Öl), Wald. Aufruf € 40.000, Erlös € 325.000* → Weltrekord **


Schon zum fulminanten Auftakt des dreitägigen Auktionsmarathons am Donnerstag punktete die Kunst des 19. Jahrhunderts mit dem fantastischen Gesamterlös von über € 2 Millionen* und übertraf sogar das ausgezeichneten Vorjahresergebnis desselben Zeitraums um fast eine halbe Million*. Doch damit nicht genug: Eine Verkaufsquote von 85% nach Losen und eine durchschnittliche Steigerung von fast 120% pro verkauftes Objekt riefen ebenso Begeisterung hervor, wie vier Erlöse auf bzw. über der € 100.000*-Marke.

Der unangefochtene Star der Abteilung war Detlev Conrad Bluncks „Allegorie des Sonntags“ (Los 22), die ein skandinavisches Nationalmuseum erwarb. Dafür waren € 150.000* nötig, ein neuer Weltrekordpreis**, der den bisherigen mehr als verdoppelte. Neben einem Dutzend internationalen Telefonbietern:innen fochten nämlich fünf schriftliche Aufträge sowie mehrere Online-Bieter:innen um das anmutige Ölgemälde.

Ähnlich begehrt, und das vor allem in deutschen Landen, war Carl Spitzwegs „Einsiedler mit Mädchen“ (Los 15). Ein privater Sammler aus Bayern sorgte bei einem Aufruf von € 30.000 fast für eine Vervierfachung. Er sicherte sich das mit Öl auf Holz gemalte Werk für € 112.500*.

Die vier von Carl Hagemeister offerierten Arbeiten konnten nicht nur großartige Steigerungen erzielen, sondern schafften es auch alle unter die Top 10 der Abteilung, allen voran der „Sanddornstrauch an der Meeresküste“ (Los 65), der seinen Aufruf fast verfünfachte und für den Erlös von € 105.000* in die Hauptstadt abgegeben wurde.

Bei über einem Dutzend schriftlich und telefonisch bietenden Kunden war auch das kleinformatige Gemälde „Birnen“ (Los 49) von Joseph Decker äußerst gefragt. Den ungestümen Bieteifer aus der ganzen Welt konnte erst ein Sammler aus den USA mit dem Erlös von € 100.000* stoppen.

Sarah Mohr, Abteilungsleiterin der Kunst des 19. Jahrhunderts resümiert: “Die äußerst rege nationale und internationale Beteiligung und 34% Erstkäufer sprechen ebenso für sich wie die Tatsache, dass bei der konzentrierten Offerte von 80 Werken die Erlöse für fast 50 Arbeiten, also mehr als die Hälfte des Angebots, über der € 10.000-Marke lagen.”


Über € 1,5 Millionen* lautet das erfolgreiche Resümee der Abteilung Wertvolle Bücher. Mehr als 30 Ergebnisse im fünfstelligen Bereich sowie eine Verkaufsquote von 88 % allein in der Abendauktion zeigen wie gut diese Sparte aufgestellt ist. „Unsere Kompetenz und Flexibilität werden von langjährigen Kunden ebenso geschätzt wie von Erstbieter:innen“, so Christoph Calaminus, Auktionator und Leiter der Abteilung in Hamburg. „Das belegt die rege nationale und internationale Auktionsbeteiligung ebenso, wie die stetig wachsende Gemeinde von Online-Bieter:innen. Insgesamt wurden nahezu 25% der Lose über das Internet zugeschlagen. Das ist ein hervorragendes Ergebnis mit viel Potential für die Zukunft.


Abgerundet wird die Saisonbilanz von den auf www.ketterer-internet-auktion.de stattfindenden Online Only-Auktionen. Mit einem Gesamterlös von 1,5 Millionen* inklusive des prognostizierten Erlöses der am 20. Juni endenden letzten reinen Internetauktion des ersten Halbjahres, zeigt sich auch hier, dass die Digitalisierung endültig Einzug gehalten hat.






* Der Erlös entspricht dem Zuschlagspreis + 25% Aufgeld
** Quelle für die Auktionsrekorde ist www.artprice.com.

Ketterer Kunst (www.kettererkunst.de und www.ketterer-internet-auktion.de) mit Sitz in München und Dependancen in Hamburg, Berlin und Düsseldorf sowie einem weltweiten Netz an Repräsentanten u.a. in den USA und Brasilien wurde 1954 gegründet. Der Fokus des Auktionshauses liegt auf Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie Wertvollen Büchern. Als Marktführer für Kunst des 19.-21. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum rangiert der Spezialist für deutsche Kunst laut Jahresbilanz 2020 der artprice database sogar als einziges und umsatzstärkstes Familien-unternehmen in den weltweiten Top 10.

Kundenanfragen:

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Quelle: © Ketterer Kunst Auktionen

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