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Julius Schnorr von Carolsfeld, David spielt vor Saul die Harfe, 1824

Julius Schnorr von Carolsfeld, David spielt vor Saul die Harfe, 1824

Feder in Braun, über Bleistift, aufgezogen. 21 x 25,5 cm. Unten links bezeichnet "Julius Schnorr erf. u. gez.", "I. Samuel Cap. 16 V. 23" und auf dem Harfensockel monogrammiert sowie datiert "18 JS (ligiert) 24".

Losnummer: 6385


Im September des Jahres 1824 hatte Ludwig von Maydell das Thema „wie David vor Saul die Harfen spielt" aus dem ersten Buch Samuel, 16. Kapitel, Vers 23 für ein Treffen des „römischen Komponiervereins“ zur Illustration für die geplante Bilderbibel vorgeschlagen (op.cit. S. 146). Schnorr legt hier die akkurate Konturenzeichnung mit relativ lockeren Schraffuren über einer Bleistiftkomposition an, in der Saul konzentriert auf sein Harfenspiel dem thronenden David gegenübersteht, der die Augen geschlossen, versunken den Tönen lauscht. In der Tür gibt sich auch die Frau - wohl Davids spätere Frau Michal - gestützt auf den stehenden Ritter der Musik hin.

Im Jahr 1825 wiederholt Schnorr die Zeichnung unter Veränderung kleiner aber nicht unwesentlicher Details (Hamburger Kunsthalle, Inv. Nr. 1956/115).

Vorliegende Komposition hat letztlich keinen Einzug in die Bilderbibel gefunden, ausgewählt wurde die dramatische Szene aus Kapitel 19, Vers 9-10, in der David seinen Speer energisch in Richtung Saul wirft. Die Zeichnung steht dennoch für die vielfältige und ehrgeizige Ideensuche der Gruppe um Schnorr, die es sich im Rahmen des Komponiervereins zur Aufgabe gemacht hat, Szenen aus der Bibel auszuwählen, zu illustrieren und zu debattieren.

Provenienz: Aus der Sammlung Paul Arndt (Lugt 2067b).

Ausstellung: Ausst. Julius Schnorr von Carolsfeld. Zeichnungen aus Privatbesitz. Mainz und München 1994/1995.

Literatur: Stephan Seeliger, in: Julius Schnorr von Carolsfeld. Zeichnungen aus Privatbesitz. Ausst. Kat. Mainz und München 1994/1995, S. 146-147, Kat. Nr. 58 (Abb.).



Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.


Veranstaltungshinweise:

Am 02.12.2021 118. Auktion: Auf Papier gezeichnet – In Kupfer gestochen – Zeichnungen und Druckgraphik der deutschen Romantik aus der Sammlung Stephan Seeliger


Schätzpreis: 12.000,-  EURO

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