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Ergiebige Reise durch die Kunstgeschichte

Willem Koekkoek, Winterliche Straßenszene in Culemborg bei Utrecht

Die Classic Week wartete mit spannenden Werken aus den verschiedensten Bereichen der europäischen Kunstgeschichte auf. In der Auktion „Fine Art“ begeisterten detaillierte Feinmalereien von Willem Koekkoek und Emilie Preyer, sowie impressionistische Werke von Friedrich Kallmorgen. In der „Decorative Art“ reichten die Highlights von einem zierlichen Kunstkammerobjekt „Tödlein in Sargschatulle“ bis hin zur monumentalen Napoleon-Büste.

Fine Art

Die ausdruckstarke Zeichnung mit der Darstellung des jungen Gottes Vulcanus stammt aus der Feder des bekannten Renaissance-Künstlers Marcantonio Raimondi. Das Blatt aus deutschem Privatbesitz gelangt nun für 46.200 Euro in die Sammlung eines Online-Bieters aus Frankreich. Zu Stein geworden ist bei ihrem Anblick nicht der Betrachter – Medusa selbst ist hier in italienischem Marmor verewigt. Aus dem 18. Jh. stammt der vollplastische Medusenkopf, dessen neuer Besitzer in der Schweiz sitzt und sich mit 21.120 Euro gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte.

Willem Koekkoeks winterliche Ansicht des charakteristischen Turms in Culemburg zeichnet sich durch ihre ungeheure Präzision in der Technik der Malerei aus, die verbunden ist mit einer Wärme in der Farbgebung und einem erzählerischen Aspekt der Darstellung. Der Hammer fiel erst bei 80.000 Euro (Ergebnis: 105.600 Euro) für einen niederländischen Händler. Es ist der höchste Zuschlag für diesen Künstler der letzten zehn Jahre.

Immer wieder erzielt Van Ham ausgezeichnete Preise für die Gemälde der Düsseldorfer Künstlerin Emilie Preyer. Ihre charakteristischen Stillleben brillieren durch ihre Präzision und Detailverliebtheit, die auch in dem nun offerierten Werk begeisterten. Es wechselt nun für 51.480 Euro den Besitzer.

In nun bereits mehreren Teilen konnte Van Ham die umfassende Sammlung von Rolf Kaletta mit Werken des Impressionisten Friedrich Kallmorgen anbieten. Herausragende Ergebnisse erreichten nun eine beeindruckende Ansicht des Hamburger Hafens, die für 43.560 Euro nach Hamburg zurückkehrt, sowie die Mädchengruppe im Durchgang zum Gartencafé, die sich ein Sammler aus Nordrheinwestfalen für 39.600 Euro sicherte.

Die perfekt ausgewogene Komposition der Amazone von Franz von Stuck mit dem detailreich ausgeführten, aber nicht manieristisch übertriebenem Muskelspiel, der glatten Oberfläche mit den fein ziselierten Haaren und Ornamenten des Helmes sowie der dunklen Patina, ist eine der erfolgreichsten Arbeiten des Münchner Malerfürsten. Für 39.600 Euro gelangt die kraftvolle Kriegerin nun in eine Norddeutsche Privatsammlung.

Decorative Art

„Memento mori - Bedenke, dass du sterben wirst!“ Das Tödlein in Sargschatulle aus dem 17. Jahrhundert, welches nur durch eine bestimmte Abfolge verschiedener Handgriffe geöffnet werden kann, reiht sich nahtlos in die Tradition einer speziellen Form des Andachtsobjektes ein. In seiner Schauerlichkeit soll es den Betrachter an seine Sterblichkeit erinnern und ihm die Vergänglichkeit seines irdischen Daseins vor Augen führen. Einem Online-Bieter aus der Schweiz war das außergewöhnliche Sammlerstück 19.800 Euro wert.

Rund ein Meter hoch ist die kolossale Marmorbüste Napoleon I. als Mars Pacificus. Sie wurde nach der überlebensgroßen Skulptur Napoleons von Antonio Canova gefertigt, welche heute in Apsley House in London aufgestellt ist. Die eindrucksvolle Marmorbüste geht nun – im 200. Todesjahr Napoleons – für € 43.560 Euro an einen Sammler in Paris.

Der prunkvolle Jagdhumpen aus Elfenbein gilt als ein Geschenk der Reichsfürsten an Kaiser Wilhelm I. und stammt aus dem Nachlass der zweiten Frau von Wilhelm II., Prinzessin Schönaich-Carolath. Das prächtige Kunstkammerobjekt soll demnach im Jahre 1872 in Erbach entstanden sein, nach einer Arbeitszeit von 12 Monaten. Es gelangt nun für 21.120 Euro in eine Nordrheinwestfälische Privatsammlung.

Ein außergewöhnliches Designerstück der Jahrhundertwende stellt der Ziertisch von Carlo Bugatti (1855 – 1940) dar. Er zeichnet sich durch Bugattis persönliche Handschrift, den Einsatz und die innovative Verwendung unterschiedlichster Materialien aus. Ein privater Sammler aus den USA sicherte sich dieses ansprechende Möbel für 18.480 Euro.

Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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